Erfurt (epd). Der ehemalige Bundespräsident Christian Wulff ist für eine dritte Amtszeit als Präsident des Deutschen Chorverbands wiedergewählt worden. In den vergangenen acht Jahren habe sich der Verband mit ihm an der Spitze erfolgreich für die Interessen von Chören und ihren ehrenamtlich Engagierten auf Bundes- und Landesebene eingesetzt, teilte die Vereinigung am Samstag in Erfurt mit.
Die Mitgliederversammlung des Deutschen Chorverbands fand von Freitag bis Samstag in der thüringischen Landeshauptstadt statt. Ministerpräsident Mario Voigt (CDU) richtete den Angaben nach ein Grußwort an die Teilnehmer.
Chorlandschaft langfristig erhalten
Wulff erklärte in Erfurt: „Es müssen stabile Rahmenbedingungen für Chöre und Vereine geschaffen werden, um den Erhalt einer lebendigen Chorlandschaft langfristig zu sichern.“ Chöre und Chorvereine bezeichnete der Altbundespräsident als Orte gelebter Demokratie, die einen wichtigen Beitrag zum Zusammenhalt der Gesellschaft leisteten. „Darum sind sie gerade in Zeiten der Polarisierung und Spaltung verbindende Gemeinschaften“, ergänzte er.
Im Deutschen Chorverband sind nach eigenen Angaben 21 Mitgliedsverbände und die Deutsche Chorjugend organisiert. Die Interessenvertretung verfügt demnach über rund 700.000 Mitglieder in etwa 13.000 Chören.




