Würzburg (epd). Das evangelische Kirchenparlament kommt von Freitag an zu seiner Jahrestagung in Würzburg zusammen. Die Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) wird am Sonntag mit einem Gottesdienst eröffnet, der im ZDF übertragen wird, wie das Kirchenamt in Hannover mitteilte. Zuvor berät bereits die Generalsynode der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD) in Würzburg.
Das Schwerpunktthema der Jahrestagung lautet in diesem Jahr „Gemeinsam weiter - Kirche als Werkstatt für Demokratiebildung“. Am 10. November soll Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier vor der Synode sprechen. Auch der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) wird an diesem Tag erwartet.
128 Delegierte aus 20 Landeskirchen
Auf der Tagesordnung steht zudem das Thema Prävention und Aufarbeitung sexualisierter Gewalt. Wie bereits in den vergangenen Jahren auch, werden Vertreter aus Kirche und Diakonie sowie Betroffene der Synode aus der Arbeit des Beteiligungsforums Sexualisierte Gewalt berichten.
Die Synode der EKD ist das höchste Gremium des kirchlichen Zusammenschlusses. Sie entscheidet über Kirchengesetze und den Haushalt der EKD. Und sie beauftragt den Rat der EKD mit kirchenpolitischen Anliegen, etwa zur Klima- oder Migrationspolitik. Dem Kirchenparlament gehören 128 Delegierte aus den 20 Landeskirchen an, die alle evangelischen Bekenntnisse vertreten. Präses der EKD-Synode ist die 30-jährige Anna-Nicole Heinrich, deren Amtszeit im April endet.




