Papst reist nach Südamerika

Papst reist nach Südamerika
Am Freitag bricht Papst Leo XIV. nach Peru auf. Besonders lange wird er in Peru verweilen. Zu diesem Land hat er eine besondere Beziehung.

Frankfurt a.M. (epd). Papst Leo XIV. beginnt am Freitag eine elftägige Reise nach Südamerika. Erste Station ist Uruguay, wo er in der Stadt Paysandú und der Hauptstadt Montevideo Gottesdienste feiern und mit sozial Benachteiligten zusammentreffen will.

Am Sonntag fliegt der Papst weiter in die argentinische Hauptstadt Buenos Aires, wo er unter anderem ein Gefängnis besuchen will. In Córdoba, Argentiniens zweitgrößter Stadt nach Buenos Aires, feiert er eine Heilige Messe an einer Militärflugschule und trifft sich mit Geistlichen.

Rückkehr nach Peru

Am Mittwoch, 11. November, geht es für Leo von Buenos Aires aus weiter ins peruanische Callao nahe der Hauptstadt Lima. In Lima trifft er am Donnerstag die katholischen Bischöfe Perus und hält eine Gebetswache mit Jugendlichen und Studierenden.

Leo besucht in den folgenden Tagen weitere Städte in Peru, darunter Chiclayo im Norden, wo er zwischen 2015 und 2023 Bischof war. Der in Chicago in den USA geborene Leo XIV. hat auch die peruanische Staatsangehörigkeit und ist somit nicht nur der erste US-Amerikaner, sondern auch der erste Peruaner überhaupt auf dem Heiligen Stuhl.

Außerdem will der Papst die alte Inka-Hauptstadt Cusco besuchen, wo er ein Angelus-Gebet abhält. Für Dienstag, 17. November, ist seine Rückkehr von Callao aus nach Rom geplant.