Papst Leo XIV. braucht keine weitere Krebsbehandlung

Papst Leo XIV. braucht keine weitere Krebsbehandlung
Bei der ersten Generalaudienz nach seiner Lungen-Operation fordert der Papst von der Politik, an der der Förderung von Ehe und Familie mitzuwirken. Mehr als 30.000 Menschen jubelten Leo XIV. zu, als er im Papamobil über den Petersplatz fuhr.

Rom (epd). Der bei einer Operation entfernte Krebs in der Lunge von Papst Leo XIV. hat nicht gestreut. Es sei keine weitere Krebsbehandlung erforderlich, teilt der Vatikan am Mittwochabend unter Berufung auf die behandelnden Ärzte mit. Die finalen Untersuchungen des entnommenen Gewebes hätten bestätigt, dass es sich um ein Lungen-Adenokarzinom handelte und die Erkrankung lokal begrenzt war.

Leo XIV. waren am Dienstag vergangener Woche in der Gemelli-Klinik in Rom der bösartige Tumor und ein Teil des rechten Lungenflügels entfernt worden. Die Erkrankung hatte er eine knappe Woche zuvor öffentlich gemacht.

Schnelle Rückkehr aus Krankenhaus

Der 71-Jährige war bereits am vergangenen Samstag aus dem Krankenhaus in den Vatikan zurückgekehrt und hatte beim Angelusgebet am Sonntag seinen ersten öffentlichen Auftritt nach der Operation absolviert. Leo XIV., mit bürgerlichem Namen Robert Francis Prevost, ist der erste US-Amerikaner auf dem Stuhl Petri und seit 8. Mai 2025 als Nachfolger des verstorbenen Papstes Franziskus im Amt.