New York, Genf (epd). Der UN-Sicherheitsrat hat am Mittwoch in New York das Sanktionsregime gegen Haiti um ein weiteres Jahr verlängert. Es umfasst Reiseverbote, das Einfrieren von Vermögenswerten sowie ein Waffenembargo, das sich gegen kriminelle Banden und deren Führer richtet.
Für den Resolutionsentwurf stimmten 14 der 15 Ratsmitglieder. Panama und die USA hatten den Entwurf gemeinsam verfasst. Eine Vertreterin der USA betonte nach der Abstimmung, dass das Waffenembargo nicht auf Haitis Regierung ziele. Erstmals hatte der Sicherheitsrat 2022 die Sanktionen beschlossen.
UN-Rat verlängerte bereits Mandat internationaler Truppe
Im vorigen September hatte der Rat das Mandat der internationalen Truppe gegen Bandenkriminalität in Haiti um sechs Monate verlängert. Seit Jahren terrorisieren Banden die Bevölkerung in Haiti und halten das Land im Chaos.




