Statistik: Herz-Kreislauf-Erkrankungen bleiben häufigste Todesursache

Statistik: Herz-Kreislauf-Erkrankungen bleiben häufigste Todesursache
Rund eine Million Menschen sind im vergangenen Jahr in Deutschland gestorben. Laut Statistischem Bundesamt waren vor allem Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs verantwortlich.

Wiesbaden (epd). Trotz eines leichten Rückgangs zum Vorjahr waren Herz-Kreislauf-Erkrankungen auch 2025 die häufigste Todesursache in Deutschland. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte, starben 334.100 Menschen an solchen Erkrankungen.

Insgesamt gab es den Angaben zufolge im vergangenen Jahr in Deutschland rund 1,01 Millionen Sterbefälle. Das seien 0,1 Prozent weniger als im Jahr 2024, und damit sei die Zahl im dritten Jahr in Folge gesunken.

Auch Atemsystemkrankheiten weiter häufige Todesursache

Die zweithäufigste Todesursache nach den Herz-Kreislauf-Erkrankungen waren laut der Statistik weiter bösartige Krebs-Neubildungen mit 228.800 Verstorbenen. Danach folgten Krankheiten des Atmungssystems mit 81.200. Diese drei häufigsten Todesursachen seien für fast zwei Drittel der Sterbefälle verantwortlich gewesen.

Insgesamt seien es bei den Herz-Kreislauf-Erkrankungen 1,5 Prozent weniger Tote gewesen als 2024, teilte das Bundesamt weiter mit. Im Vergleich zu 2022 sei die Zahl der Menschen, die an Herz-Kreislauf-Erkrankungen gestorben seien, um 6,7 Prozent gesunken und damit stärker als die Zahl der Sterbefälle insgesamt. Dieser Rückgang habe bei 5,6 Prozent gelegen.

Innerhalb der Herz-Kreislauf-Erkrankungen habe es eine deutliche Reduktion der Sterbefälle bei Herzinfarkten gegeben, nämlich rund 15 Prozent. Der Rückgang sei in allen Altersgruppen zu beobachten gewesen, besonders hoch bei den 80- bis 85-Jährigen mit mehr als 30 Prozent.