Wolfsburg (epd). Die Ursache der Explosion in der evangelischen Martin-Luther-Kita in Wolfsburg ist aus Sicht der Staatsanwaltschaft gefunden. Gutachter gingen von einem technischen Defekt aus. Sowohl vorsätzliche als auch eine fahrlässige Handlung könnte ausgeschlossen werden, sagte Oberstaatsanwalt Christian Wolters am Donnerstag in Braunschweig. Durch ein Leck sei Gas ausgeströmt und wahrscheinlich durch einen Warmwasserboiler entzündet worden.
Zunächst sei wegen des Verdachts der Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion gegen Unbekannt ermittelt worden, sagte Wolters. Das Verfahren werde eingestellt.
Ein Drittel des Gebäudes eingestürzt
Bei einer Explosion am Morgen des 20. September, einem Sonntag, war etwa ein Drittel des Gebäudes der Kindertagesstättev ceingestürzt. Laut Polizei sind weitere Bereiche einsturzgefährdet. Menschen wurden nicht verletzt. Alle 88 betroffenen Kinder und die Kita-Mitarbeiter werden übergangsweise in einem Kindergarten in der Nachbarschaft betreut.




