Neuer Cyberangriff auf Gedenkstätten-Stiftung

Neuer Cyberangriff auf Gedenkstätten-Stiftung

Oranienburg (epd). Die Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten ist erneut Ziel eines Cyberangriffs geworden. Ihre Internetseiten seien deshalb am Montagabend abgeschaltet worden, teilte die Stiftung am Donnerstag in Oranienburg mit. Betroffen seien auch die Websites der sieben Gedenkstätten, die zur Stiftung gehören, sowie einzelne Projektseiten.

Zu Stiftung gehören unter anderem die Gedenkstätten in den früheren NS-Konzentrationslagern Sachsenhausen und Ravensbrück. Informationen zu den Standorten seien derzeit auf der Website der Ständigen Konferenz der NS-Gedenkorte im Berliner Raum verfügbar, hieß es.

Seiten voraussichtlich eine Woche offline

Das Ausmaß des Schadens werde derzeit ermittelt. Aus Sicherheitsgründen seien die Webpräsenzen unverzüglich gesperrt worden. Die Stiftung hat den Angaben nach Anzeige erstattet und Kontakt unter anderem zur Zentralen Ansprechstelle für Cybercrime beim Landeskriminalamt Brandenburg aufgenommen.

Es werde mit Hochdruck daran gearbeitet, die Internetpräsenz wiederherzustellen, hieß es. Dies werde voraussichtlich mindestens eine Woche dauern. Anfang August war bereits das IT-System der Stiftung Ziel eines Cyberangriffs. An dessen Bewältigung werde weiter intensiv gearbeitet.