Guterres fordert permanenten Waffenstillstand in Nahost

Guterres fordert permanenten Waffenstillstand in Nahost
Der UN-Generalsekretär macht sich anlässlich des dritten Jahrestages des Terrorüberfalls auf Israel durch die Hamas für einen permanenten Waffenstillstand in Nahost stark. Er verurteilte die Gewalt auf beiden Seiten.

New York, Genf (epd). Drei Jahre nach dem Beginn des Nahost-Krieges hat UN-Generalsekretär António Guterres einen permanenten Waffenstillstand gefordert. Ein stabiler Waffenstillstand zwischen der Terrorgruppe Hamas und Israel müsse zu Frieden und Wiederaufbau führen, erklärte Guterres am Montag (Ortszeit) in New York.

Seit Oktober 2025 herrscht nur eine sehr brüchige Waffenruhe zwischen der Hamas und Israel. Guterres verurteilte den Überfall der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 als abscheulich. Die Gewalt mit mehr als 1.200 Getöteten könne durch nichts gerechtfertigt werden.

Der UN-Generalsekretär verurteilte auch die Entführung von rund 250 Menschen aus Israel durch die Hamas, viele der Geiseln wurden getötet. Er beklagte zudem das „unermessliche Leid“, das den Palästinensern im Gazastreifen durch die Militäroffensive Israels zugefügt worden sei.

Brüchige Waffenruhe seit 2025

Nach Angaben von UN-Organisationen haben israelische Angriffe mehr als 70.000 Menschen, darunter 20.000 Kinder, das Leben gekostet. Mehr als 100.000 Menschen seien verletzt worden. Nahezu alle der 2,1 Millionen Einwohner des Gazastreifens wurden vertrieben, und ein Großteil des Gebiets liegt in Trümmern.