Berlin (epd). Auf knapp 100 Veranstaltungen will der Verein „Mehr Demokratie“ der Frage „Was bedeutet Heimat für mich, für uns, für Deutschland?“ nachgehen. Ziel der geplanten Gespräche in Kleingruppen sei es, Erfahrungen und Perspektiven von Menschen hörbar zu machen, die sonst wenig Raum fänden, teilte der Verein am Montag in Berlin mit. Die Veranstaltungen von Anfang Oktober bis Anfang November seien überparteilich und ergebnisoffen.
Bei den mit „Sprechen und Zuhören“ überschriebenen Formaten sollen vor Ort kleine Gruppen gebildet werden, in welchen sich Menschen miteinander austauschen können, hieß es. Jeder und jede bekomme dabei die gleiche Redezeit. Die Gespräche sollen in Bibliotheken oder Schulen, bei Vereinen sowie Unternehmen und Kirchengemeinden stattfinden.
Bundesweites Stimmungsbild
Wenn die Teilnehmenden zustimmen, sollen zentrale Erkenntnisse der Gespräche anonymisiert festgehalten werden. Aus den lokalen Gesprächen werde im Anschluss ein bundesweites Stimmungsbild erstellt. Das Ergebnis des Stimmungsbilds soll am 17. November vorgestellt werden.
Bei dem Konzept gehe es nicht darum, andere Menschen von der eigenen Meinung zu überzeugen. Teilnehmende sollen laut Verein ihre persönlichen Erfahrungen teilen und einander zuhören, ohne dass daraus eine Debatte entsteht.




