Köln (epd). Muslimische Gemeinden in ganz Deutschland machen am Samstag ihre Gotteshäuser für die Öffentlichkeit zugänglich. Am 30. Tag der offenen Moschee laden sie zu Führungen, Gesprächen und Diskussionsrunden ein.
Das Motto der Aktion am 3. Oktober lautet in diesem Jahr „Moscheen als Träger gesellschaftlicher Verfasstheit“. Es lenke den Blick darauf, wie eine freiheitliche Gesellschaft im Alltag getragen werde, erklärte der Koordinationsrat der Muslime in Köln: „Durch einen verlässlichen rechtlichen Rahmen, durch demokratische Institutionen und durch Menschen, die Verantwortung übernehmen und das Gemeinwesen mitgestalten.“
Religiöses Leben sichtbar machen
Insgesamt beteiligen sich mehr als 700 islamische Gemeinden am Tag der offenen Moschee. Dieser wird seit 1997 jährlich am Tag der Deutschen Einheit begangen. Er soll den Austausch fördern und religiöses Leben sichtbar machen. Organisiert wird er seit 2007 von den islamischen Verbänden und Religionsgemeinschaften, die im Koordinationsrat der Muslime zusammengeschlossen sind.
Mitglieder des Dachverbands mit Sitz in Köln sind die eng mit der türkischen Religionsbehörde verbundene Türkisch-Islamische Union (Ditib) als größter Moscheeverband in Deutschland, der Zentralrat der Muslime (ZMD), der Islamrat für die Bundesrepublik Deutschland (IRD), die Union der Islamisch-Albanischen Zentren in Deutschland (UIAZD) und der Zentralrat der Marokkaner in Deutschland (ZRMD).




