Unicef und Kinderhilfswerk fordern mehr Unterstützung für Kinder

Unicef und Kinderhilfswerk fordern mehr Unterstützung für Kinder
"Starke Kinder, starke Zukunft!": Zum Weltkindertag haben das Deutsche Kinderhilfswerk und Unicef Kinder und Jugendliche aufgerufen, ihre Wünsche zu teilen. Ganz oben stehen Frieden, faire Bildungschancen und Mitbestimmung.

Köln (epd). Das Deutsche Kinderhilfswerk und Unicef fordern mehr Unterstützung für die Bedürfnisse und Anliegen von Kindern und Jugendlichen. Kinder bräuchten gute Rahmenbedingungen wie eine schützende Umgebung, materielle Sicherheit und Unterstützung beim Lernen, sagte der Geschäftsführer von Unicef Deutschland, Christian Schneider, am Sonntag in Köln zum Weltkindertag. „Kinder zu stärken liegt in der Verantwortung von Politik und Gesellschaft - also in der Verantwortung von uns allen.“

Anlässlich des Weltkindertages hatten die beiden Organisationen unter dem Motto „Starke Kinder, starke Zukunft!“ zu einer Mitmachaktion aufgerufen. Über 1.000 Kinder und Jugendliche aus ganz Deutschland von drei bis 17 Jahren hatten sich daran beteiligt und aufgemalt oder geschrieben, was sie stark macht und was sie sich für eine gute Zukunft wünschen.

Kinder sorgen sich um technologische Entwicklungen durch KI

Kinder und Jugendliche in Deutschland wünschen sich demnach Frieden und Sicherheit, einen besseren Schutz und Unterstützung sowie faire Bildungschancen für alle Kinder. Darüber hinaus sei ihnen wichtig, dass Erwachsene ihnen zuhörten und sie bei Entscheidungen, die ihre Zukunft betreffen, beteiligt werden. Auch Sorgen wegen technologischer Entwicklungen etwa im Bereich der Künstlichen Intelligenz werden von den Kindern geäußert.

„Leider werden Kinderinteressen in Deutschland an zu vielen Stellen ausgeblendet, obwohl sie als ein vorrangiger Gesichtspunkt ins Zentrum politischen Handelns gehören“, betonte der Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes, Holger Hofmann. Deshalb sei eine Verankerung von Kinderrechten im Grundgesetz notwendig.