Magdeburg (epd). Die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt findet starken Zuspruch. Landeswahlleiterin Christa Dieckmann meldete am Sonntag in Magdeburg für 12 Uhr Mittag eine landesweite Wahlbeteiligung von 34,72 Prozent. Der Vergleichwert von 2021 lag bei 22,4 Prozent.
Aufgerufen sind rund 1,7 Millionen wahlberechtigte Bürgerinnen und Bürger im Land. Mit ersten Zwischenergebnissen zur Landtagswahl für die Wahlkreise sei ab 19 Uhr zu rechnen, hieß es.
„Reibungslose Abwicklung“
Seit Sonntagmorgen um 8 Uhr kann in rund 2.130 Urnenwahllokalen über die neue Zusammensetzung des Landtags von Sachsen-Anhalt abgestimmt werden. Dieckmann sprach von einer „reibungslosen Abwicklung des Wahlgeschäftes“ bis zum Mittag: „Es waren dabei keine unverhältnismäßigen Wartezeiten festzustellen.“
In Sachsen-Anhalt sind die Bürgerinnen und Bürger am Sonntag zur Wahl eines neuen Landtags aufgerufen. Letzte Umfragen zeigten die AfD vor der CDU. Bislang wurde Sachsen-Anhalt von einer Koalition aus CDU, SPD und FDP unter Ministerpräsident Sven Schulze (CDU) regiert. Der AfD-Landesverband Sachsen-Anhalt wird vom Landesverfassungsschutz als gesichert rechtsextremistisch eingestuft.



