Bad Blankenburg (epd). Rund 1.300 Menschen haben bis Sonntag die 130. Allianzkonferenz in Bad Blankenburg besucht. Damit habe die fünftägige Bibelkonferenz nach Angaben der Veranstalter einen deutlichen Zuwachs gegenüber dem Vorjahr verzeichnet, teilte eine Sprecherin der Evangelischen Allianz Deutschland am Montag mit. Unter dem Leitwort „hiobsBOTSCHAFT“ standen das biblische Buch Hiob, die Erfahrung von Leid, Klage und Gottesferne sowie Fragen nach Vertrauen und Hoffnung im Mittelpunkt.
Der Vorsitzende der Evangelischen Allianz in Deutschland, Reinhardt Schink, betonte die Bedeutung der Konferenz für die Einheit unterschiedlicher christlicher Traditionen. Christen könnten gerade in leidvollen und gesellschaftlich angefochtenen Situationen gemeinsam als Friedensboten unterwegs sein. Der Leiter der Bibel- und Glaubenskonferenz, Hans-Günter Schmidts, zog ebenfalls eine positive Bilanz. Die Beschäftigung mit Hiob habe Raum für schwierige Fragen geschaffen und neue Perspektiven eröffnet.
Biblische Lehre und praktische Lebenshilfe
Predigten, Bibelarbeiten und Seminare beschäftigten sich mit Themen wie Gottes Gerechtigkeit, menschlicher Begrenztheit und dem Umgang mit leidvollen Erfahrungen. Ergänzend gab es Angebote zu Gesellschaft, Politik, Bildung, Mission und Seelsorge. Die Veranstalter verwiesen auf die Verbindung von biblischer Lehre, praktischer Lebenshilfe und Begegnung zwischen Christen unterschiedlicher kirchlicher Prägung.
Die 131. Allianzkonferenz ist vom 4. bis 8. August 2027 in Bad Blankenburg geplant. Sie steht unter dem Leitgedanken „Ich bin’s, Jesus“ und widmet sich den „Ich-bin-Worten“ aus dem Johannesevangelium.



