Weimar (epd). Kulturstaatsminister Wolfram Weimer (parteilos) hat gemeinsam mit Thüringens Kulturminister Christian Tischner (CDU) und Weimars Oberbürgermeister Peter Kleine (parteilos) das Finanzierungsabkommen für die Klassik Stiftung Weimar für die Jahre 2027 bis 2031 unterzeichnet. Bund und Land wollen jährlich jeweils 15,09 Millionen Euro zur Verfügung stellen, die Stadt Weimar werde jährlich 2,25 Millionen Euro beitragen, teilten die Unterzeichner am Mittwoch mit. Darüber hinaus sollen weitere jährliche Zuwendungen für große Investitionen bereitgestellt werden.
Die Vereinbarung soll die Grundlage für die weitere Arbeit der Klassik Stiftung „auf hohem Niveau“ und den Erhalt und die Weiterentwicklung der Sammlungen, Museen, Archive und historischen Liegenschaften bilden. Am Mittwochnachmittag erfolgte den Angaben zufolge zudem der Spatenstich für den Werkstattneubau des Deutschen Nationaltheaters.
Ein wichtiger Tag für Weimar
Laut der Präsidentin der Klassik Stiftung Weimar, Ulrike Lorenz, soll die Finanzierung unter anderem für die digitale Transformation und für Johann Wolfgang von Goethes (1749-1832) Wohnhaus verwendet werden. Weimars Oberbürgermeister Kleine erklärte, dieser 17. Juni sei ein „wichtiger Tag für die Kulturstadt Weimar“.
Die Klassik Stiftung Weimar ist den Angaben zufolge unter anderem für zwölf Unesco-Welterbestätten in und um Weimar verantwortlich sowie Sammlungen wie die handschriftlichen Nachlässe von Goethe und die von Lucas Cranach (1472-1553) illustrierte Lutherbibel.



