Frankfurt a.M. (epd). CDU-Generalsekretärin Franziska Hoppermann hat die Gleichbehandlung aller Menschen durch das Sozialsystem als ungerecht bezeichnet. „Es ist schwierig zu begründen, dass Menschen, die nie in ein System eingezahlt haben, gleichbehandelt werden wie jene, die 30 Jahre eingezahlt haben, ihren Job verlieren, weil Industriearbeitsplätze verloren gehen“, sagte Hoppermann der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (online, Donnerstag).
Wer bereits in die Sozialsysteme eingezahlt habe, dem müsse zumindest in den Jobcentern eine andere Sorge und Vermittlung zuteil werden, fügte Hoppermann hinzu. Ähnliches gelte für die Krankenversicherung. Mit den Reformen mute man Menschen, die schon viel beigetragen hätten, etwas zu, sagte sie: „Wenn es hier Gerechtigkeitslücken gibt, müssen wir sie schließen.“




