Kirchen und Hilfswerke rufen zum Klimafasten auf

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Aktion: 14. Februar bis 30. März
Kirchen und Hilfswerke rufen zum Klimafasten auf
Unter dem Motto "So viel du brauchst" laden evangelische Landeskirchen, katholische Bistümer und kirchliche Hilfswerke auch in diesem Jahr zum "Klimafasten" ein. Die zehnte Ausgabe der ökumenischen Aktion für Klimaschutz und Klimagerechtigkeit startet am Aschermittwoch (14. Februar) und endet am Karsamstag (30. März).

Dies teilte die Evangelische Kirche von Westfalen als Koordinatorin der 24 Veranstalter am Donnerstag in Schwerte mit. "Wenn wir uns bewusst machen, was unser Verbrauch für Menschen an anderen Orten dieser Welt bedeutet, verändern wir unser Verhalten", erklärte Landesbischöfin Kristina Kühnbaum-Schmidt von der evangelischen Nordkirche als Schirmherrin der Aktion.

"Das kann ein wichtiger Beitrag sein zu mehr Ressourcengerechtigkeit", fügte Kühnbaum-Schmidt hinzu, die auch Beauftragte für Schöpfungsverantwortung der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) ist. Weitere Schirmherren des "Klimafastens" sind Weihbischof Rolf Lohmann für die katholische Deutsche Bischofskonferenz und Harald Rückert von der Evangelisch-methodistischen Kirche.

Die sieben Fastenwochen sind verschiedenen Schwerpunkten gewidmet. Für das "richtige Maß" in Woche eins wird unter anderem die Nutzung einer Nachbarschafts-App vorgeschlagen, mit der man Werkzeuge verleihen oder ausleihen kann. In Woche fünf geht es um Finanzen und Politik. Weitere Wochenthemen sind Ernährung, Energie, Mobilität und lokales Handeln.

Neu ist in diesem Jahr das Projekt "klimafit-Challenge": In einer Gruppe kann ausprobiert werden, wie viel CO2 man mit verschiedenen Maßnahmen konkret einsparen kann, indem man mal das Auto stehen lässt oder weniger Fleisch und dafür mehr Gemüse auf den Teller bringt. Wer teilnimmt, erhält seine persönliche Klimabilanz und erfährt, wie viel Treibhausgase er oder sie im Aktionszeitraum eingespart hat.

An der ökumenischen Initiative "Klimafasten" beteiligen sich 22 Landeskirchen und Bistümer sowie die Hilfswerke "Brot für die Welt" und Misereor. Die Aktion wird auf Instagram, Facebook und YouTube mit Videos, Fotos und interaktiven Elementen begleitet.