Ein-Mann-"Brüllkommando" in der Zwitschermaschine

Was heißt Verbannung, was Selbstkritik und wie halten wir's mit der Russlandberichterstattung? David Schraven, der festangestellte Leiter des WAZ-Rechercheteams, freut sich, dass er einem freien Journalisten die Mitarbeit bei Zeit-Online beendet hat. Eine merkwürdige Geschichte

Gestern ging's im Altpapier unter anderem darum, wie mit der Aufregung um alte "Diskussionskäschperle" (Sibylle Lewitscharoff) wie Sibylle Lewitscharoff umzugehen ist. Für professionelle Selbstviktimisierer wie Harald Martenstein schlägt angesichts laut artikulierten Widerspruchs im Tagesspiegel naturgemäß die große Stunde:

"Wer eine Meinung äußert, muss Widerspruch ertragen können, auch polemischen Widerspruch. Wer sich beleidigt fühlt, darf zurückballern. Wenn aber Leute als 'faschistoid' und als 'Hetzer' bezeichnet werden, so geschehen in der 'Süddeutschen Zeitung' in Bezug auf Lewitscharoff, dann geht es nicht um Widerspruch, dann geht es um die Verbannung aus dem öffentlichen Leben."

Was gut klingt, aber leider nicht stimmt. Das Vokabular des Widerspruchs verhält sich – getreu dem alten Sprichwort mit dem "Wald" und "hinein" – doch auch zu dem Vokabular der Intervention. Und in diesem Sinne erscheint "faschistoid" als Reaktion auf "abartig", "widerwärtig" oder "Halbwesen" nicht so unadäquat, wie Martenstein insinuiert.

Dazu kommt, dass die Idee der "Verbannung" relativ absurd ist. Sicherlich wird das nächste Buch der Autorin anders, skeptischer wahrgenommen werden, gerade unter den Opportunisten des Literatur- und Medienbetriebs (womöglich verkauft es sich aber auch besser). Wobei es, das spielt für Martenstein naheliegenderweise keine Rolle, ja gute Gründe gibt, auf Meinungen, wie von Lewitscharoff in Dresden artikuliert, weniger Wert zu legen:

"Mein Bedarf an der Weltanschauung von Frau Lewitscharoff ist im Moment gedeckt."

Hatte etwa Dresdens Chefdramaturg Koall gesagt. Vielleicht kriegt Lewitscharoff künftig auch ein paar Literaturpreise weniger, was aber auch damit zu tun haben könnte, dass sie eh schon fast alle hat. Worin also sollte "Verbannung" bestehen?

Das "Das-wird-man-ja-noch-sagen-dürfen"-Mantra der Martensteins, Sarrazins und Lewitscharoffs ist auch deshalb eine Hohlformel, weil sich mit deren Meinungsäußerung aus – finanziell – privilegierter Situation kein Risiko verbindet.

"Wenn Leute nicht öffentlich ihre Meinung sagen dürfen, so geschehen bei Thilo Sarrazins Auftritt im Berliner Ensemble, und wenn dann kein öffentlicher Aufschrei erfolgt, weil Sarrazin sowieso zum Abschuss freigegeben ist, dann frage ich mich, ob ich nicht in Russland lebe."

Schreibt Martenstein im Tagesspiegel weiter. Was hier aber nur zitiert wird, weil "Russland" ein gutes Stichwort ist für eine Angelegenheit, in der es tatsächlich mal um das "Sagen dürfen" geht und die, vorsichtig gesagt, ziemlich delikat ist. Oder um es mit Martenstein zu sagen:

"Du schlägst morgens die Zeitungen auf, und wieder mal steht jemand am Pranger."

Bülend Ürük berichtet auf newsroom.de, dass Zeit-Online die Zusammenarbeit mit dem freien Russlandkorrespondenten Moritz Gathmann beendet:

"Moritz Gathmann arbeitet als freier Journalist in Moskau. Geboren 1980 in Göppingen, beliefert er Titel wie die 'Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung', den 'Spiegel' oder 'Das Magazin' mit Berichten und Hintergrundstücken aus Russland. Seit 2008 ist er ebenfalls Mitglied im angesehenen Korrespondenten-Netzwerk n-ost. Weil er aber als Gastredakteur für die Zeitungsbeilage 'Russland Heute' gearbeitet hat, die in Deutschland der 'Süddeutschen Zeitung' beiliegt, hat sich die Zeit-Online-Chefredaktion von dem erfahrenen Journalisten am Wochenende getrennt."

Begründet wird das mit einem Kodex bei der Zeit:

"'Es widerspricht unseren internen Grundsätzen, dass Autoren, die in Journalismus nahen Bereichen wie Marketing oder PR arbeiten, für uns über dieselben Themenbereiche schreiben. Wir haben diese Zusammenarbeit im Vorfeld nicht ausreichend geprüft, das müssen wir uns nun vorwerfen. Wir kritisieren uns selbst und nicht etwa die Tatsache, dass Moritz Gathmann für 'Russland Heute' arbeitet', betont der stellvertretende 'Zeit-Online'-Chefredakteur Markus Horeld gegenüber Newsroom.de."

Was etwas merkwürdig klingt: Wieso wird der freie Journalist mit Arbeitsentzug bestraft, wenn die Zeitung sich selbst kritisiert? Warum hätte nicht, wie jetzt geschehen, Gathmann seine Tätigkeit bei "Russland Heute" beenden können, um bei Zeit-Online weiterzuarbeiten? Ganz abgesehen davon, dass man natürlich fragen könnte, wie Silke Burmester einst Zeit-Geschäftsführer Rainer Esser, wie freie Journalisten überleben sollen, wenn sie selbst bei den prosperierenden Verlagshäusern nicht so bezahlt werden, dass es zum Davon-Leben reicht – so problematisch PR-Arbeit ist.

"In gewisser Weise hat die Redakteursarbeit für Russland Heute mir auch erlaubt, mich in der übrigen Zeit mit 'reinem', aber schlecht bezahltem Journalismus zu beschäftigen. Eine andere Sache ist es, wenn es Ereignisse gibt wie jetzt in der Ukraine, dann sind Leute mit Expertise plötzlich sehr gefragt. Andererseits: Gottseidank passieren solche Dinge nicht oft', so Moritz Gathmann gegenüber Newsroom.de."

Auch das gehört zu dieser Sache dazu – die Konjunkturen der Russland-Berichterstattung. Gemma Pörzgen hatte vor einem halben Jahr in der TAZ über den Schwund von Korrespondentenbüros in Moskau geschrieben, ausgehend von der Einsparung der Handelsblatt-Stelle:

"Mit dieser Entscheidung liegt das Handelsblatt im Trend, denn deutsche Zeitungen scheinen immer weniger Wert auf den eigenen Korrespondenten und ein Büro in Moskau zu legen. Kritiker befürchten deshalb einen massiven Qualitätsverlust und sehen die Vielfalt der Berichterstattung aus Russland schwinden. So spart die Zeit die Korrespondentenstelle in Moskau ein und glaubt die Berichterstattung von Hamburg aus abdecken zu können. Auch die Kulturkorrespondentin der Frankfurter Allgemeine Zeitung, Kerstin Holm, die Michael Ludwigs politische Korrespondententätigkeit kenntnisreich ergänzte, wurde Ende August nach 20 Jahren abgezogen und nicht mehr ersetzt."

Heißt: Freie Autoren wie Gathmann müssen zusehen, wie sie sich über Wasser halten, wenn gerade kein Textbedarf herrscht (am besten nicht mit PR), um im Ernstfall wie jetzt in der Ukraine die Arbeit zu ersetzen, die früher Korrespondenten erledigt haben.

Das Merkwürdigste an der Trennung von Gathmann ist aber, wie Zeit-Online plötzlich ein Problem entdeckte, das der freie Autor auf seiner Seite nie verschwiegen hatte. Und hier fehlt im Ürük-Text ein Einfluss, den man zumindest über Facebook und Twitter rekonstruieren kann.

David Schraven, der festangestellte Leiter des WAZ-Recherche-Teams, hat in den letzten Tagen als "Brüllkommando" (Martenstein) auf zwei Beinen Stimmung gegen Gathmann gemacht – was vor allem die trollhafte Wiederholung des Satzes bedeutete, "dass Moritz Gathmann für Russlands Propagandadienst 'Russland Heute' schafft". Wer sich für die Details interessiert: Die Kommentar-Diskussionen auf Schravens Facebook-Seite sind sehr informativ.

Wenn Jens Bisky gestern von "Vulgarisierung" der Debatten sprach, dann ist Schravens Verhalten ein illustres Beispiel: Beim Zeit-Online-Chef via Twitter den freien Mitarbeiter anschwärzen und sich bedanken, wenn der dem eigenen Wunsch nach Aufkündigung des Arbeitsverhältnisses nachkommt (warum das so leicht geht, wäre auch noch mal interessant):

"Die Zeit macht unter Beiträgen von Moritz Gathmann deutlich, dass er für Putins Propaganda schafft und hat die Zusammenarbeit beendet. Gut!"

Twittert Schraven dann über das erfolgreiche Ende seiner Mission. Das macht einen, angesichts des Sachverhalts, relativ fassungslos.

Denn Schraven hatte Gathmann nicht einmal inhaltlich kritisiert. Es heißt in der Selbstbeschreibung des WAZ-Recherche-Team-Chefs zwar, dass er sich für "alle Grautöne zwischen Politik und Wirtschaft" interessiert, im Fall von Russland scheint es aber nur Schwarz-Weiß zu geben.

Wer zuletzt zuviel "House of Cards" gesehen hat, könnte auf die verwegene Idee kommen, dass hinter Schravens fortwährendem Dissen von Gathmann das gerissene Kalkül steckt, dem Wettbewerber in der aktuellen Situation den offenbar informiertesten Autor zu verbrennen. Liest man Schravens Posts aber, will man hinter der Aktion eher einen selbstgerechten Eifer vermuten, der nur Putin/Russland-Verdammung zulässt.

Ist Gathmann also ein verkappter Putinist? Wieso war aber Zeit-Online, das nicht im Ruf steht, die fünfte Kolonne Moskaus zu sein, dann mit Gathmanns Texten "sehr zufrieden" (Vize-Chef Horeld)? Und warum ist die Vorstellung so abwegig, dass die Angelegenheit in und um die Ukraine komplexer ist, als eine Putin/Russland-Verdammung sie zeichnet – da ist Wolfgang Michal auf Carta kühl schon vor ein paar Tagen drauf gekommen. Beziehungsweise: Warum macht nicht das Beispiel von anderen offenbar informierten Menschen Schule, abweichende Meinungen über Russland/Ukraine zulassen zu können?

Und müsste – bei aller gebotenen Distanz zu PR, sei sie von Russland oder der Hansestadt Hamburg bezahlt – nicht auch die SZ angeklagt werden von Schraven, die das von Gathmann als "Guest Editor" bearbeitete "Russland Heute" als Beilage gegen Geld monatlich vertreibt? (In der letzten Woche lag das Heft allerdings nicht bei.)

Es ist ziemlich beschämend für den Journalismus und die öffentliche Kultur, wie unverhohlen in dieser Angelegenheit völlig übertriebene Reaktionen gefordert wurden (und erfolgt sind).

"David Schraven freut sich: Moritz Gathmann erfolgreich angeschwaerzt, ohne dass der sich wehren konnte. Woanders nennt man das rufmord."

Resümiert DLF-Medienfrau Brigitte Baetz auf Twitter. Es wäre in diesem Fall tatsächlich einmal spannend zu wissen, ob Harald Martenstein das als "Verbannung aus dem öffentlichen Leben" anprangern würde.

Oder ob er – Gathmann hat auch für den Tagesspiegel geschrieben – nicht einmal seine publizistische Macht auf einen Fall verwenden könnte, in dem es tatsächlich darum zu gehen scheint, dass eine Differenzierung von Meinung nicht zugelassen ist.


Altpapierkorb

+++ Die Öffentlich-Rechtlichen und das Geld: Michael Hanfeld und Henning Peitsmeier befragen in der FAZ (Seite 15) aus Anlass der möglichen Rundfunkbeitragsrückgabe den KEF-Chef Heinz Fischer-Heidlberger zu seiner Tätigkeit: "Wir prüfen immer stärker. Unser Maßstab ist die Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit. Auf dieser Basis ermitteln wir den Bedarf. Dabei müssen wir allerdings die Programmautonomie der Sender achten." +++ Quasi als Gegenstück: Claudia Tieschky portraitiert in der SZ (Seite 31) den Jung-Juristen Ermano Geuer, dessen "Popularklage" gegen den Rundfunkbeitrag am 25. März verhandelt wird: "Seit ein paar Tagen steht das Datum fest, an dem der 29-Jährige, der bis vor Kurzem völlig unbekannt war, gegen das Gesetz argumentieren wird – und antritt gegen 16 Bundesländer sowie einen Gutachter von Rang: Es war der ehemalige Verfassungsrichter Paul Kirchhof, der früh bescheinigte, die neue Finanzordnung des Rundfunks sei verfassungskonform, aber auch das muss einen, der nach Karthago will, nicht beeindrucken. Am 25. März hat sich Geuer frei genommen. Es ist der Tag der Verhandlung vor dem Bayerischen Verfassungsgerichtshof in München." +++ Im TSP berichtet London-Korrespondent Matthias Thibaut über den schwerer werdenden Stand der BBC: "Aber die Debatte wird heftiger, je zahlreicher die Entertainment-Kanäle in den Haushalten werden und je weniger jüngere Konsumenten das 'normale' Fernsehen nutzen. Auch andere Zeitungen stießen in das Horn. 'Es ist klar, dass die traditionelle Weise, wie die BBC seit 1922 finanziert wird, ihrem Ende entgegengeht', kommentierte der 'Daily Telegraph'." Es ist aber wohl auch klar, dass Zeitungen, in England und hierzulande, nicht gänzlich unbefangen in dieser Sache berichten. +++ Wie sich Lobbyarbeit gegen den öffentlich-rechtlichen Rundfunk in Politik übersetzt, zeigen die aktuellen Sparmaßnahmen bei der BCC (ein Kanal wandert ins Netz), über die Barbara Klimke in der Berliner schreibt: "Mit Amtsantritt der konservativ-liberalen Regierung vor vier Jahren wurde dem Sender der Geldhahn zugedreht: Die Rundfunkgebühren werden von 2010 bis 2017 um keinen Penny mehr erhöht: Sie sind auf der Insel mit umgerechnet 175 Euro pro Jahr ohnehin billiger als in Deutschland. Werbeeinnahmen hat die komplett werbefrei BBC nicht. Dennoch muss sie zusätzlich nun auch noch die Kosten für den BBC World Service übernehmen, die vorher vom Außenministerium getragen wurden. Effektiv belaufen sich die Kürzungen damit auf 16 Prozent." +++ Rainer Stadler nimmt in der NZZ falsche Abo-Zahlen bei der "Tageswoche" zum Anlass, an die Wichtigkeit richtiger Leser/Zuschauerzahlen zu erinnern: "Doch im verschärften Wettbewerb der Mediengattungen um Werbegelder empfiehlt es sich, möglichst keine Zweifel an der Verlässlichkeit der publizierten Pressedaten aufkommen zu lassen. Die Wirren um die Messung der Einschaltquoten, welche die Schweizer Fernsehbranche im vergangenen Jahr während Monaten lähmten, sind noch nicht vergessen." +++

+++ In der Berliner schreibt Johannes Dieterich über den Erfolg der Fernsehübertragung des Pistorius-Prozesses auf einem eigenen Kanal: "Mazarakis Angstmomente sind die halben Stunden, die das Gericht immer wieder ohne Vorwarnung unterbricht, und die seine drei Moderatoren mit manchmal peinlich banalem Geplänkel oder sich stetig wiederholenden Zusammenfassungen zu füllen haben. Dagegen ist für die Zeit vor dem Verhandlungsbeginn um 9.30 Uhr und nach dessen Ende um 15 Uhr mit durchaus erhellenden Diskussionsrunden und vorproduzierten Beiträgen gesorgt: Mazarakis sitzt auf einem Fundus von 73 Berichten (etwa über Pistorius’ Prothesen) und zehn einstündigen Dokumentarfilmen (etwa über das Opfer Reeva Steenkamp), von zehn Uhr abends bis sieben Uhr morgens wird ohnehin nur wiederholt. Selbst wenn sich der Prozess wesentlich länger als die drei anberaumten Wochen hinziehen sollte, werde er nicht in Verlegenheit geraten, ist Mazarakis überzeugt: 'Die Geschichte wird täglich interessanter, unser Vorrat reicht noch lange.'" +++ In der TAZ schreibt der Fotojournalist Kaveh Rostamkhani, was hinter den Millionen kostenlos angebotener Getty-Bilder steckt: "Komplett altruistisch ist der Schritt in den sogenannten Business-to-Consumer-Markt allerdings nicht: Denn die Embed-Funktion erlaubt es Getty Images auch, Daten über die Seiten zu sammeln, auf denen die eigenen Bilder eingebaut sind. So kann das Unternehmen zum Beispiel personalisierte Werbung im Embed-Player schalten. Bereits wird spekuliert, ob Getty Images, das erst 2012 für 3,3 Milliarden US-Dollar den Besitzer wechselte, demnächst von dem Datenkraken Google aufgekauft wird." +++ Und AP-Autor René Martens gibt ebenda sehr konkret Einblick in die Berichterstattung über den Amoklauf von Winnenden vor fünf Jahren und den Umgang mit solchen medial interessanten Jahrestagen: "Die Grenzüberschreitungen nach dem Amoklauf bewegten Thomas Weber [Geschäftsführer des Zentrums für Trauma- und Konfliktmanagement in Köln, AP] 2010 dazu, am ersten Jahrestag der Katastrophe Flugblätter mit einem Verhaltenskodex zu verteilen: 'Fragen Sie bitte nicht nach dem persönlichen Erleben von vor einem Jahr', lautete eine der Bitten an die Medienvertreter. Sonst könne 'der therapeutische Prozess bei den Betroffenen wieder zurückgeworfen werden'. Ein vergleichbares Regelwerk hatte die Winnender Zeitung bereits ein Jahr zuvor aufgestellt. Die Lokalzeitung verpflichtete sich beispielsweise dazu, nicht über Beerdigungen zu berichten." +++

+++ Weniger sensibilisiert: der Prozess von Uli Hoeneß bei Frank Plasberg. Tim Slagman auf welt.de: "Über weite Strecken aber ergab sich die Diskussion in einigermaßen hilflosen Interpretationsversuchen und Prognosen, die ihren Tiefpunkt in Spekulationen darüber erreichten, ob der Hunderte von Kilometern entfernte Angeklagte denn nun als Spielsüchtiger psychisch krank – und damit vermindert schuldfähig – sei oder eben nicht." +++ Frank Lübberding für faz.net: "Die Gäste hätten nur das wiederholen müssen, was sie vor einem Jahr auch schon zu sagen hatten, und alles wäre gut gewesen. Am Donnerstag spricht das Gericht sein Urteil – und am kommenden Montag könnte Plasberg die nächste Sendung machen. Vielleicht mit einem Markencheck zum Thema Krimsekt. Leider kam der heutige Verhandlungstag dazwischen. Zwar mühte sich der Moderator, etwas Licht ins Dunkel zu bringen. Er befragte Frau Friedrichsen in einem Einzelinterview als Prozessbeobachterin. Genauso wie Hans Leyendecker von der 'Süddeutschen Zeitung', der erstaunlicherweise den Hoeneß-Prozess an seinem Urlaubsort in Kärnten erlebt. Aber Frau Friedrichsen scheute sich, klare Antworten zu geben." +++

Der Altpapierkorb füllt sich morgen wieder.