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Juliane Wiedemeier

Juliane Wiedemeier ist freie Journalistin und Autorin für das Altpapier, Deutschlands ältestes Medien-Watchblog, und twittert als @WorkingMonkey.

Alle Inhalte zu: Juliane Wiedemeier
17.02.2017 - 09:10
Juliane Wiedemeier
Der schon jetzt beste US-Präsident aller Zeiten (auch aller, die noch kommen werden) sprach mit der Presse. Ganz recht: Oops. Derweil die beliebteste Antwort der letzten Zeugin des NSA-Untersuchungsausschusses: Nö. Außerdem: Eine Allianz diverser großer, deutscher Verlage möchte etwas für die einzigartige Pressevielfalt in diesem Land tun, und das sollte alarmieren. Beim Bart des Martin Schulz. Warum Biber mit Zucker nachvertont werden.
10.02.2017 - 09:32
Juliane Wiedemeier
It was the best of times, it was the worst of times (aktuelle Zusammenfassung des Zustands des Journalismus). Unsere Regierungsberichte sollen schöner geschrieben werden (und dem Urheberrecht unterliegen). Deutsche Verlage fordern von ihren Autoren Solidarität (und Geld). Rupert Murdoch saß heimlich hinterm Vorhang (oder unterm Tisch). Neue Meinungen zum Spiegel-Cover sind da (falls noch jemand welche braucht).
03.02.2017 - 09:21
Juliane Wiedemeier
Kölner Lokalzeitungen dürfen ihr Profil weiter schärfen. „In aller Freundschaft“ hilft, Ost und West in Deutschland zusammenzuhalten. Jakob Augstein hat ein Herz für den normalen Leser. Correctivs Fakebook-Engagement ist mit dem Prinzip der Meinungsfreiheit nicht vereinbar. Der BR hat seinen next Sigmund Gottlieb gewählt. Und alles wird gut, und das schon seit mittlerweile 20 Jahren.
27.01.2017 - 09:37
Juliane Wiedemeier
Die Medien sollen die Klappe halten, meint der Trumpsche Chefstratege. Die Nato zieht von Riga aus in den Kampf gegen russische Trollarmeen. Im rechtsfreien Raum Internet könnte mal jemand ein Schiedsgericht aufstellen. Ein alternatives, türkischsprachiges Medien ist in der Türkei schon wieder offline. Nicht einmal ARD-Buffet, die Zeitschrift, hat eine Zukunft.
20.01.2017 - 09:31
Juliane Wiedemeier
Correctiv braucht beim Ausmisten des Facebookschen Stalls Unterstützung und Zuckerbergs Mark hofft dabei auf Medien, deren Finanzierung durch Rundfunkgebühren gesichert ist. Die haben Interesse am Fake-News-Checken, aber eher für eigene Plattformen. Derweil fehlt die Kohle für Journalismus, der mehr macht, als Quatsch Quatsch zu nennen. Und sonst? Wird eine brennende Mülltonne mit dem Wortschatz eines Sechstklässlers vereidigt, bei Madsack noch Einsparpotential entdeckt und junge Menschen wollen tatsächlich immer noch Journalisten werden.
13.01.2017 - 09:19
Juliane Wiedemeier
Compact, ARD, FAZ? Für die AfD ist alles eins und muss leider draußen bleiben. Buzzfeed ruft das post-gatekeeperische Zeitalter aus. Große Verlage investieren nur noch Reden in den Journalismus, aber kein Geld. Der erste Autor verlässt das Todenhöfer-Schiff namens Freitag. Außerdem gibt es gute Nachrichten für öffentlich-rechtliche Krimi-Fans, Neues vom Berliner Verlag und schlüpfrige Anekdoten über die Rohrpost im Spiegel-Verlag.
11.01.2017 - 09:24
Juliane Wiedemeier
Die Landesmedienanstalten verstehen ihre Unersetzlichkeit unter Beweis zu stellen. Sechs oder acht Lobbyverbände – Hauptsache, Josef Joffe ist mit welchen verbandelt, meint der Bundesgerichtshof. Von Wörtern aus Wiesbaden und Unwörtern aus Darmstadt. Eine Investigativ-Tapete fürs Boulevard-Möbelstück von Sat1. Warum die Macher eines populistischen Mediums auf den Badezimmerspiegel verzichten sollten.
20.12.2016 - 09:17
Juliane Wiedemeier
In Berlin fährt ein Lastwagen über einen Weihnachtsmarkt und tötet mehrere Menschen, und zumindest manche Medien bemühen sich um Contenance. Mit Google-Chrome-Add-Ons wird man Falschmeldungen nicht nachhaltig bekämpfen können, was niemanden davon abhält, das dennoch zu probieren. Frauke Petry darf nicht länger als "Pinocchio unter den Talkshow-Gästen" bezeichnet werden. Deutsche und Polnische Journalistenprobleme im Vergleich. RTL will „die anspruchsvolle Seite erobern“ und reanimiert „Tutti Frutti“.
13.12.2016 - 09:50
Juliane Wiedemeier
Von Ächtung bis Zensur: Neues zur Debatte über den Umgang mit Falschmeldungen. Sind die Nachrichten 2016 so schlecht, weil die Journalisten so schlecht drauf sind? Was für Klaus Brinkbäumer in diesem Jahr wirklich wichtig war. Steffen Hallaschka war der Stuhl zu heiß. Ein Bombenfund in Köln-Deutz. #keingeldfürrechts und die Folgen.
06.12.2016 - 09:34
Juliane Wiedemeier
ARD aktuell sollte das Ohr mehr am AfD-Wähler haben (oder so ähnlich). Warum die Bomben-Geschichte nicht ganz so Bombe ist. Der Kampf gegen rechtes Gedankengut wird in den Kommentarspalten entschieden. Der Burda-Verlag entdeckt die Wandzeitung für sich. Die Website ist mal wieder tot.
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