Subprimezeit für Nervensägen

Kritiken unter Vorbehalt: Warum das Gerede über Günter Wallraff so schwer von seiner Person zu trennen ist. Warum man nicht weiß, wer im Fall von Weinreichs Kündigung bei DLF Recht hat. Und: Was Norbert Himmler im ZDF plant.

Seit der Sache mit dem Eisenbahnkeller oder dem Dressing liest man Texte, die mit szenischen Einstiegen oder gleichnishaften Zusammenfassungen aufwarten, ja doch immer ein wenig skeptisch. Im aktuellen Spiegel geht’s auf Seite 126 etwa so los:

"Die beiden Männer, die einander einst vertraut hatten, saßen in der Küche und redeten darüber, was passieren würde, wenn sie im Streit auseinandergingen. Günter Wallraff hieß der erste, André Fahnemann der zweite. Ob Fahnemann ihn erpressen wolle, habe Wallraff gefragt, so erinnert sich Fahnemann an das Gespräch im Juli. Nein, aber 'da gibt es einige Sachen, die ich nennen könnte', habe er geantwortet, 'allein die Sache mit Hart IV und der Arbeit'."

Kein rumliegender Brotkanten, keine Trocketuch im Hintergrund, kein Schwarzteeglas, das in versonnen in Händen gedreht wird, vor allem: "so erinnert sich" – das weiß man als Leser doch, wo's herkommt.

Was man nicht weiß, und das macht diese Geschichte schwierig, wo's hingeht. Hans Leyendecker hat in der SZ vom Samstag schon geschrieben:

"Wer wie Wallraff aufgedeckt hat, muss stets mit Aufdeckung in eigener Sache rechnen – egal ob es um die Beziehungen zu Leuten in Ost-Berlin oder um private Dinge geht."

Ein weiser Satz, der die Lage im Fall Wallraff gut beschreibt: Die Kritik an Günter Wallraff steht immer unter dem Vorbehalt, das damit auch offene Rechnungen beglichen werden können. Man wünschte sich für solche Situationen professionelle Neues-Deutschland-Leser aus der Zeit vor 1989, die fähig waren, da Meinungen, Stimmungen und Tendenzen zu lesen.

Jürgen Roth sieht in Leyendeckers Text jedenfalls reine Stimmungsmache, wie er in der TAZ nicht verschweigt:

"Als ich am Samstag in der Süddeutschen Zeitung einen Artikel von Hans Leyendecker mit der Überschrift 'Das doppelte Gesicht' las, packte mich die blanke Wut. Der journalistische Scharfrichter, dem Eitelkeit und Selbstgefälligkeit nicht fremd sind, schreibt über einen politisch engagierten Kollegen, über Günter Wallraff, und versucht diesen mit bislang unbewiesenen Verdächtigungen zu demontieren."

Grundsätzlich sind solche Impulse wie der Roth ("die blanke Wut") hochsympathisch, auch wenn nicht sicher sein kann, wie solche Gefühle sich zu einem eher unterkühlten Begriff wie Analyse verhalten. Über die Koinzidenz zum Spiegel-Text vermerkt Roth (ironisch?):

"Sicher ist es reiner Zufall, dass auch im neuen Spiegel über Günter Wallraff berichtet wird ('Enthüllungen über einen Enthüller'). Dieser Bericht ist immerhin ohne die offene Häme Leyendeckers geschrieben, auch wenn er sich überwiegend auf die Aussagen eines enttäuschten Ex-Mitarbeiters von Wallraff stützt."

Worum es Roth geht: dass staatsanwaltliche Prüfung des Falls, der durch die Selbstanzeige von Wallraffs Mitarbeiter Fahnemann (den Leyendecker konsequent "André F." nennt) nichts über solche Großbegriffe wie Schuld und Verfehlung sagt.

Die unterstellte Infamie von Leyendeckers Darstellung hat uns, wenn dieser Lektüreeindruck gestattet ist, nicht so arg angesprungen wie Roth. Dass es auch bei Wallraff um so was wie Eitelkeit gehen könnte, ist eine Vermutung, die man vor allem bei seinem "Schwarz auf weiß"-Film auch ohne das Gerede der Branche haben könnte.

Roth jedenfalls, irgendwie auch nicht ganz unsympathisch in seiner Offenheit, wenn auch wenig elegant oder fair, bolzt in Richtung Leyendecker ordentlich zurück und beschreibt Details aus der Zumwinkel-Recherche beziehungsweise Umstände der Netzwerk-Recherche-Malaise.

"Erinnert sei auch an das Netzwerk Recherche, in dem Hans Leyendecker bis zum großen Knall mit im Vorstand saß - bis Ungereimtheiten auftauchten, die so überhaupt nicht in das gepflegte Image der journalistischen Aufrichtigkeit und Qualitätskontrolle der selbst ernannten journalistischen Chefaufklärer passte."

Der Spiegel fokussiert derweil nicht nur auf Wallraffs Mieter und Unterschreiber von eidesstattlichen Erklärungen, sondern auch auf Wallraffs jüngere Publikationstätigkeit fürs Zeit-Magazin. Und dabei auf die Frage, was Wallraff von diesen Texten geschrieben hat:

"2009 plante die 'Zeit' eine Serie zum 60. Geburtstag der Bundesrepublik und bat auch Wallraff um einen Beitrag. Am 3. Juni mailte Kieser [Albrecht, Mitarbeiter Wallraffs, AP]: 'Hier mein Vorschlag für den Text.' Kieser alias Wallraff rekapitulierte darin seine Recherchen in den siebziger Jahren bei der 'Bild'-Zeitung. Allerdings war der Entwurf offenbar zu lang und musste gekürzt werden. Erbost mailte Kieser an Wallraff: '10.000 Zeichen, die Du darfst, sind beschissen wenig.' Der Entwurf ging zwischen Kieser und Wallraffs Büro hin und her und wurde mit Änderungen unter Wallraffs Namen am 30. Juli 2009 in der 'Zeit' gedruckt. Ein Sprecherin der 'Zeit' sagt, man habe 'bis heute keinen Zweifel daran, dass die abgedruckten Texte von Günter Wallraff stammen.'"

Stammen ist natürlich ein schönes Wort, und dass der Spiegel sich die Zeit-Geschichte so ausführlich anschaut, könnten Spaßvögel damit erklären, dass neben der Materiallage eben auch die Marktlage in solchen Fällen nicht uninteressant. Darüberhinaus kann man wohl davon ausgehen, dass die Zeit Wallraff nicht deswegen bezahlt, weil er so ein großer Stilist ist und seine Formulierungen abschmeckt wie sonst nur Voßkuhle die Salatsoße – was irgendwie auch auf das grundsätzliche Problem eines performativen Journalismus weist, wie Wallraff ihn pflegt. Namen von Mitarbeitern könnte man natürlich dennoch erwähnen – es nicht zu tun, bedeutet dann ein – in diesen Arbeitszusammenhängen nicht unwichtiges – sehr strenges Verständnis von Markenpflege.

Wie dem auch sei. Die Lage wird Leyendecker vorerst recht treffend in dem Satz beschrieben:

"An dieser Front wird die Welt zum Vexierspiegel: Jeder sieht nur, was er sehen will. Der Fall ist trotz der neuen Vorwürfe gegen Wallraff derzeit noch überschaubar."

Das gilt auch für den anderen Aufreger des Wochenendes – die Aufkündigung der freien Mitarbeit von Jens Weinreich beim Deutschlandfunk. Geschah schon im Frühjahr, wird aus vertragsrechtlichen Gründen aber erst jetzt diskutiert. Zuerst von Weinrich selbst auf seinem Blog:

"Ich weiß auch, dass Personen, mit denen ich früher zusammen gearbeitet habe, schon lange infiltrieren und sagen, man müsse mir das Forum Deutschlandfunk nehmen. Journalisten – Hand in Hand mit Politikern."

In Weinreichs Darstellung wird das Wirken von Politikern aus dem Sportausschuss des Bundestags, über den er kritisch berichtete, als wirkmächtig beschrieben, das Bülend Ürük in seiner Zusammenfassung auf newsroom.de zusammenfasst.

Der DLF hatte am Wochenende auf seiner Startseite eine Erklärung in eigener Sache herausgegeben, aus der man wenig Rückschlüsse ziehen kann. Die Kündigung wird dort so erklärt:

"Die Gründe hierfür lagen im Verhalten von Jens Weinreich, das den Redaktionsfrieden bedrohte und eine weitere Zusammenarbeit mit ihm unzumutbar machte. Jens Weinreich verunglimpfte mehrfach Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Redaktion und stellte deren Kompetenz in Frage. Außerdem versuchte er in redaktionelle Belange einzugreifen, um eigene Interessen durchzusetzen. Alle Versuche der Verständigung scheiterten an der mangelnden Bereitschaft von Jens Weinreich."

Problem daran ist: Anders könnte die Erklärung kaum klingen, ob's stimmt, weiß man deswegen aber nicht.

Steffen Grimberg hängt die Sache in der TAZ nicht so hoch, wie mancher Weinreich-Kommentator, verfällt dabei aber in den Weinreich-Sound:

"Halblang, ihr Frühstarter! Natürlich gehört Drama zu jeder guten Inszenierung. Doch hier scheint es eher darum zu gehen, dass sich ein aus guten Gründen großes Ego durch den Strafraum eines sich gerade neu formierenden Senderteams bolzte: Herbert Fischer-Solms, fast 40 Jahre beim DLF die Instanz in Sachen Sport, ging zum Jahreswechsel in den Ruhestand, die Nachfolge-Truppe um Astrid Rawohl spielt wie jedes Team nach Trainerwechsel vielleicht noch nicht wieder so ganz geschlossen."

Nun war Herbert Fischer-Solms aka Fi-So nicht Vorgänger von Astrid Rawohl als Chef, aber doch wohl eine prägende Gestalt. So wie man in Grimbergs Bericht Hinweise auf Erklärungen entdecken kann ("Ego"), die dadurch irgendwie auch belegt werden, dass Weinreich sie selbst missversteht (mit Leyendeckers "Jeder sieht nur": missverstehen muss) –

"Manche Leute verstehen es halt noch nicht, wie das ist mit dem Bloggen und dem Journalismus und gewissen Prinzipien und manchen Zusammenhängen. Anyway"

–, so diskutabel ist Grimbergs finales Argument:

"Natürlich ist der DLF ein bisschen der durchformalisierte Bürokratenhaufen, als den ihn jetzt selbsternannte Platzwarte in der Weinreich-Debatte verspötteln. Macht aber die wohl kritischste und politischste Sportberichterstattung aller öffentlich-rechtlichen Radios."

Denn dass der DLF-Sport die "kritischste und politischste" Berichterstattung macht, ist eine relative Behauptung. Es kann mit Weinreich, so anstrengend er sein mag (Laut Selbstauskunft: "Es fällt mir schwer, dies zu veröffentlichen. Aber so habe ich es immer gehalten. Bis an die Schmerzgrenze"), aber durchaus noch kritischer und politischer gewesen sein.

Es geht bei dem Fall, dessen Hintergründe wir womöglich nie erfahren werden, auch um die Frage, wie sich ein Sportjournalismus, der an Michael Pfeffers und Wolf-Dieter Poschmanns keinen Mangel hat, zu jemandem wie Weinreich verhält, über den, wohlwollend, Stefan Niggemeier einmal schrieb:

"Er ist, mit anderen Worten, eine unfassbare journalistische Nervensäge."

Es geht also darum, wo die Schmerzgrenze liegt und ob für journalistische Nervensägen nicht großmütigste Ausnahmen des Apparats gelten könnten im Bewusstsein, dass es der Sache dient.

Man muss Thomas Knüwers polemische Parallelisierung des Falls Weinreichs mit DLF-Weißrussland-Reporten nicht teilen. Aber es fällt natürlich auf, dass es, wie im DLF-Medienmagazin, ungleich wohlfeiler ist, über den Einfluss der spanischen Politik auf die Medien zu berichten, als den Aporien des eigenen Arbeitens ins Auge zu schauen. Partei für Pussy Riot zu nehmen fällt auch deshalb leichter, weil Pussy Riot so weit weg ist.

Das einzige Moment, dass dabei an die Schwierigkeiten erinnert, die man mit Pussy Riot in der eigenen Kirche vielleicht auch hätte, ist bislang das Abstoppen samt der leichten Unlust der gravitätischen DLF-Nachrichtensprecher, die den Namen der Band jetzt dauernd bei den Nachrichtendurchsagen aussprechen müssen.

Noch eine interessante Aktualisierung: Der DJV erklärt etwas zu Leyendecker-Roth-Wallraff. Ein Statement zu Weinreich steht noch aus. Not your cup of tea, Hendrik Zörner?


ALTPAPIERKORB

+++ Wie die Rhetorik des Apparats klingt, wird in einem Berliner-Interview mit ZDF-Programmchef Norbert Himmler deutlich. Auf die Frage nach den Experimentiermöglichkeiten von/mit Joko und Klaas sagt Himmler etwa total positiv, aber auch total diffus: "Ach, warten Sie mal ab. Ich bin mit den beiden in sehr gutem, engem Kontakt, auch, was Gespräche über das ZDF-Hauptprogramm angeht." Spannender wird es aber da, wo Himmler über die "Baustellen" im ZDF-Programm spricht, die Daytime aka der Nachmittag. Sein revoltionärer Vorschlag: "Ich habe eine genreübergreifende Task-Force in meinem Bereich beauftragt, in verschiedenen Richtungen zu experimentieren. Zentrale Fragen dabei sind: Was senden in dieser Zeitschiene ARD, RTL und Sat.1?" Das ist natürlich fantasievoll ohne Ende. Sentimentale Spaßvögel könnten behaupten, dass die Chance, "zu gestalten" aka "kreativ zu sein" doch genau daran läge zu überlegen, was man selber eigentlich für ein gutes Programm hält. +++ Die Vermutung ist: Mit dieser ewigen "Baustellen"-Rhetorik provoziert man nur Artikel wie jenen von Tilmann P. Gangloff im KSTA, der ewig aktuell irgendwelche Formate und Sendungen diskutiert. Irgendwie ist die AG Dok schon zu verstehen: Wenn seit Jahren nichts funktioniert am Vorabend (der Subprimetime?) der ARD, wieso es nicht einfach mal mit einem ganz anderen, guten Programm versuchen - zu wenig Zuschauer haben die designten Formatversuche doch auch schon. +++

+++ Den Rohschnitt von der nächsten Supertalent-Folge haben Peer Schader (für die Berliner) und Stefan Niggemeier (für sein Blog) schon gesehen. Klingt nicht sonderlich spannend beziehungsweise wie das größte Elend, das man sich vorstellen kann. Schader: "Nach dem Auftritt eines Feuerschluckers kriegt die Mannschaft das glitschige Feuerspuckbenzin nicht mehr von der Bühne und schrubbt zu siebt eine Viertelstunde den Boden. Eine provisorisch mit Klebeband befestigte Matte löst sich während des Auftritts einer Akrobatentruppe – dass die einfach weitermacht und sich nicht das Genick bricht, ist weitaus professioneller als die Leistung der Leute vom Fernsehen. Nach anderthalb Stunden gibt es eine Pause, in der Wasser ans Publikum in der Halle verteilt wird, die zur Sauna geworden ist." +++ Niggemeier: "Es ist nicht zu glauben: Dieses Gestolpere ist die Aufzeichnung einer der erfolgreichsten Sendungen des deutschen Marktführers RTL, hergestellt von einer der größten Produktionsfirmen, inszeniert vom Star-Regisseur Volker Weicker. Ich weiß, dass solche Sendungen nicht für das Saalpublikum vor Ort, sondern für das Fernsehpublikum gemacht werden. Es ist nicht die erste Aufzeichnung einer Fernsehshow, die ich mir angesehen habe. So etwas habe ich noch nicht erlebt." +++

+++ Die FAZ lobt einen Fernsehfilm über den Pogrom in Rostock-Lichtenhagen vor 20 Jahrenvon Florian Huber (heute, 21 Uhr, NDR), der damals als ZDF-Kameramann dabei war: "Die Stärke des Films liegt in der Nähe zu den Beteiligten und der Darlegung der Fakten, sämtliche Verschwörungstheorien, die sich um die Krawalle ranken, bleiben außen vor." Die TAZ sieht den größeren Zusammenhang und das Stück kritisch: "Schade ist, dass Huber keine der Asylsuchenden und Vietnamesen vor die Kamera bekommen hat. Das ist in der empfehlenswerten Doku 'The truth lies in Rostock' von 1993 anders. Sie bietet auch eine überzeugendere Analyse: Während Huber erkennt, dass die Pogrome denjenigen in die Hände spielten, die das Asylrecht ändern wollten, sieht er als Ursache für sie ein Versagen von Politik und Polizei. 'The truth lies in Rostock' legt den Schluss nahe, dass es sich nicht um Versagen handelte, sondern um eine Inszenierung, damit nach der Eskalation in Lichtenhagen die Grundgesetzänderung bezüglich des Asylrechts vollzogen werden konnte. Übrigens: In der ARD wird zum Jahrestag keine Doku über die Krawalle von Lichtenhagen ausgestrahlt. Das ist eigenartig, denn dieser Tiefpunkt der deutschen Nachkriegsgeschichte ist keine Angelegenheit, die ausschließlich im Regionalprogramm verhandelt gehört." +++

+++ Der Doris-Heinze-Prozess gibt Steffen Grimberg in der TAZ Einblicke ins Familienleben von NDR-Redakteurin und Drehbuchautoren-Ehemann Claus Strobel: "Man kann sich das schon sehr gut vorstellen: Wenn Doris Heinze von ihrem anstrengenden Job als NDR-Fernsehspielchefin nach Hause kam und ihr Gatte Klaus Strobel aus seinem nicht minder nervenaufreibendem Feilen an schwierigen Drehbuchfiguren auftauchte, unterhielten sich die beiden logischerweise über das Wetter." Der FAZ unterläuft ein Freud'scher Verschreiber, der der treffendste, weil Freud'schste Fehlleistungen aller Freud'schen Fehlleistungen ist: "Im Prozess gegen die ehemalige Fernsehspielchefin Doris Heinze, die wegen Bestechlichkeit, Untreue und Betruges angeklagt ist, hat deren Ehemann Claus Strobel ausgesagt, es [sic] habe „nichts Ehrenrühriges oder Ungerechtes“ dabei gesehen, unter Pseudonym Drehbücher zu verfassen." +++

+++ Und noch eine hübsche Fehlleistung: Die TAZ bekommt ein David-McAllister-Interview zugeschickt, das praktischerweise die CDU-Pressestelle mit dem CDU-Vorsitzenden von Niedersachsen geführt hat. +++

Neues Altpapier gibt's morgen wieder.