Stefan Nieland für chrismon
Christoph Rothhaupt in seinem Stall.
Seelische Gesundheit
Ein Telefonanruf rettete diesem Landwirt das Leben
Auf dem rechten Oberarm: ein Wolf. Auf der Hand: ein Steuerrad. Auf dem linken Arm: Nägel. Christoph Rothhaupt hat viele Tattoos, der Wolf steht für den Dämon, den er besiegt hat. Das Steuerrad gibt ihm Mut und die Nägel stehen für den Schmerz, der ihn quält. Die Tattoos erinnern ihn an die dunkelsten Zeiten seines Lebens – und mahnen ihn, auf sich zu achten. "Sie sind meine Narben", sagt Rothhaupt, 42, die Zeugnisse einer schrecklichen Krankheit: Depressionen. Er kämpft seit mehr als zehn Jahren dagegen, doch manchmal platzen die Narben wieder auf.


