Magdeburg (epd). Für den Weihnachtsmarkt in Magdeburg gilt in diesem Jahr ein behördlich abgestimmtes Sicherheitskonzept. Es sei geplant, zum Schutz der Besucherinnen und Besucher sowie der Anwohner und Gewerbetreibenden im Umfeld des Veranstaltungsgeländes umfangreiche Sperrungen und Zufahrtsschutzmaßnahmen einzurichten, teilte ein Rathaussprecher am Montag mit. Die Einschränkungen sollen am 2. November beginnen und teilweise bis zum 3. Januar andauern.
Hintergrund des verschärften Sicherheitskonzepts ist der Anschlag auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt am 20. Dezember 2024, bei dem sechs Menschen getötet und Hunderte verletzt wurden. Die Maßnahmen sollen vor allem verhindern, dass Fahrzeuge in den Veranstaltungsbereich gelangen und Besucher gefährden.
Einschränkungen auch nach dem Ende des Weihnachtsmarkts
Der Magdeburger Weihnachtsmarkt öffnet den Angaben zufolge vom 23. November bis zum 29. Dezember. Bereits während der Aufbauarbeiten sollen Zufahrten gesperrt und Verkehrswege eingeschränkt werden. Betroffen seien sowohl der Kraftfahrzeug- als auch der Radverkehr. Zudem fielen Parkmöglichkeiten im Veranstaltungsumfeld weg. Für bestimmte Zufahrten gelten außerdem Beschränkungen hinsichtlich Fahrzeuglänge und Gewicht.
Mobile Barrieren sollen verhindern, dass Autos oder Lastwagen ungehindert auf das Marktgelände fahren. Das Konzept soll die Sicherheit der Marktgäste gewährleisten und zugleich den Interessen von Anwohnern und Gewerbetreibenden Rechnung tragen, hieß es. Auch nach dem Ende des Weihnachtsmarkts blieben einzelne Sperrungen wegen der Abbauarbeiten bestehen, teilte die Stadtverwaltung mit.




