Wie geht kirchliche Jugendpolitik mit dem Wahlsieg der AfD um?

Junge, diverse Leute sitzen zusammen und lachen
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Auch die kirchliche Jugendarbeit muss sich mit den Konsequenzen einer möglichen AfD-Regierung in Sachsen-Anhalt auseinandersetzen.
Nach der Wahl in Sachsen-Anhalt
Wie geht kirchliche Jugendpolitik mit dem Wahlsieg der AfD um?
Die AfD ist Wahlsieger in Sachsen-Anhalt, ob sie regieren wird, ist offen. Katja Eifler spricht mit Landesjugendpfarrer Peter Herrfurth aus Magdeburg und mit Inga Wichmann, Referentin beim Bund Evangelischer Jugend in Mitteldeutschland, über Herausforderungen, denen sich Kirche stellen muss.

Christliche und jüdische Jugendverbände warnten nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt vor den Folgen eines Erstarkens der AfD. Die Partei gefährde die Religionsfreiheit, die Erinnerungskultur sowie soziale Angebote der Kirchen. Unter anderem plant die Partei, das Kirchenasyl zu unterbinden, den staatlichen Kirchensteuereinzug abzuschaffen und Staatsleistungen einzustellen. Damit bedroht sie nicht nur die Finanzierung kirchlicher Arbeit, sondern zugleich auch Angebote der Jugendverbandsarbeit.

evangelisch.de: Wie ist ihre Reaktion auf das Wahlergebnis?  

Peter Herrfurth: Mich hat das Wahlergebnis nicht überrascht. Erschreckend ist es trotzdem für mich, dass Stimmungen und Stimmungsmache einen erheblichen Bevölkerungsanteil veranlassen, eine gesichert rechtsextreme Partei zu wählen. Dies wird Folgen für Menschen und Organisationen habe.

"Ich sorge mich um Personen, die durch das Wahlprogramm der AfD angegriffen werden als Menschen mit migrantischen Wurzeln, als queere Personen, als Eltern beeinträchtigter Kinder"

Zivilgesellschaftliche Organisationen werden es spüren, wenn sie sich nicht auf die populistischen Forderungen nach einem patriotischen Bekenntnis einlassen. Der Ton wird schärfer. Ich befürchte einen Zuwachs von verbalen und physischen Übergriffen.    

Inzwischen liegt ja auch das Ergebnis der U18-Wahl vor: Nach Auszählung aller Stimmen liegt Die Linke mit 31,02 % vorn. Es folgen die AfD mit 22,11 %, Bündnis 90/Die Grünen mit 12,74 %, die SPD mit 8,68 % und die CDU mit 6,63 %. Auf weitere Parteien entfallen zusammen 18,81 % der Stimmen. Hat Sie dieses Ergebnis überrascht? 

Inga Wichmann: Vielleicht vorab ein paar Worte zur U18-Wahl. Sie ist ein Projekt der politischen Bildung. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren könnten in extra dafür eingerichteten Wahllokalen unter möglichst realistischen Bedingungen ihre Stimme abgeben. In Sachsen-Anhalt haben sich  3.123 Kinder und Jugendliche beteiligt. Gewählt werden konnte in insgesamt 62 selbstorganisierten Wahllokalen. Auf die Beine gestellt wird das beispielsweise von Jugendclubs oder Jugendverbänden vor Ort. Die Ergebnisse zeigen Tendenzen auf, sind aber nicht repräsentativ für die Gesamtheit junger Menschen.  

Überrascht über das Ergebnis bin ich nicht. Die Ergebnisse unterscheiden sich regelmäßig von denen der jeweiligen Wahl. Auch wenn sich die Ergebnisse der Erstwählenden von den Ergebnissen der U18 Wahl in der Ausprägung unterscheiden, gibt es eine ähnliche Tendenz. Die drei stärksten Parteien bei der U18 Wahl und bei den Jungwähler:innen sind: Die Linke, die Grünen und die AfD.  

"Junge Frauen wählen eher DIE Linke, die Grünen oder die SPD - während junger Männer eher die AfD wählen"

Gucken wir uns die Gruppen der jungen Wählenden genauer an, lassen sich Unterschiede im Wahlverhalten erkennen. Der Wohnort, die eigene Bildung oder das Geschlecht machen einen Unterschied. Wähler:innen in Städten wählen beispielsweise gemäßigter, während Jugendlichen in den ländlichen Regionen eher zu den politischen Rändern tendieren.  

Die Linke hat auch zum Teil extreme Forderungen für Politik. Wie erklären Sie es aus ihrer Erfahrung mit Jugendlichen heraus, dass die politische Mitte keine Stimmen mehr von jungen Leuten erringen kann? 

Herrfurth: Junge Menschen tendieren meiner Wahrnehmung nach ohnehin eher zu den politischen Rändern. Zugleich sind sie vor allem für die AfD eine wichtige Zielgruppe der Propaganda. Der Mißbrauch der bei ostdeutschen Jugendlichen beliebten Simson-Mopeds zeigt dieses deutlich. Jugendliche aus den ländlichen Regionen Sachsen-Anhalts erleben dort ein gewaltiges Gemeinschaftsgefühl, wenn sie mit Hunderten Mopeds irgendwelchen Fahnen hinterherfahren. Ob deren Fahne blau oder braun ist, ist eher egal. Ihnen hat die Gesellschaft und die Kirche leider viel zu wenig Vergleichbares zu bieten. 

Wichmann: Dass junge Menschen sich tendenziell häufiger für Die Linke oder die AfD entscheiden, ist ein Trend, den wir sowohl bei der U18-Wahl als auch bei den Erstwählenden finden. Auf die Frage des Warums gibt es keine einfache Antwort. Es ist ein Zusammenspiel unterschiedlicher Aspekte.   

Im Zuge der U18-Wahl gab es eine Nachwahlbefragung. Die Ergebnisse sind nicht repräsentativ, aber es lassen sich Tendenzen ablesen. Schule, Bildung, Soziales und Demokratiefragen sind jungen Menschen wichtig, die Die Linke gewählt haben. Für junge Menschen, die sich für die AfD entschieden haben, spielt das Thema Sicherheit eine wichtige Rolle.  

Demokratie bleibt beste Regierungsreform

In der Nachwahlbefragung der U18-Wahl wurden junge Menschen auch gefragt, wie zufrieden sie mit der Demokratie sind. Auch hier finden sich Anhaltspunkte für eine Wahlentscheidung. 66% der jungen Menschen halten die Demokratie für die beste Regierungsform. Nur 13 % stimmen der Aussage zu, dass Politiker:innen verstehen, was junge Menschen wollen.

Wie bewerten Sie diese Ergebnisse vor dem Hintergrund des AfD-Wahlprogramms – insbesondere mit Blick auf die dort formulierten Positionen zu Themen wie Diversität, Demokratiebildung oder soziale Gerechtigkeit, die für kirchliche Jugendarbeit zentral sind? 

Herrfurth: Ich rechne neben allen sehr bedenklichen Auswirkungen auch mit indirekten Folgen. Eine mit großer Zustimmung gewählte Partei diffamiert angeblich Schuldige, verunglimpft Menschen, propagiert gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit. Diese offen gezeigte aggressive Stimmung wirkt sich auf die Gesellschaft und insbesondere auf Kinder und Jugendliche aus. Wenn Gewalt in Sprache und Auftreten "normal" wird, normalisiert das Gewalt überall. 

Inwiefern sehen Sie die Notwendigkeit, in der kirchlichen Jugendpolitik stärker auf Demokratiebildung und die Vermittlung evangelischer Werte wie Nächstenliebe und Solidarität einzugehen – auch als Gegenentwurf zu rechtspopulistischen Narrativen? 

Herrfurth: Ich bin mir da nicht sicher, ob Demokratiebildung im klassischen Sinn der Ansatz ist, wenn der Zugang zur AfD eher über Gemeinschaftsgefühl und Emotionen funktioniert, wenn es um Nicht-Gesehenwerden oder Nicht-Gehörtwerden geht. An dieser Stelle müssen Träger, auch wir in der Kirche, noch stärker auf Defizite und Bedürfnisse Jugendlicher schauen. Was ist hilfreich? Lernen über Erfahrungen und Begegnungen ermöglichen, mit denen diese marginalisiert werden – Räume geben, in denen geschützter Diskurs möglich ist.  

Wenn Sie auf die Wahl zurückschauen und ihre Aktivitäten bewerten, haben Sie das Gefühl, vorab genug getan zu haben?  

Wichmann: Wenn ich auf die letzte Zeit zurückblicke, bin ich in erster Linie dankbar für die vielen, auch jungen Menschen, die sich hier in unserem Land für die Demokratie stark gemacht haben. Hier ist viel gewachsen. Neue und breite Bündnisse sind entstanden, die auch jetzt in der Zeit nach der Wahl weiterarbeiten.

Ein Höhepunkt ist hier sicher das große Demokratiefestival mit über 15.000 Menschen auf dem Domplatz am 5.9.2026 gewesen. Dieses große Event steht stellvertretend für unzählige kleinere Aktivitäten und Veranstaltungen. Zum Beispiel eine von den Jugendverbänden gemeinsam organisierte Bus4U-Tour. Hier ging es an verschiedenen Haltepunkten in Gesprächen mit jungen Menschen darum, was sie bewegt und was ihre Themen sind. Klar ist auch: Wir werden jetzt im Nachgang schauen, wen konnten wir erreichen? Wo braucht es in Zukunft andere Formate? 

Herrfurth: Das zivilgesellschaftliche WIR erreicht argumentativ die Wähler:innen nur schwer. Weil es meist nicht um Argumente geht, sondern um das Gefühl, von der Politik nicht gehört oder gesehen zu werden.

"In der Politik wurde viel zu lange gezögert, ein Verbotsverfahren auf den Weg zu bringen" 

Und das stimmt ja auch zum Teil. Als Zivilgesellschaft – und auch als Kirche – suchen wir nach einem guten Miteinander. Wie können wir gemeinsam und miteinander verantwortungsvoll und nachhaltig leben? Die AfD propagiert ein Dagegen, sie schürt Ängste und Vorurteile. Dagegen ist schwer anzukommen, gerade wenn Menschen verunsichert sind und darin bestärkt werden. 

Was für Folgen sehen Sie ganz konkret für ihre Jugendarbeit? Und wie werden Sie damit umgehen? 

Herrfurth: Ich erlebe Jugendliche, die konkrete Angst vor der Zukunft in diesem Land haben, vor einer Stimmung der Ausgrenzung, vor rechter Gewalt. Die angedrohten Kürzungen von Landesmitteln für diverse Träger werden Maßnahmen für Kinder und Jugendliche treffen, Einrichtungen genauso wie Freizeitangebote. Obwohl die Förderungen keine Geschenke des Landes sind, sondern Aufgaben in der Bildung und Freizeit wichtige gesamtgesellschaftliche Aufgaben sind. Für junge Menschen, denen Vielfalt und Freiheit im Denken, im Glauben und in der Kultur wichtig sind, wird es immer unattraktiver, in Sachsen-Anhalt zu leben. 

"Wir werden als Kirche weiterhin ein Ort für Gemeinschaft sein, ein Safe Space für Menschen in aller Vielfalt"

Wichmann: Und es kommt eine weitere Herausforderung hinzu, die schon jetzt greift. Solange es keine neue Regierung gibt, befinden wir uns in einer Zwischenzeit. Das hat Folgen. Beispielsweise gibt es für 2027 keinen beschlossenen Haushalt und es ist unklar, wie der Haushaltsübergang in der aktuellen Situation gelingen kann. Bisher war es den regierungstragenden Parteien besonders wichtig, dass Übergänge gut verlaufen und beispielsweise Fortsetzungsprojekte weiter gefördert werden konnten.

Wie und ob das im Übergang von 2026 auf 2027 klappt und ob dann am Ende im Haushalt 2027 ausreichend Mittel zur Verfügung gestellt werden, ist aktuell unklar. Betroffen davon sind hier z.B. die Mittel für die Maßnahmen der Kinder- und Jugendbildung. Für andere Bereiche gibt es zum Glück bereits Verbindlichkeiten.  Aktuell fahren wir auf Sicht.   

Was braucht es für eine gute Jugendpolitik, die auch die Bedeutung von Demokratie vermittelt? 

Wichmann: Eine gute Jugendpolitik setzt sich mit den Themen auseinander, die jungen Menschen wichtig sind. Das betrifft nicht nur Jugendzentren und Jugendräume, sondern beispielsweise auch Fragen der Bildungspolitik oder des demokratischen Zusammenlebens. Dort, wo junge Menschen gehört werden, müssen Spielregeln klar sein. Was passiert mit dem, was junge Menschen an Politik herantragen? Wie sind weitere Wege? 

In Sachsen-Anhalt ist hier in den letzten Jahren schon viel passiert. So hat das Land mit dem Zentrum Jugend und Kommune und dem Bereich Jugendbeteiligung beim Kinder- und Jugendring Strukturen aufgebaut, die Jugendbeteiligung in den Landkreisen und kreisfreien Städten, aber auch im Land aktiv unterstützen und fördern.  

Gleichzeitig merken wir aber zum Beispiel an den Ergebnissen der Nachwahlbefragung zur U18-Wahl, dass hier noch viel Luft nach oben ist. Junge Menschen fühlen sich von Politik mit ihren Anliegen nur begrenzt gehört und wahrgenommen. Hier kann Politik ansetzen, indem sie junge Menschen mit ihren Anliegen ernst nimmt und gezielt das Gespräch mit ihnen und ihren Vertretungen bspw. Schüler:innenvertretungen, Jugendverbänden, Kinder- und Jugendringe oder Studierendenvertretungen sucht und sie beispielsweise aktiv in geplante Vorhaben einbezieht.  

Was sollte die kirchliche Jugendpolitik in Sachsen-Anhalt als Erstes angehen, um auf die aktuelle Situation und die damit verbundenen gesellschaftlichen Spannungen zu reagieren, und wie könnte eine solche Maßnahme aussehen?  

Herrfurth: Im Vordergrund steht für mich, genau hinzusehen: Wo haben junge Menschen jetzt Angst? Wie blicken sie auf die Situation? Wo und mit wem können sie darüber reden? Also es geht nicht um Aktivismus, sondern um Wahrnehmen. Viele junge Menschen suchen in unsicheren Zeiten nach Halt und Orientierung.  

Wie kann die Jugendpolitik der Kirche Impulse geben, die helfen, sich mit den aktuellen politischen Entwicklungen auseinanderzusetzen, ohne dabei in eine politische Instrumentalisierung zu verfallen oder den moralischen Zeigefinger zu heben?  

Herrfurth: Jugendpolitik kann für eine offene Gesellschaft eintreten, in der Spiritualität offen gelebt werden kann.

"Kirche war auch schon zu DDR-Zeiten ein wichtiger Ort, wo Jugendliche und Erwachsene geschützt über die Zukunft nachgedacht haben, Formen der Demokratie eingeübt haben, kritisches Denken möglich war" 

Das kann und wird Kirche auch heute sein. Ich halte es für eine wichtige Aufgabe, Jugendliche sprachfähig zu machen, sensibel auf Gerechtigkeit zu schauen und sich für Benachteiligte einzusetzen. 

Was werden Sie für die nächste Zeit konkret planen oder wie werden Sie sich ausrichten? 

Herrfurth: Wir werden sehr wach die Entwicklungen im Land beobachten und auf mögliche Folgen achten. Wir werden versuchen, gemeinsam mit anderen zivilgesellschaftlichen Trägern an einer lebenswerten Gesellschaft zu arbeiten. Ich hoffe, dass wir einerseits widerständig sind – und andererseits das Gespräch mit denen führen, die für andere Sichtweisen erreichbar sind. Mit gefestigten Funktionären ist das kaum sinnvoll - aber mit denen, die aus Frust oder Enttäuschung der AfD zu dem hohen Stimmanteil verholfen haben. 

Wichmann: An vielen Stellen werden wir da weitermachen, wo wir vor der Wahl aufgehört haben – weil genau das unsere Aufgabe ist. Das heißt, als Jugendverbände werden wir weiterhin für und mit jungen Menschen Angebote für junge Menschen auf die Beine stellen. Angebote, in denen Demokratie und demokratische Prozesse erlebbar sind und unsere Werte erfahrbar werden.

Junge Menschen werden in unseren Gremien Positionen entwickeln und so ganz praktisch demokratische Erfahrungen sammeln. Und diese Positionen werden wir weiterhin vertreten. Die Rahmenbedingungen, unter denen diese wichtige Beziehungsarbeit erfolgt, werden und haben sich in den letzten Jahren bereits verändert. Das hat viel mit dem gesellschaftlichen Klima, in dem sie stattfindet, zu tun. Bereits seit einigen Jahren merken wir, dass wir uns deutlich intensiver mit rechtlichen Fragestellungen oder finanzieller Absicherung unserer Angebote befassen müssen.  

 

Viele Migranten oder Eltern mit behinderten Kindern sind jetzt in Sorge. Nehmen Sie das auch unter jungen Leuten war, besonders bei denen die zu diesen Gruppierungen zählen?   

Herrfurth: Ja, das nehme ich auch wahr. Ich habe eine junge Frau gesehen, mit einem offensichtlich beeinträchtigtem Kind auf dem Arm. Sie hat  AfD gewählt, war aber aber völlig erstaunt, als ihr vorgelesen wurde, was die AfD über Integration sagt: Diese sei gescheitert. Ich selbst habe eine Enkeltochter, die schulische Begleitung benötigt. Es ist für mich unerträglich, wie begleitende Maßnahmen als Belastung der Gesellschaft und der anderen Kinder dargestellt werden. Das erinnert mich an die Ideologie des 3. Reiches, wo es Rechenaufgaben über die Kosten von Behinderten gab. 

Wichmann: Als Jugendverbände sind wir eng untereinander vernetzt. Hierzu gehören auch Jugendverbände, in denen sich zum Beispiel queere junge Menschen organisieren, die Sorge ist seit Jahren spürbar und erlebbar. Mit den Ergebnissen der Wahl wird sie noch einmal verstärkt. Eine zentrale Aufgabe wird es daher in Zukunft sein, hier gemeinsam und solidarisch als vielfältige und bunte Zivilgesellschaft in Sachsen-Anhalt zusammenzustehen. 

Wie kann Kirche jetzt allgemein helfen und was können wir aus anderen Bundesländern für Sie tun? 

Herrfurth: Die Solidarität ist extrem wichtig. Denn das, was hier passiert, hat Folgen für das ganze Land. Und ein "von außen gesehen werden" stärkt Menschen hier. Hilfreich sind der Kontakt miteinander, die Vernetzung, der Erfahrungsaustausch. Möglicherweise gibt es Projekte, deren Förderung wegfällt, hier braucht es praktische Hilfe, auch von privat. 

Wichmann: Ergänzen möchte ich: So gut und wichtig die Unterstützung gerade hier für die Menschen ist: Beginnt jetzt parallel die Strukturen bei Euch vor Ort zu stärken und Bündnisse aufzubauen.