Trauer um Tote bei Terroranschlag in Somalia

Nach einem Terroranschlag mit mindestens 50 Toten in Somalia herrschen Trauer und Entsetzen. Präsident Mohamed Abdullahi Farmaajo kündigte am Sonntag eine dreitägige Staatstrauer an, wie der Sender Radio Simba berichtete.

Am Samstag war auf einer belebten Kreuzung in der Hauptstadt Mogadischu eine schwere Autobombe explodiert. Einigen Medienberichten zufolge könnte die Zahl der Opfer bei mehr als 80 liegen.

Die Vereinten Nationen verurteilten den Anschlag. Die UN-Mission in  Somalia (UNSOM) nannte den Angriff barbarisch, der UN-Sondergesandte für Somalia, Michael Keating, erklärte seine Abscheu für die Tat. Präsident Farmaajo rief die Bevölkerung auf zusammenzustehen. "Der Terror wird nicht siegen", sagte er.



Der Anschlag fand auf einer Kreuzung am Eingang zu einem Gebäude statt, in dem Hotels, Restaurants und Büros der Regierung untergebracht sind. Über die Hintergründe wurde zunächst nichts bekannt. Vermutet wird, dass die Terrorgruppe Al-Schabaab hinter dem Anschlag steckt. Die Islamisten kämpfen in Somalia für einen islamischen Gottesstaat und verüben immer wieder Angriffe auf Zivilisten und Einrichtungen der Regierung.