Katholiken gratulieren neuem methodistischem Bischof

Die guten Beziehungen zwischen der Evangelisch-methodistischen Kirche (EmK) in Deutschland und der katholischen Kirche hat der Vorsitzende der Ökumenekommission der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Gerhard Feige hervorgehoben.

Zur Einführung des neuen Bischofs der EmK, Harald Rückert, am Sonntag in Hamburg, sagte Feige, ein "internationaler Dialog" sei seit 50 Jahren gewachsen. Den Weg "geschwisterlicher Verbundenheit" wolle man auch künftig fortsetzen. Bischof Rückert bringe aufgrund seiner langjährigen Mitwirkung in der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in Baden-Württemberg einen reichen Erfahrungsschatz mit, sagte der Magdeburger Bischof.  

Harald Rückert (58) aus Reutlingen wurde am Mittwoch im vierten Wahlgang mit erforderlichen Zwei-Drittel-Mehrheit von der Zentralkonferenz der EmK gewählt. Er ist Nachfolger von Bischöfin Rosemarie Wenner (61), die nach zwölf Jahren nicht wieder kandidiert hat. Offizieller Amtsantritt ist am 12. Mai, die erste Amtszeit beträgt vier Jahre.

Rückert ist in Nürnberg geboren und hat nach dem Abitur Lebensmitteltechnologie studiert. Nach dem Theologie-Studium übernahm er Pfarrstellen in den Gemeindebezirken Hof-Stammbach und Schweinfurt-Würzburg. Seit 2010 ist er Pastor in Reutlingen.

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