Bank für Kirche und Diakonie präsentiert Rekordwerte

Diagram auf einer Schreibtafel.

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Die Bank für Kirche und Diakonie erzielt 2015 eine positive Bilanz.

Die Bank für Kirche und Diakonie (KD-Bank) hat im Geschäftsjahr 2015 neue Höchstwerte bei Bilanz und Kundeneinlagen erzielt. Die Bilanzsumme stieg zum Stichtag 31. Dezember um fast sechs Prozent auf erstmals über fünf Milliarden Euro, wie die Bank am Dienstag in Dortmund mitteilte.

Die Einlagen wuchsen um 7,6 Prozent auf 4,4 Milliarden Euro. Die Kredite an Kirche und Diakonie sowie für den privaten Wohnungsbau erhöhten sich den Angaben nach um 6,4 Prozent auf rund 1,6 Milliarden Euro.

An neuen Darlehen stellte die Bank im vergangenen Jahr rund 220 Millionen Euro für die Finanzierung kirchlicher und diakonischer Projekte wie Krankenhäuser, Kindergärten oder Alten- und Behinderteneinrichtungen sowie für den Wohnungsbau bereit, wie Vorstandschef Ekkehard Thiesler erklärte. Der Vorstand der Bank werde der Generalversammlung wie in den Vorjahren eine Dividende von sieben Prozent vorschlagen.

Die KD-Bank gehört nach eigenen Angaben zu den 20 größten Genossenschaftsbanken in Deutschland. Mitglieder sind über 4.200 kirchliche und diakonische Institutionen. Kirche und Diakonie gründeten bereits in den 1920er Jahren eigene Darlehnsgenossenschaften. Aus den Vorgängerinstituten in Dresden, Münster, Magdeburg und Duisburg ging die heutige Bank für Kirche und Diakonie hervor.

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