Studie: Jüngere würden für Homeoffice auf Gehaltsanteile verzichten

Studie: Jüngere würden für Homeoffice auf Gehaltsanteile verzichten

Konstanz (epd). Viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wünschen sich Arbeitsmöglichkeiten im Homeoffice. Insbesondere jüngere Menschen würden dafür sogar Gehaltseinbußen hinnehmen, wie aus der am Montag in Konstanz veröffentlichten aktuellen Befragungsrunde der „Konstanzer Homeoffice-Studie“ hervorgeht. Deutschland sei jedoch von einer hybriden Arbeitskultur, in der Homeoffice, mobile Arbeitsformen und Präsenzarbeit Hand in Hand gehen, noch recht weit entfernt. Die Studie des Organisationsforschers Professor Florian Kunze und Sophia Zimmermann von der Universität Konstanz untersucht die Homeoffice-Entwicklungen seit Beginn der Corona-Pandemie im Frühjahr 2020.

Die regelmäßig Befragten wünschen sich demnach im Durchschnitt, knapp drei Tage pro Woche von zu Hause aus zu arbeiten. Den 18- bis 35-Jährigen ist das Arbeiten im Homeoffice demnach so wichtig, dass etwa ein Sechstel von ihnen sogar Gehaltseinbußen dafür in Kauf nehmen würde. Nur 18 Prozent der Befragten glauben, dass das Homeoffice die Produktivität und Arbeitsprozesse stört. An der jüngsten Befragungsrunde Mitte November nahmen 688 Personen teil. Die Befragten sollen die in Deutschland tätigen Büroangestellten repräsentativ nach Alter und Geschlecht abbilden.