Bethel erzielt 2016 ein Plus von fast sieben Millionen Euro

Die v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel haben im vergangenen Jahr einen Überschuss von 6,95 Millionen Euro erwirtschaftet. Der Betrag, der etwa auf Vorjahresniveau liegt, werde vollständig in die diakonische Arbeit Bethels reinvestiert, sagte Finanzvorstand Rainer Norden am Mittwoch in Bielefeld.

Die Gesamterträge stiegen auf 1,14 Milliarden Euro, das war ein Plus von 3,4 Prozent. Bei der Zahl der Mitarbeiter gab es einen Zuwachs um rund 450 auf knapp 18.450. Die Höhe der Spenden und Nachlässe stieg leicht auf knapp 50 Millionen Euro. Die große Spendenbereitschaft zeige eine enge Verbundenheit vieler Menschen mit Bethel, erklärte Bethel-Chef Ulrich Pohl. Deutlich gestiegen gegenüber dem Vorjahr seien die Investitionen von insgesamt 80,3 Millionen Euro, erläuterte Finanzvorstand Norden. Schwerpunkte seien neue Wohnangebote in allen Regionen und die Weiterentwicklung von Akutkrankenhäusern sowie von Werkstätten für behinderte Menschen.

Ab dem Jahr 2019 soll ein neues Kinderzentrum Bethel entstehen. Die Kosten für den Neubau betragen laut Norden voraussichtlich mehr als 60 Millionen Euro. Ziel sei es, die Diagnostik und Behandlung unter einem Dach zu bündeln und Familien stärker einzubeziehen. Die v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel zählen zu den größten diakonischen Werken Europas. Rund 230.000 Menschen hat das diakonische Werk nach Angaben des Vorstands im vergangenen Jahr behandelt, betreut oder ausgebildet.