Hildesheimer Ausstellung zeigt Fotografien Sterbender

Eine Foto-Ausstellung zeigt von diesem Sonntag an in der Hildesheimer Andreaskirche Bilder von sterbenden Menschen. Die Fotografin Gülay Keskin und Projektleiterin Julia Severin haben dafür Menschen zwischen 19 und 81 Jahren auf Palliativstationen, im stationären Hospiz oder in der ambulanten Betreuung porträtiert.

Die Wanderausstellung ist Teil der ersten Hildesheimer Hospiz- und Palliativtage, die am gleichen Tag beginnen. Bis zum 6. November sind unter dem Motto "Leben trifft Sterben" Vorträge und Filmvorführungen sowie ein Konzert geplant.

Die Ausstellung "LebenskunstSterben" wird vom Hildesheimer Regionalbischof Eckhard Gorka, Oberbürgermeister Ingo Meyer und Projektleiterin Severin eröffnet. Zum Abschluss am 6. November hält der Göttinger Palliativmediziner Professor Friedemann Nauck einen Vortrag zum Thema "Hospizarbeit und Palliativmedizin als gesellschaftliche Herausforderung". Am 2. November spricht Gerold Eppler, Kommissarischer Leiter des Museums für Sepukralkultur in Kassel, über "Bestattungskultur im Wandel".

In einem weiteren Vortrag am 29. Oktober berichte eine Krankenhaus-Clownin von ihren Erfahrungen, hieß es. Am 26. Oktober findet zudem eine Führung über den städtischen Nordfriedhof statt. Die Veranstaltungsreihe wird unter anderem vom Palliativstützpunkt Hildesheim, verschiedenen Hospizvereinen und der Evangelischen Bildung im Kirchenkreis Hildesheim-Sarstedt initiiert.

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