Diakonie-Fusion in NRW rückt näher

Der geplanten Fusion der Diakonischen Werke in Rheinland, Westfalen und Lippe steht nichts mehr im Wege. Die Synode der Evangelischen Kirche im Rheinland stimmte am Freitag in Bad Neuenahr als letzte von drei Landessynoden der Verschmelzung zu, die im Sommer endgültig erfolgen soll.

Die Fusion hatten im November schon die Kirchenparlamente der Evangelischen Kirche von Westfalen und der Lippischen Landeskirche gebilligt. Im vergangenen Juli hatten die obersten Repräsentanten der beteiligten drei Landeskirchen einen Vertrag zur Bildung des gemeinsamen Diakonischen Werks unterzeichnet. Bereits im Jahr 2008 hatten sich die drei Diakonischen Werke zu einem gemeinsamen Dachverband, dem Verein Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe (RWL), zusammengeschlossen.

Die Diakonie RWL ist der größte diakonische Landesverband in Deutschland und einer der größten Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege. Er erstreckt sich über Nordrhein-Westfalen sowie Teile von Rheinland-Pfalz, Hessen und dem Saarland. Die Diakonie RWL vertritt 4.900 Sozialeinrichtungen mit rund 130.000 Beschäftigten und rund 200.000 Ehrenamtlichen.