Ban ruft zur Verteidigung der Meinungs- und Religionsfreiheit auf

Ban Ki-Moon

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Ban Ki-Moon

UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hat die Regierungen zu einer entschlossenen Verteidigung der Meinungs- und der Religionsfreiheit aufgefordert.

In einer Welt von Grausamkeiten und Gräuel müssten sich die Verantwortlichen klar zu den Grundfreiheiten bekennen, forderte Ban anlässlich des Tages der Menschenrechte am Donnerstag. Am 10. Dezember 1948 verabschiedete die Generalversammlung der Vereinten Nationen die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte.

Ban warnte in einer am Mittwoch in Wien verbreiteten Erklärung, dass die Freiheit der Meinungsäußerung Millionen von Menschen verweigert werde. "Wir müssen demokratische Praktiken und den Raum für die Zivilgesellschaft schützen, erhalten und verbreiten", verlangte Ban.



Auch die Freiheit der Religionsausübung sei massiv bedroht. Auf der ganzen Welt hätten Terroristen Gläubige verschiedener Religionen entführt. Fanatiker attackierten religiöse Minderheiten, um ihre eigenen Interessen voranzutreiben.

Ban betonte auch das Ziel der UN, die Armut auszurotten. Alle Menschen müssten die Möglichkeit haben, in Würde auf einem ruhigen, gesunden Planeten zu leben. Er ging zudem auf die globalen Flüchtlingskrisen ein. Das Recht aller Kriegsflüchtlinge und Verfolgten auf Asyl müsse garantiert werden.