Rundfunkgottesdienste zu Glaube und Wissen

In der „Radiokirche“ des Saarländischen Rundfunks geht es in diesem Jahr insgesamt sechs Mal um Fragen rund um das Thema Naturwissenschaft und christlicher Glaube. Erster Ausstrahlungstermin ist der kommende Sonntag, 3. Februar.

„Ist Gott im Universum - und wo ist der Himmel?“ So lautet das Thema der ersten diesjährigen evangelischen „Radiokirche“ von SR2 KulturRadio. Aufgezeichnet wurde der speziell fürs Radio konzipierte, trotzdem aber in einer Kirche mit der dortigen Gemeinde gefeierte Gottesdienst bereits vergangenen Sonntag. Ausgestrahlt wird er kommenden Sonntag um 10 Uhr. Die Predigt hält Frank Vogelsang, Direktor der Evangelischen Akademie im Rheinland, der als studierter Elektrotechniker und Theologe sich seit langem im thematischen Spannungsfeld von Glaube und Wissen engagiert.

Wer nicht im Sendegebiet des SR wohnt, kann den Gottesdienst dank dem SR2-Dauerlivestream übers Internet verfolgen, allerdings wohl tatsächlich nur zur genannten Sendezeit - ein „Audio on demand“ beziehungsweise Podcast der Radiokirchen ist nicht zu entdecken.

Tote, Wunder, Schöpfung etc. im Zwei-Monats-Rhythmus

Die Reihe der Gottesdienste zu Naturwissenschaft und christlichem Glauben setzt sich dann im Zwei-Monats-Rhythmus fort; Themen sind die Auferstehung der Toten, Wunder, Schöpfung und Evolution, Seele und Gehirn sowie Heil und Heilung. Genaue Themenformulierung, Termine und Orte finden sich auf der bereits genannten Seite der „Radiokirche“, Gefeiert und aufgezeichnet werden die Gottesdienste jeweils am Sonntag vor der Ausstrahlung an unterschiedlichen Orten. Wer sich dafür interessiert, kann also entweder live vor Ort oder - jeweils am ersten Sonntag der geraden Monate im Jahr 2013 - übers Radio den Gottesdiensten beiwohnen.

Auf der Website der Evangelischen Akademie im Rheinland, die Mitveranstalter aller sechs Gottesdienste ist, steht noch folgender inhaltliche Appetizer zur Reihe zu lesen:

Stellen Sie sich vor: Die Welt sei ein abgeschlossenes System. Alles, was in ihr geschieht, würde nur auf natürliche Weise verursacht. Da bleibt nicht nur kein Platz für "Übernatürliches". für eine "Geister- und Wunderwelt". Auch ein Eingreifen Gottes wäre dann nicht denkbar. Und unser gottesdienstliches Singen nicht mehr als Wunschdenken: "Lobe den Herren, der alles so herrlich regieret?" Aber besteht ein unüberbrückbarer Widerspruch zwischen "dem" christlichen Glauben und "der" Naturwissenschaft wirklich?Die Radiokirche sucht Antworten und lädt Sie herzlich ein, die Gottesdienste in den verschiedenen Kirchen selbst mitzuerleben und mitzufeiern.

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