Studierendengemeinde: Die Campus-Connection

Foto: Rene Mansi/iStockphoto

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Orientierung auf dem Campus oder in weitreichenden Lebensentscheidungen, Kontakte knüpfen, diskutieren und zusammen feiern – Abendmahl und Abschlussparty. Evangelische Studierendengemeinden machen Programm, das in den Uni-Alltag passt und dennoch darüber hinaus weist. Hingehen!

Zum Studieren gehört eine ganze Menge, und das Abi zu schaffen, erscheint im Nachhinein noch als die kleinste Hürde. Denn danach muss man sich erst mal für ein Studienfach entscheiden, was gar nicht so leicht ist. Dann braucht man irgendwo einen Studienplatz. Und spätestens, wenn man den hat, heißt es meist: zuhause ausziehen, Stadt wechseln, Wohnung suchen. Das kann vielleicht der lang ersehnte Aufbruch ins eigene Leben sein. Auf sich allein gestellt und in fremder Umgebung Fuß zu fassen, kann aber auch ganz schön schwierig werden.

Kirchliche Heimat im Hochschulumfeld

Egal, wie es letztlich läuft: Die Evangelischen Studierenden-Gemeinden (ESG) leisten gerne Starthilfe. Die reicht von Einführungs-Veranstaltungen über die Studienberatung bis hin zum preiswerten Wohnheimplatz, den manche ESG anbietet. Die ESG ist der Dachverband der rund 130 Evangelischen Studierendengemeinden (ESG) und Evangelischen Hochschulgemeinden (EHG), die es an fast allen deutschen Hochschulorten gibt. Auch während des Studiums lohnt sich ein Besuch bei der ESG, denn sie beschäftigt sich mit vielen Themen, die sonst an der Hochschule zu kurz kommen: mit Wissenschaftsethik und Bildungspolitik, mit Ökumene und dem Leben als Christ im Labyrinth Hochschule.

Dialog, Beratung und Seelsorge

Die ESG ist Gemeinde Jesu Christi an der Hochschule. Sie möchte den Studierenden und anderen Hochschulangehörigen eine kirchliche Heimat im Hochschulumfeld bieten. Dieses Angebot wendet sich insbesondere auch an ausländische Studierende. Als Teil der Hochschule wie auch Teil der Kirche versucht die ESG, zwischen beiden zu vermitteln und ihre Entwicklung zu begleiten. Sie lädt in vielfältiger Weise zum Dialog ein: zwischen Theologie und Glaube, zwischen Theologie und anderen Wissenschaften, zwischen Frauen und Männern. Außerdem bietet sie politische und kulturelle Bildungsmöglichkeiten, soziale Projekte, Begegnungsangebote sowie Beratung und Seelsorge.

Um dem schnellen Wandel studentischer Lebenswelten gerecht zu werden, ist das Programm dabei möglichst offen gehalten. Alle Interessierten sind zur Mitarbeit in den Gemeindegremien oder in einzelnen Projekten eingeladen. Wo es überall eine ESG gibt und was sie macht erfahren Sie hier.