Kirchliche Kindertagesstätten: Bunt, lebendig, glaubensfroh

Foto: panther-foto/fotolia

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Kindergärten sind notwendig. Niemand wird das bestreiten. Allein schon um die Kinder zu betreuen, wenn Eltern arbeiten müssen. Mehr noch: Kindergärten helfen, die Kinder in ihrer körperlichen, geistigen und sozialen Entwicklung zu fördern.

Evangelische Kindergärten versuchen darüber hinaus, die Kinder auch in ihrer spirituellen Entwicklung zu fördern, indem sie in ihrer Arbeit auf die seelischen Grundbedürfnisse eingehen: Freude teilen über das geschenkte Leben, Trauer bewältigen, Ermutigung erfahren.

Den Lebensraum für die Seele leer und weltanschaulich neutral zu halten, kann ohnehin nicht gelingen: Kinder brauchen und fordern Orientierung. Man könnte auch sagen: Sie brauchen etwas, woran sie glauben können. Der christliche Glaube ist dabei ein guter Weg. Hier suchen und finden Kinder erste Antworten auf Sinnfragen. Darum gehören zum Angebot evangelischer Kindergärten zum Beispiel auch biblische Geschichten, Symbole, Feste und Feiern.

Mehr als eine halbe Million Kindergartenplätze

Viele evangelische Kirchengemeinden unterhalten einen oder sogar mehrere Kindertagesstätten, rund 8.500 in ganz Deutschland, mit mehr als 530.000 Plätzen (inkl. Hortplätzen). Damit leistet die evangelische Kirche einen wichtigen Beitrag für die flächendeckende Versorgung mit Kinder-Betreuungsplätzen. Wenn Sie an einem Platz in einem evangelischen Kindergarten ihrer Region interessiert sind, erkundigen Sie sich nach den Aufnahme-Bedingungen. Viele Kindergärten arbeiten wegen der großen Nachfrage mit Wartelisten oder Voranmeldungen, so dass sich eine frühe Nachfrage lohnt.

Zudem sind die Kirchengemeinden und Kirchenkreise zusammen einer der größten Anbieter von Freizeit- und Bildungsangeboten für Kinder. Da sind Kindergruppen, Kindersingkreise, Kindergottesdienste, Kinderbibeltage und Kinderfreizeiten, die die evangelische Kirche ihren jüngsten Mitgliedern anbietet. Gerade in ländlichen Bereichen gilt: Ohne die Kirche ist tote Hose!