Weltweites Glockenläuten erinnert an Ende des Ersten Weltkrieges

Glockenläuten der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche zum Ende des Ersten Weltkriegs

© mauritius images/imageBROKER/Helmut Meyer zur Capellen

In Deutschland wird sich der Initiative unter anderem die Kirchengemeinde der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche in Berlin anschließen. Die bekannte Turmruine der Kirche steht als eindrückliches Mahnmal gegen Krieg und Zerstörung. Das Glockenläuten um 13.30 Uhr wird begleitet von einer Andacht am Nagelkreuz von Coventry in der Gedenkhalle im Ruinenturm.

Mit weltweitem Glockenläuten soll am 11. November an das Ende des Ersten Weltkriegs vor 100 Jahren erinnert werden. In zahlreichen Ländern würden an diesem Tag zur Mittagszeit Glocken erklingen, um damit den über 17 Millionen Opfern des Ersten Weltkriegs zu gedenken und ein starkes Zeichen für Frieden und Versöhnung zu senden, wie das Auswärtige Amt am Freitag in Berlin ankündigte.

In Deutschland wird sich der Initiative unter anderem die Kirchengemeinde der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche in Berlin anschließen. Die Idee für das weltweite Glockenläuten kommt den Angaben zufolge aus Großbritannien, wo jährlich traditionell mit einer Parade in London an das Kriegsende von 1918 erinnert wird.

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Die steinerne Zeitzeugin: Die Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche
Die steinerne Zeitzeugin

In diesem Jahr wird mit Bundespräsident Frank Walter Steinmeier erstmals ein deutsches Staatsoberhaupt daran teilnehmen. Zudem werden zahlreiche Staats- und Regierungschefs, darunter Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zu Gedenkfeierlichkeiten zum 100. Jahrestag des Waffenstillstandes in Paris erwartet. Nach der Verkündung des Waffenstillstands am 11. November 1918 wurden in vielen Ländern aus Freude über diese Nachricht spontan die Glocken geläutet.

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