Bischof Ulrich: Ostern ermutigt zu Gottvertrauen

Bischof Ulrich: Ostern ermutigt zu Gottvertrauen
Der Leitende Bischof der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD), Gerhard Ulrich, hat in seiner Osterbotschaft zu Gottvertrauen aufgerufen.

Ulrich nannte es eine "Frechheit des Glaubens", Gott festzulegen auf das Versprechen, das er selbst gegeben hat: "treu und gerecht zu sein und zu bleiben immer und ewiglich". Der Bischof der Nordkirche und oberste Repräsentant der lutherischen Landeskirchen schreibt, die biblische Erzählung von der Auferstehung Jesu weise auf den Kern des christlichen Glauben: "Ich will nicht davon lassen, dass ich auf Gottes Allmacht und Liebe vertraue."

Der Glaube verlasse sich darauf, dass nichts so bleiben muss, wie es ist. "Dass alles neu werden kann, weil dieser Glaube uns frei macht, anders zu leben", schreibt Landesbischof Ulrich. Auch in einer Welt, in der Trauer und Leid nicht verschwunden seien, in der Krieg und Terror herrschten, entfalte die Botschaft von Kreuz und Auferstehung ihre verändernde Kraft. Die VELKD ist ein Zusammenschluss von sieben der 20 Landeskirchen in Deutschland. Sie repräsentiert rund neun Millionen Gemeindemitglieder.