Berlin erinnert an die Opfer der Mauer

Berlin erinnert an die Opfer der Mauer
Mit einer Schweigeminute hat Berlin am Samstag der Opfer des Mauerbaus vor 50 Jahren gedacht. Um 12 Uhr läuteten Kirchenglocken, Busse und Bahnen stoppten kurz, Menschen hielten inne. Am 13. August 1961 hatte die DDR mit dem Bau der Berliner Mauer begonnen, der die deutsche Teilung zementierte.

Mit einer Schweigeminute ist am Samstag in Berlin der Opfer des Mauerbaus gedacht worden. Um 12.00 Uhr läuteten Kirchenglocken, Busse und Bahnen stoppten kurz, Menschen hielten inne. Am 13. August vor 50 Jahren hatte der Bau der Berliner Mauer begonnen, der die deutsche Teilung zementierte.

Auch beim zentralen Gedenken in der Mauergedenkstätte an der Bernauer Straße auf dem früheren Todesstreifen gab es einen Moment des Innehaltens. Bundespräsident Christian Wulff, Bundestagspräsident Norbert Lammert, Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) legten Kränze nieder und verharrten in schweigendem Gedenken.

Opferverbände hatten zu der Schweigeminute aufgerufen. Damit solle ein Zeichen für Demokratie und Freiheit gesetzt werden, betonte Wowereit zuvor. Am Mauermuseum am früheren Grenzkontrollpunkt Checkpoint Charlie an der Friedrichstraße hielten ebenfalls einige Menschen kurz inne. Zum Gedenken an die Maueropfer wehten am Samstag Flaggen auf Halbmast.