Annette Kurschus wirbt für flexiblere Gottesdienstzeiten

thinkstockphotos-475206333_i-201.jpg

Foto: Getty Images/iStockphoto/8213erika

Annette Kurschus wirbt für flexiblere Gottesdienstzeiten
Die Gottesdienstzeiten sollten nach Ansicht der westfälischen Präses Annette Kurschus flexibler werden. Besonders bei jungen Familien passe ein Gottesdienst am Sonntagmorgen oft nicht mehr in ihre Lebenswirklichkeit, sagte sie beim Jahresmediengespräch der Evangelischen Kirche von Westfalen in Dortmund.

"Nicht weil sie etwas gegen die Kirche hätten, sondern weil es so ist." In ihrer Gemeinde habe sie erlebt, dass sich junge Leute beispielsweise eher bewegen ließen, am Sonntagnachmittag in einen Gottesdienst zu gehen. Der traditionelle Gottesdienst am Sonntagmorgen sollte aber nicht aufgegeben werden, unterstrich die leitende Theologin. "Aber wir brauchen alternative Möglichkeiten." Welche neuen Angebote Erfolg haben, müsse jede Gemeinde für sich ausprobieren. Dafür gebe es kein allgemeingültiges Rezept.

Auch wenn die Besucherzahlen der Gottesdienste zurückgingen, blieben die Menschen weiterhin offen für Fragen nach dem "Woher und Wohin unseres Lebens", sagte Kurschus. Aufgabe der Kirche sei es, das Gespräch über die Fragen des Lebens mit den veränderten Lebensgewohnheiten der Menschen wieder zusammenzubringen.

Meldungen

Top Meldung
Präses Kurschus zur staatlichen Gedenkfeier für Corona Opfer
Die für den kommenden Sonntag geplante staatliche Gedenkfeier für die Corona-Toten und der ökumenische Gottesdienst könnten zu einem Moment des Innehaltens in der Krise werden - und möglicherweise auch Trost spenden, so die stellvertretende EKD-Ratsvorsitzende, Präses Kurschus.

aus dem chrismonshop

Choral:gut!
Es war Martin Luther, der den Choral populär gemacht hat. Er ließ die Lieder auf Flugblätter drucken und verteilte sie ans Volk. So entstand Gemeinschaft durch gemeinsames...