Hostie auf Abwegen

Hostie auf Abwegen

Eigentlich ist das Abendmahl ja durchaus eine ernste Angelegenheit. Jesus Christus gab seinen Jüngern kurz vor seinem Tod auf eine geradezu mystische Weise Anteil an seinem Leiden und Sterben, und bis heute wiederholen wir diese Worte: „Das ist mein Leib“, „Das ist mein Blut, das für euch vergossen wird zur Vergebung der Sünden“. Ganz egal, ob man nun der katholischen Transsubstantiationslehre anhängt oder das Abendmahl ganz anders sieht: Es ist selbstverständlich, dass wir sorgfältig und würdevoll mit Wein und Hostien umgehen.

Aber leider – oder sollte ich sagen: glücklicherweise? – sind wir nun mal Menschen. Und Menschen sind nicht perfekt. Was wohl in diesem katholischen Kollegen vorgegangen sein muss, für den ja die Hostie wirklich realer Leib Christi ist? Ich bin mir sicher: Er hat keine Sekunde an den Gedanken verschwendet, wohin die Hostie da gefallen ist – er wollte sie nur unter allen Umständen wieder zurück holen. Der Ärmste. Wie gut, dass die Braut das mit Humor nimmt. Ja, eigentlich finde ich sogar ihr herzhaftes Lachen am Schluss des kleinen Filmchens das Schönste an diesem ganzen Videoclip... 

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Es gibt in einigen christlichen Kreisen die Auffassung, Wohlstand und Erfolg seien ein Anzeichen für die Gnade Gottes im eigenen Leben. Im Umkehrschluss bedeutet dies dann doch auch, dass einige dafür vorherbestimmt sind, reich zu sein oder aber dass man sich Geldvermögen herbeibeten oder durch gute Taten an anderen Menschen verdienen kann. Genau das habe ich im letzten Monat mal ausprobiert. Ich dachte mir, im schlimmsten Fall habe ich einfach nur mehr gebetet und häufiger als sonst eine gute Tat begangen.
Skurrile Minderheiten, die sich zu Opfern stilisieren, beklagt Sahra Wagenknecht in ihrem neuen Buch. Sie unternimmt damit den Versuch, den Einsatz für die Rechte Ärmerer gegen den Einsatz für Menschen, die Diskriminierung wegen ihrer Sexualität erleiden, auszuspielen. Damit betreibt die Politikerin ein gefährliches Spiel.
Auslaufen der "Sea-Watch 4"
Das von der Evangelischen Kirche initiierte Seenotrettungsschiff "Sea-Watch 4" startete im Sommer seine Mission im Mittelmeer. Für evangelisch.de schrieb die Journalistin Constanze Broelemann in ihrem Blog "Seenotizen": "Wir sind auf See. Endlich. Gut vorbereitet, nimmt die "Sea-Watch 4" Kurs auf die libysche Küste. Ich nutze die Zeit vor den ersten Rettungsmanövern, um mit einigen meiner Crew-Mitglieder über ihre Motivation für die Mission zu sprechen."