Fundamentalistischer Islam gehört nicht zu Deutschland

Fundamentalistischer Islam gehört nicht zu Deutschland
Nach Ansicht des EKD-Ratsvorsitzenden Bedford-Strohm müsste der "Riesenschatz" des Korans an Traditionen für ein solidarisches und friedliches Zusammenleben stärker hervorgehoben werden.

Ein fundamentalistischer Islam gehört nach Überzeugung des Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) Heinrich Bedford-Strohm nicht zu Deutschland. Nur ein Islam, der den Menschenrechten verbunden sei, könne Teil der Gesellschaft sein, betonte Bedford-Strohm am Freitag in München. Deshalb sollten durch theologische Interpretationen die "friedensfördernden Elemente" des Korans stärker herausgearbeitet werden.

In den Religionen gebe es zwar "gewaltaffine Texte", aber gleichzeitig auch einen "Riesenschatz" an Traditionen für ein solidarisches und friedliches Zusammenleben der Menschen, sagte der Ratsvorsitzende, der auch bayerischer Landesbischof  ist. Gegenüber jeder Religion gelte aber, dass die Toleranz dann enden müsse, wenn Menschenrechte sabotiert und bewusst ausgehöhlt werden.
 

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