Sächsische Kirche öffnet Pfarrhäuser für Homosexuelle

Zwei Bräutigamme auf einer Hochzeitstorte

Die eingetragene Lebenspartnerschaft - umgangssprachlich "Homo-Ehe" - ist Voraussetzung dafür, dass homosexuelle Pfarrerinnen und Pfarrer in Sachen gemeinsam in evangelische Pfarrhäuser ziehen dürfen. Foto: iStockphoto

Zusammenleben - Die sächsische evangelische Kirche will ihre Pfarrhäuser für homosexuelle Paare öffnen. Pfarrerinnen und Pfarrern in eingetragenen gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften soll künftig in Einzelfällen gestattet werden, im Pfarrhaus zusammenzuleben, teilte die Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsens am Wochenende in Dresden mit.

Voraussetzung für das Zusammenleben von Pfarrerin und Pfarrerinnen mit ihren gleichgeschlechtlichen Partnern sei nicht nur eine eingetragene Lebenspartnerschaft, sondern auch die einmütige Zustimmung des Kirchenvorstandes. Auf diesen Kompromiss habe sich die Kirchenleitung bei einer Klausurtagung verständigt.

Die Kirchenleitung habe zugleich die bleibende Bedeutung der biblischen Ordnung von Ehe und Familie als Leitbild des Zusammenlebens von Frau und Mann bekräftigt, hieß es. Um der Einheit der Landeskirche willen blieben deshalb die 2001 getroffenen Feststellungen der Kirchenleitungen weiter bestehen. Anlass der Debatte ist der Gesetzentwurf der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) für ein bundesweit einheitliches Pfarrerdienstrecht, der eine Öffnung der Pfarrhäuser für gleichgeschlechtliche Paare zulässt.

Landesbischof Jochen Bohl erklärte, die stark gegensätzlichen Auffassungen in der sächsischen Landeskirche könnten nur durch ein gegenseitiges Respektieren und Achten der jeweils anderen Auffassung überwunden werden. "Ich hoffe, dass die Christinnen und Christen in den Kirchgemeinden unserer Landeskirche diese Entscheidung mittragen werden", betonte der Bischof. "Ich bin sicher, dass homosexuell geprägte Menschen, mit denen wir in der Gemeinschaft der Kirche verbunden sind, als Schwestern und Brüder im Glauben akzeptiert werden."

Synode im April entscheidet über das Gesetz

Im April soll der sächsischen Synode ein entsprechendes Ausführungsgesetz vorgelegt werden. Bischof Bohl hatte auf der Herbsttagung 2011 erklärt, dass eine Änderung des bestehenden Rechtszustandes nicht vorgesehen sei.

Bisher dürfen ordinierte Pfarrer in Sachsen, die in einer homosexuellen Beziehung leben, die kirchliche Dienstwohnung nicht gemeinsam mit ihrem Partner nutzen. Im Dezember hatte der Kirchenbezirk Leipziger Land in einem offenen Brief gefordert, ein gemeinsames Leben homosexueller Paare im Pfarrhaus zu ermöglichen. Gefordert wurden darin auch die Möglichkeit zur Homo-Ehe "ohne dienstrechtliche Konsequenzen" und die Segnung homosexueller Paare.

Im Vorfeld der Klausurtagung der Kirchenleitung forderte der Verein CSD Dresden, die Diskriminierung homosexueller Paare in Sachsens Kirchen zu beenden und dem Beispiel anderer Landeskirchen zu folgen. "Öffnen Sie die Pfarrhäuser für schwule und lesbische Paare und ermöglichen Sie jedem homosexuellen Paar die Segnung im Rahmen eines Gottesdienstes", heißt in dem am Freitag verbreiteten Aufruf des Vereins, der die jährliche Homosexuellen-Parade zum Christopher Street Day organisiert.

epd

Kommentare

Verfasst von Gast am 21. Februar 2012 - 11:58.

Pfarrhäuser öffnen

Generell sollten Homosexuelle meiner Meinung nach nicht als Pastor beschäftigt...

Generell sollten Homosexuelle meiner Meinung nach nicht als Pastor beschäftigt werden, da sie ihrer Vorbildfunktion schon per Definition nicht gerecht werden können. Die Homoehe ist nunmal nicht biblisch gerechtfertigt. Dies ist auch keine Diskriminierung, denn man sollte zum Beispiel als Jäger möglichst nicht Mitglied im Vegetarierverein werden.

Verfasst von bengeljo am 8. Februar 2012 - 16:17.

Lesben und Schwule werden gemobbt - nach wie vor!

Gedanken zu dem Beschluss der Kirchenleitung der Ev.-Luth. Landeskirche...

Gedanken zu dem Beschluss der Kirchenleitung der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens
Die in der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens geltenden Regeln zum Umgang mit homosexuellen Gemeindegliedern und Mitarbeiter/innen sind diskriminierend. Der am 21. Januar 2011 von der Kirchenleitung beschlossene Kompromiss macht das einmal mehr deutlich und ändert daran gar nichts. So soll künftig homosexuellen Pfarrerinnen und Pfarrern das Zusammenleben im Pfarrhaus unter Auflagen gestattet werden -
1) nur als Einzelfalllösung
2) wenn der zuständige Kirchenvorstand „einmütig“ zustimmt
3) wenn die Betroffenen verpartnert sind
Ich begrüße diesen Beschluss. Natürlich ist er ein Kompromiss auf der untersten Ebene. Aber ich sehe ihn als einen wichtigen Schritt hin zu Veränderungen in unserer Landeskirche. Nun wird es auf die Synode ankommen, die ja diesen Beschluss der Kirchenleitung auch kippen kann. Wir sind guter Hoffnung, dass die Synode im April weitergehende Regelungen beschließen und z.B. auch die Einsegnung gleichgeschlechtlicher Paare ermöglichen wird.
Neue Regelungen in unserer Landeskirche müssen die heftige Gegnerschaft der Fundamentalisten berücksichtigen. Das ist kein Einknicken, sondern ein Ernstnehmen der Wirklichkeit. Die volle Anerkennung gleichgeschlechtlicher Lebensformen in unserer Landeskirche kann nicht von heut auf morgen erreicht werden. Das ist ein längerer Prozess, der unseren entschiedenen Einsatz, aber auch unsere Geduld braucht.
Trotz meiner Zustimmung zum Beschluss der Kirchenleitung bleibe ich bei meiner Einschätzung: Es ist ein Skandal, dass ausgerechnet in der Kirche Homosexuelle diskriminiert, gemobbt und ausgegrenzt werden. Das schlägt der Liebe Christi ins Gesicht!

Verfasst von A. Clarenbach am 7. Februar 2012 - 19:54.

Käßmann

Ich darf mal am Rande darauf hinweisen, dass die ehemalige Bischöfin sich...

Ich darf mal am Rande darauf hinweisen, dass die ehemalige Bischöfin sich Käßmann schreibt und nicht Käsmann oder Käsemann. Aber so ist das: Einer schreibt es falsch und fünf andere machen es ihm nach. Wenn die Information über die sexuelle Orientierung von Frau Käßmann genau so korrekt ist wie die Schreibweise ... :))

 

Und selbst wenn es zuträfe, so ist die Praxis des öffentlichen Outings abzulehnen!

Verfasst von HGF am 7. Februar 2012 - 19:54.

Sex nach dem Willen des Schöpfers

"Kopulation, Fellatio, Masturbation, nichts wird ... ausgelassen, um den...

"Kopulation, Fellatio, Masturbation, nichts wird ... ausgelassen, um den sozialen Frieden zu erhalten." Sie "paaren sich im Durchschnitt alle 90 Minuten. Sie nutzen alle Möglichkeiten aus, um sich zu vergnügen, zu zweit oder zu mehreren, ohne Diskriminierung von Alter und Geschlecht."
("Hör Zu" Nr. 9, 20.02.2004, Obertitel: "Affenliebe", Untertitel: "Weshalb Bonobos soziale Konflikte mit Sex und Liebe lösen").
 

"You can fool some of the people all of the time, and all of the people some of the time, but you can not fool all of the people all of the time." (A. Lincoln zugesprochen)

Verfasst von Gast am 4. Februar 2012 - 21:12.

Unsere Sprache

Da besonders in letzter Zeit die Worte der Heiligen Schrift von uns...

Da besonders in letzter Zeit die Worte der Heiligen Schrift von uns unterschiedlich verstanden werden(man nimmt sich häufig nur die Dinge an, die ins eigene Leben passen), möchte ich einmal etwas zum Beispiel „Liebe“ sagen. Zum Zeitpunkt von Luthers Bibelübersetzung hatte dieses Wort noch einen anderen Stellenwert, heutzutage haben hauptsächlich junge Leute Hemmungen, dieses Wort zu gebrauchen, sei es gegenüber Partner(in), Eltern oder Freunden. Mit diesem Wort wird (in unserer, von Anglizismen pervertierten Umgangssprache) fast nur noch Sexualität verbunden (und diese in allen Facetten). Nächstenliebe ist nicht gleich Gruppensex. Jeder Mensch ist wesentlich von seinem sexuellen Empfindungen geprägt, welche er ausleben darf, entscheidet nicht die Landeskirche.
Die „Verkündigung“ sollte uns aber sagen, ob unser Sexualleben Gott gefällt; zu entscheiden, wie wir leben, ist unsere Sache. Es soll die ganze Botschaft verkündet werden, nicht nur Gesellschaftskompatible Inhalte. Wenn unsere Kirche dazu nicht in der Lage ist (derzeitige Orientierungslosigkeit der Leitung), wofür brauchen wir sie dann noch?

Verfasst von thifra am 3. Februar 2012 - 14:28.

Homosexuell

Ich finde es beschämend und entfremdend, das die ev. Kirche in ganzen...

Ich finde es beschämend und entfremdend, das die ev. Kirche in ganzen Teilen Deutschlands nun gleichgeschlechtliche Paare, im Namen Gottes, verbindet! Eine Homoehe in Weiß! Steuerliche Gleichbehandlung ja, Toleranz ja, Kinderadoption NEIN, EHE im Namen der Kirche NEIN!

Die Kirche ist fern ab von der Realität, leider durch die Bundestagsabgeordneten Michael Roth, Hessen und Frau Bischöfin Käsmann, die beide gleichgeschlechtliche Beziehungen haben, gewinnt die Lobby der Homosexuellen immer mehr an Stimmen. Ich finde es ein Trauerspiel!

thifra

Verfasst von GA_R am 20. Februar 2012 - 0:28.
Kommentar auf: Homosexuell

 Frau Professor Käßmann,

 Frau Professor Käßmann, Landesbischöfin a.D. und EKD-...

 Frau Professor Käßmann, Landesbischöfin a.D. und EKD-Ratsvorsitzende a.D., ist nicht lesbisch, sondern von einem Mann geschieden.

" Denn ich bin gewiss, dass weder Tod noch Leben, weder Engel nochMächte noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Hohes noch Tiefes noch eine andere Kreatur uns scheiden kann von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserm Herrn"

Verfasst von Gast am 7. Februar 2012 - 17:12.
Kommentar auf: Homosexuell

Käsmann ist lesbisch?? Seit

Käsmann ist lesbisch?? Seit wann

Käsmann ist lesbisch??

Seit wann

Verfasst von J.B. am 7. Februar 2012 - 18:02.

Wichtig: Welche Vorlieben hat Käsmann im Bett???

Gast schrieb:Käsmann ist lesbisch?? Seit wann Ist es Ihnen denn nicht ein...

Gast schrieb:
Käsmann ist lesbisch?? Seit wann

Ist es Ihnen denn nicht ein bisschen peinlich, so in der Intimsphäre Anderer rumzuschnüffeln und darüber noch öffentlich zu tratschen?

Verfasst von Gast am 9. Februar 2012 - 18:39.

Lesen sie sich die Behauptung

Lesen sie sich die Behauptung von thifra am 3. Februar 2012 durch.

Lesen sie sich die Behauptung von thifra am 3. Februar 2012 durch.

Verfasst von Gast am 9. Februar 2012 - 18:38.

Frage ich mich ja auch, woher

Frage ich mich ja auch, woher er/sie das weiß Zitat: Die Kirche ist fern ab von...

Frage ich mich ja auch, woher er/sie das weiß

Zitat:
Die Kirche ist fern ab von der Realität, leider durch die Bundestagsabgeordneten Michael Roth, Hessen und Frau Bischöfin Käsmann, die beide gleichgeschlechtliche Beziehungen haben, gewinnt die Lobby der Homosexuellen immer mehr an Stimmen. Ich finde es ein Trauerspiel!

Verfasst von e am 4. Februar 2012 - 22:39.
Kommentar auf: Homosexuell

...

Hihi, seit wann ist denn Margot Käsmann lesbisch? Mehr Verschwörungstheorien,...

Hihi, seit wann ist denn Margot Käsmann lesbisch?
Mehr Verschwörungstheorien, bitte!!
Achso: Jesus war übrigens schwul.

Steht in der Bibel (Quelle)

e

Verfasst von Gast am 3. Februar 2012 - 17:07.
Kommentar auf: Homosexuell

Traurig

was sich manche so zurecht denken, wenn sie ein bestimmtes Stichwort hören. 1....

was sich manche so zurecht denken, wenn sie ein bestimmtes Stichwort hören.
1. Von einer Homo-Ehe (wenn müßten sie dann auch von einer Lesben-Ehe reden) ist nirgendwo die Rede. Die Farbe ist sowieso nebensächlich. Bleiben Sie doch bitte einfach bei der Sache.

2. Wenn Sie Frau Käsmann als lesbisch lebend benennen, tun Sie uns doch bitte allen den Gefallen und nennen Sie eine Quelle. Danke!

Ansonsten schießt ihr Kommentar an der Rechtsentscheidung der Kirchenleitung inm Sachsen total vorbei und hilft niemandem weiter - vielleicht Ihnen, wenn Sie wieder etwas Selbstgefälliges von sich geben können.

Verfasst von Gast am 1. Februar 2012 - 12:33.

Paulus

Man braucht Glaube, Hoffnung und Liebe. Die Liebe aber ist die höchste unter...

Man braucht Glaube, Hoffnung und Liebe. Die Liebe aber ist die höchste unter ihnen-ohne sie ist alles nichts. Was von Gott zusammengefügt, darf vom Menschen nicht getrennt werden.

So wirkte Jesus, so teilt es uns Pauslus mit.

Liebe stellt sich als Liebe zu Gott, Liebe von Gott und von Gott den Menschen untereinander gegebene Liebe dar und letztere kennt Eros und Agape. Immer gilt: Wer sich gegen gottgegebene Liebe stellt, der sündigt. Wer liebt darf also nicht von dem Menschen, den er liebt, durch Menschenhand getrennt werden.

Homosexuelle würden nicht richtig lieben, das wäre keine Liebe?
1. Das ist u.s.-evangelikalische Hetzerrhetorik.
2. Das ist unzulässiges Hinterfragen/ Bewerten/ Interpretieren des unseren Gottes.
3. Liebe kann und darf man nicht in heterosexuelle/ homosexuelle, usw.-sexuelle Kategorien erfassen. Sie ist göttlich und zwar genau so wie sie ist.
4. Wer selber nicht zu lieben fähig, solle nicht Definitionen von Liebe erfinden, die dem Jesus-Wort und der Jesus-Tat konträr laufen.

Wer unter Euch Feiglingen und Angsthasen -und nichts anderes seid Ihr Hetzer wider der Liebe- will Gott vorschreiben wo und wie er Liebe verteilt?

Jede Gemeinde soll selber entscheiden, wer in ihren Häusern wohnt. Aber eine Aussperrung mit Homosexualität zu begründen, lästert dem Gotteswort.

Verfasst von Gast am 3. Februar 2012 - 0:38.
Kommentar auf: Paulus

Frage

Wenn ich als Volljähriger Mann ein 15jähriges Mädchen liebe (und sie diese...

Wenn ich als Volljähriger Mann ein 15jähriges Mädchen liebe (und sie diese Liebe erwidert); darf solch eine Liebe (mal abgesehen vom Jugendschutz) von Menschenhand getrennt werden?

Verfasst von Gast am 1. Februar 2012 - 12:33 am 3. Februar 2012 - 12:35.
Kommentar auf: Frage

Nicht ohne Beachtung des JUgendschutzes-niemals!

Nein, warum auch. Aber ohne den Jugendschutz zu beachten, lässt sich diese...

Nein, warum auch. Aber ohne den Jugendschutz zu beachten, lässt sich diese Frage eben nicht beantworten.

Denn zuerst soll, in Ihrem Bsp.:, jedes 15 jährige Mädchen selbstbestimmtes Handeln erlernen und ausleben lernen. Darum gibt es ja den Jugendschutz und es ist sehr gut, dass es ihn gibt.

Also: Wenn Sie als z.B. unverheirateter 40jähriger ein z.B. 18jähriges Mädchen lieben, ehelichen und glücklich machen und sie freiwillig zurück liebt, was soll daran despektierlich sein?

Verfasst von Gast am 1. Februar 2012 - 1:14.

Dienstrechtliche Seite

Ob Homosexuelle ins Pfarrhaus ziehen dürfen, ist eigentlich nur eine...

Ob Homosexuelle ins Pfarrhaus ziehen dürfen, ist eigentlich nur eine Dienstrechtliche Formsache. Das hätte aber nur einen Sinn, wenn sich die Landeskirche von den §86-88 PfG trennt, denn sonst hätte sie sicher viele Verfahren zu bearbeiten. Im Pfarrdienstrecht wird sich die Evangelische Kirche in absehbarer Zeit rechtsstaatlichen Normen fügen müssen, die Eigenständigkeit wird aufgehoben! Dienstrecht und die theologische Bewertung der Homosexualität müssen erst mal voneinander getrennt werden. Offiziell werden 1 – 4 % der Homosexualität zugeordnet. Eine, gefühlt, weitaus größere Zahl scheint sich für die Interessen dieser Gruppe innerhalb der Kirche einzusetzen, indem sie die Bibel zum „Märchenbuch“ erklären und dabei die religiösen Empfindungen der übrigen Mehrheit verletzen. Auch wenn die WHO meint, es handle sich nicht um eine psychische Störung, dann muss unsere Kirchenleitung nicht automatisch der gleichen Meinung sein. Was wir tun können, ist für diese armen Geschöpfe beten!

Verfasst von J.B. am 2. Februar 2012 - 18:32.
Kommentar auf: Dienstrechtliche Seite

Gast schrieb: Offiziell

Gast schrieb: Offiziell werden 1 – 4 % der Homosexualität zugeordnet. Eine,...

Gast schrieb:
Offiziell werden 1 – 4 % der Homosexualität zugeordnet. Eine, gefühlt, weitaus größere Zahl scheint sich für die Interessen dieser Gruppe innerhalb der Kirche einzusetzen, indem sie die Bibel zum „Märchenbuch“ erklären und dabei die religiösen Empfindungen der übrigen Mehrheit verletzen. Auch wenn die WHO meint, es handle sich nicht um eine psychische Störung, dann muss unsere Kirchenleitung nicht automatisch der gleichen Meinung sein. Was wir tun können, ist für diese armen Geschöpfe beten!

"Religiöse Gefühle" verletzen ist für Sie nicht akzeptabel; die Gefühle Homosexueller zu verletzen, indem Sie diese als "psychisch gestört" und "arme Geschöpfe" verunglimpfen - das finden Sie in Ordnung? Wie kommen Sie eigentlich zu der Diagnose, dass Homosexualität eine psychische Störung ist? Sind Sie Psychiater und können das medizinisch belegen oder "meinen" Sie das nur, weil in der Bibel schulenfeindliche Aussagen enthalten sind und die Bibel für Sie das Wort eines unfehlbaren Gottes darstellt?

Verfasst von Gast am 1. Februar 2012 - 12:16.
Kommentar auf: Dienstrechtliche Seite

Echo auf Gast am 1. Februar 2012 - 1:14.

So Herr Gast, jetzt mal Butter bei die Fische! Sie teilen aus, hier kommt das...

So Herr Gast,

jetzt mal Butter bei die Fische! Sie teilen aus, hier kommt das Echo:

Gast schrieb:
Ob Homosexuelle ins Pfarrhaus ziehen dürfen, ist eigentlich nur eine Dienstrechtliche Formsache. Das hätte aber nur einen Sinn, wenn sich die Landeskirche von den §86-88 PfG trennt, denn sonst hätte sie sicher viele Verfahren zu bearbeiten. Im Pfarrdienstrecht wird sich die Evangelische Kirche in absehbarer Zeit rechtsstaatlichen Normen fügen müssen, die Eigenständigkeit wird aufgehoben!

Das ist neben dem inhumanem Gedankengut, was Sie hier äußern auch staatstheoretischer und verfassungsrechtlicher Blödsinn, was Sie da schreiben. Und zwar in jeglicher Hinsicht. Gälte die Anwendung Ihrer Rechtsgrundsätze so, wie Sie es hier erfindungsreich vortragen, dann könnten sich z.B. Frauen ins Priesteramt der RKK klagen und vieles mehr. Das Recht ist zu diffizil, um es hier vollumfänglich darzustellen und Ihnen die juristische und verwaltunsgrechtliche Gegenrede so zu führen, dass konkret Sie es zwar dennoch nicht verstünden, aber interessierte Leser es befriedigend nachvollziehen könnten. Darum muss es bei einem Satz bleiben: Wer wo wohnt bestimmen die Gemeinden selbst. So war es, so ist es, so wird es immer sein-auch in Bezug auf homosexuelle Paare.

Dazu sei es Ihnen geschrieben: Wir Christen sind Christen in einer Demokratie, die wir aktiv mitgestalten. Sie sollten akzeptieren lernen, dass weite Kreise der deutschen Christenheit proaktiv an den Artikeln 1, 2, 3, u.a. des GG mitgewirkt hat. Auch wenn das viele in dieser zunehmend atheistischer werdenden Welt leugnen, oder eben Leute wie Sie es nicht verstehen bzw. schlichtweg nicht wissen.

Gast schrieb:
Dienstrecht und die theologische Bewertung der Homosexualität müssen erst mal voneinander getrennt werden.

Weil Sie es so wollen? Es gibt keinen Rechtsbaustein, der dies von den Gemeinden verlangen darf, im Gegensatz zu Firmen, öffentlichem Dienst, usw.
Und wenn Sie trennen wollen. Ich nicht, auch weil mir Ihre private theologische Deutung am Ar...ch vorbei geht.
Gast schrieb:
Offiziell werden 1 – 4 % der Homosexualität zugeordnet. Eine, gefühlt, weitaus größere Zahl scheint sich für die Interessen dieser Gruppe innerhalb der Kirche einzusetzen, indem sie die Bibel zum „Märchenbuch“ erklären und dabei die religiösen Empfindungen der übrigen Mehrheit verletzen.

Ah, und diese ominöse Mehrheit sind Sie? Dann schreibe ich Ihnen mal folgendes hinter die Ohren: Es gibt einige Beispiele, dass Leute wie Sie Homosexuelle im Pfarramt an Nazis denunzierten, und einige wenige diese ganz unspektakulär als Pfarrer weiterarbeiten ließen, weil man die Homosexualität als Unwichtigkeit betrachtete. Als wenn Homosexuelle in Pfarrstellen und -häusern was neues wären! Neu ist lediglich die Absicht die Homosexuellen vor Claqueren wie Sie zu schützen und Verbindlichkeiten herzustellen.

Ferner sei Ihnen gesagt, dass man die Bibel nicht zum "Märchenbuch" erklären muss, um Homosexuelle zu respektieren und mit ihren Partnern in einem Haus leben zu lassen.

Vielmehr deucht es mir, dass Sie hier ominöse Prktiken, die Homosexuelle ja alle betreiben nach Meinung von Leuten wie Ihnen, wittern. Woher wissen Sie darum? Haben Sie zugeschaut? Sind Sie ein Spanner? Oder sind Sie einfach nur ängstlich, unsicher, dass Ihr Lebensmodell (Sie dürften heterosexuell verheiratet sein, so wie ich.) das richtige ist? Sie bringen die Bibel ins Spiel, kleiner Tip: Schlagen Sie mal die Kapitel auf, in denen ein gewisser Herr Jesus vorkommt.

Vielleicht erschließt es sich dann, warum sich so viele FÜR Homosexuelle einsetzen und GEGEN Sie und Ihresgleichen das biblische Wort führen.

Gast schrieb:
Auch wenn die WHO meint, es handle sich nicht um eine psychische Störung, dann muss unsere Kirchenleitung nicht automatisch der gleichen Meinung sein. Was wir tun können, ist für diese armen Geschöpfe beten!

Das einzige arme Geschöpf sind Sie. Und Ihrer hausfrauenpsychologischen Betrachtung bzgl. der Homosexualität wird sich die Kirchenleitung hoffentlich nicht anschließen. Und wenn doch, wird es unsere Gemeinde nicht interessieren, das tat es noch nie bzgl. Homosexueller.

Aber richtig: Beten müssen wir für Homosexuelle. Auch für Sie müssen wir beten. Für alle Menschen müssen wir beten. So schreibt es Jesus Christus vor. Wenn Sie dazu eine "Eigenschaft" beim Gegenüber benötigen, wie Sie ja unmißvertsändlich äußern, um für ihn/ für sie zu beten, dann haben Sie auch das nicht verstanden, dann spricht auch das Bände.

Damit Sie mal klar kommen: Den einzigen den ich aus unseren Pfarrhaus schmeißen würde, wäre ein ungebildeter Hetzer wie Ihresgleichen! Davon unabhängig Sie stets einen Platz auf unserer Kirchenbank in unserer Kirche vorfänden.

Verfasst von masaniello am 1. Februar 2012 - 18:40.

Inbrünstige Liebe !

Tja, die deutschen Protestanten lieben sich halt mit einer Inbrunst, die gerade...

Tja, die deutschen Protestanten lieben sich halt mit einer Inbrunst, die gerade noch vor tätlichen Beleidigungen halt macht.
Bei den  verbalen Entgleisungen übrigens,welche  Sie sich, Herr Gast von 12:16 , gegenüber einem Andersdenkenden herausnehmen, wüßte ich nicht , was mich  in Ihrer Gemeinde mehr davon abhielte, mich dort  auf einer  Kirchenbank  niederzulassen - Selbstachtung oder Ekel !

Verfasst von Gast am 1. Februar 2012 - 12:33 am 3. Februar 2012 - 12:44.
Kommentar auf: Inbrünstige Liebe !

Na ja

Nachdem ich hier einige Posts von Ihnen lesen konnte, eine kurze Anmerkung: Es...

Nachdem ich hier einige Posts von Ihnen lesen konnte, eine kurze Anmerkung:
Es ist egal, ob Sie verstehen, dass man konservativ, Christ und Patriot sein kann UND gleichzeitig die FDGO repektieren kann-und darunter fällt auch das auch durch Christenhand erkämpfte Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit von Homosexuellen.

Mehr noch heißt konservativ ja wertebewahrend. Und es ist ein unschätzbarer Wert, dass es dieser Gesellschaft gelang, die Rechte und Pflichten Homosexueller denen Heterosexueller gleichzustellen.

Und zum Post von Gast am 1. Februar 2012 - 12:16: Der Poster J.B. teilte am 2. Februar 2012 - 18:32 ganz gehörig aus, sein Post ist voller Unterstellungen und Zurücksetzungen. Es ist mehr Recht als billig, wenn hier eine geharnischte Gegenrede erfolgt. Das mag Ihnen und Ihresgleichen nicht gefallen, weshalb Sie sich auf emotionale Gegenrede beschränken müssen (Keine Argumente?), aber hier sind wir wieder bei konservativ im Sinne von wertebewahrend: Das Recht auf die freie Rede gilt es ebenfalls zu bewahren.

Verfasst von J.B. am 4. Februar 2012 - 10:52.
Kommentar auf: Na ja

Unterstellungen und Zurücksetzungen

Gast schrieb: Der Poster J.B. teilte am 2. Februar 2012 - 18:32 ganz gehörig...

Gast schrieb:
Der Poster J.B. teilte am 2. Februar 2012 - 18:32 ganz gehörig aus, sein Post ist voller Unterstellungen und Zurücksetzungen.

Könnten Sie das bitte etwas näher begründen?

Verfasst von Gast am 1. Februar 2012 - 12:33 am 6. Februar 2012 - 13:48.

Entschuldigung @ J.B.

J.B. schrieb:...Könnten Sie das bitte etwas näher begründen? Ich muss mich bei...

J.B. schrieb:
...Könnten Sie das bitte etwas näher begründen?

Ich muss mich bei Ihnen entschuldigen. Ich meinte der
Gast am 1. Februar 2012 - 1:14
schrieb einen Post "voller Unterstellungen und Zurücksetzungen".

Zu Ihrem Post möchte ich nur anfügen: Auch mit der Bibel in der Hand kann man sich für die Rechte gleichgeschlechtlich Liebender einsetzen, und die Behauptung "Homosexuelaität sei eine psychische Erkrankung" und was weiß ich nicht alles, zurückweisen, und viele Christen tun das auch. Das sollten Sie bitte akzeptieren wollen und können.

Verfasst von J.B. am 6. Februar 2012 - 18:10.
Kommentar auf: Entschuldigung @ J.B.

Zu Ihrem Post möchte ich nur

Zu Ihrem Post möchte ich nur anfügen: Auch mit der Bibel in der Hand kann man...

Zu Ihrem Post möchte ich nur anfügen: Auch mit der Bibel in der Hand kann man sich für die Rechte gleichgeschlechtlich Liebender einsetzen, und die Behauptung "Homosexuelaität sei eine psychische Erkrankung" und was weiß ich nicht alles, zurückweisen, und viele Christen tun das auch. Das sollten Sie bitte akzeptieren wollen und können.[/quote]

Selbstverständlich kann ich das. Es ist ja hier im Forum deutlich zu erkennen. Aber wie schon erwähnt: Mit der Bibel wird (und wurde) alles und nichts gerechtfertigt - die Vieldeutigkeit und ambivalenten Aussagen ermöglichen dies. Ich halte das für gefährlich.

Verfasst von Gast am 1. Februar 2012 - 12:33 am 12. Februar 2012 - 15:03.

@J.B.

J.B. schrieb:...Selbstverständlich kann ich das. Das freut mich und ich sende...

J.B. schrieb:
...Selbstverständlich kann ich das.

Das freut mich und ich sende Ihnen meinen Respekt für diese Aussage.

J.B. schrieb:
... Aber wie schon erwähnt: Mit der Bibel wird (und wurde) alles und nichts gerechtfertigt - die Vieldeutigkeit und ambivalenten Aussagen ermöglichen dies. Ich halte das für gefährlich.

Nur "BIBEL" geht ganz sicher nicht. Jesus himself befiehlt es, in dem er gebietet, man solle seine Talente benutzen-und ganz klar: wissenschaftlich forschen zu können, argumentieren zu können und die faire Auseinandersetzung über das dabei erlangte/ kommunizierte Wissen sind solche, außer evtl. bei U.S.-Evangelikalen.

Ich verstehe Sie, wenn Sie die BIBEL hier der Gefahr einer Interpretationsfreude in alle Richtungen ausgesetzt sehen und sich so in die Traditionen vieler deutscher Wissenschaftsphilosophen stellen.

Letztlich ist es aber immer die Tat, die entscheidet-auch das ein Jesus Wort. Und eine/ einen Homosexuelle(n) in unserem Pfarrhaus wohnen zu lassen, während wir als Gemeinde evangelikalen Hetzern und/ oder selbsterklärten "Bewahrern des reinen Deutschtums" die rote Karte zeigen, ist eine solche.

Es lässt sich einem "Atheisten" und auch Agnostiker schwerlich die Bedeutung des Jesus-Worts: „Jesus Christus spricht: In der Welt habt ihr Angst, aber seid getrost, ich habe die Welt über­wunden.“ - http://www.predigtkasten.de/P911231.htm - wissenschaftlich erläutern, weil es ein Glaubenswort ist. Das will ich denn auch gar nicht. Glaube und Vernunft kann/ darf man aber nicht trennen, sagte der Papst in Deutschland einmal. Nirgends deutlicher wird dies daran: Die Rechte, die ich in Anspruch nehme, muss ich auch dem anderem zugestehen. Wir sind alle, religiös: gleiche vor Gott, nichtreligiös: gleiche an Rechte und Pflichten vor dem Gesetz. Unterschiedliche Grundlagen führen hier zur gleichen Aussage, sie ist noch dazu logisch.

Verfasst von J.B. am 13. Februar 2012 - 17:51.
Kommentar auf: @J.B.

[quote=Gast]Ich verstehe Sie,

[quote=Gast]Ich verstehe Sie, wenn Sie die BIBEL hier der Gefahr einer...

[quote=Gast]Ich verstehe Sie, wenn Sie die BIBEL hier der Gefahr einer Interpretationsfreude in alle Richtungen ausgesetzt sehen und sich so in die Traditionen vieler deutscher Wissenschaftsphilosophen stellen.

Aber es ist doch nicht nur eine "mehr oder weniger mögliche" Gefahr - die Vieldeudigkeit ist doch real da und wird auch praktiziert. Schauen Sie sich nur die Differnen hier zwischen Evangelikalen und liberalen Christen an! Dann gibt es ja noch fundamentalistische christliche Strömungen wie die Piusbrüder, welche z.B. ganz offen Homosexualität verteufeln und sich diesbezüglich durchaus auf die Bibel berufen können...
Schauen Sie: Friedliche Christen zitieren z.B. gern den Bibelspruch "Schwerter zu Pflugscharen"; dass aber auch das genaue Gegenteil in der Bibel zu finden ist, nämlich "Pflugscharen zu Schwerter (und Sicheln zu Spießen)" zu machen (Joel 4.10), das wird einfach ausgeblendet. Wieso ist man sich so sicher, dass nicht irgendwann religiöse Irre (vom Schlage G. Bush z.B.)genau diesen Bibelspruch ausgraben und benutzen, um mit der Bibel wieder Krieg zu rechtfertigen?

[quote=Gast]Es lässt sich einem "Atheisten" und auch Agnostiker schwerlich die Bedeutung des Jesus-Worts: „Jesus Christus spricht: In der Welt habt ihr Angst, aber seid getrost, ich habe die Welt über­wunden.“

Ich kann mir durchaus vorstellen, dass derartige Worte tröstlich sind, es steht ja noch mehr in der Bibel, was durchaus Sinn macht; aber deshalb das gefährliche Potential einfach ausblenden - ich finde das nicht gut.

[quote=Gast] Glaube und Vernunft kann/ darf man aber nicht trennen, sagte der Papst in Deutschland einmal.

Gerade der spricht von Vernunft. Das ist ja schon peinlich, wenn man sich vor Augen hält, dass er im 21. Jahrhundert immer noch Exorzisten ausbilden lässt.

Verfasst von J.H.S. Richter am 30. Januar 2012 - 21:31.

Wie weit ist es noch bis Sodom?

Welcher Geist hat die Männer von Sodom angetrieben? Welchem Geist ö...

Welcher Geist hat die Männer von Sodom angetrieben? Welchem Geist öffnen wir hier die Pfarrhäuser? DAS soll Christus sein?

1. Mose - Kapitel 19 (Neue Evangelische)
1 Am Abend trafen die beiden Gottesboten in Sodom ein. Lot saß gerade im Tor der Stadt. Als er sie kommen sah, ging er ihnen entgegen und warf sich nieder mit dem Gesicht zur Erde. (1. Mose 18.22) 2 "Meine Herren", sagte er, "ich bin euer Diener. Mein Haus steht euch offen. Ihr könnt eure Füße waschen und bei mir übernachten. Und morgen früh könnt ihr weiterziehen." - "Nein, auf keinen Fall!", erwiderten sie. "Wir wollen hier auf dem Platz übernachten." 3 Er redete ihnen aber so lange zu, bis sie in sein Haus mitkamen. Dann machte er ihnen etwas zu essen und backte ungesäuertes Fladenbrot für sie. Nach der Mahlzeit 4 wollten sie sich gerade niederlegen, da kamen die Männer von Sodom herbei und umstellten das Haus. Es waren ALLE Männer der Stadt, alte und junge. 5 Sie schrien nach Lot und riefen: "Wo sind die Männer, die heute Abend zu dir gekommen sind? Los, gib sie heraus! Wir wollen es ihnen besorgen!" 6 Da trat Lot vor die Tür und schloss sie hinter sich zu. 7 "Ach, meine Brüder!", rief er. "Tut doch nicht so etwas Böses! 8 Seht, ich habe zwei Töchter, die noch kein Mann berührt hat; die will ich zu euch herausbringen. Macht mit ihnen, was ihr wollt, aber tut diesen Männern nichts. Sie sind meine Gäste und stehen unter meinem Schutz." 9 Doch sie schrien: "Weg mit dir! Da kommt dieser Fremde hierher und spielt sich schon als Richter auf! Pass mal auf, wir werden es mit dir noch schlimmer treiben, als mit denen!" Sie fielen über Lot her und versuchten, die Tür aufzubrechen.

Vielleicht sagst Du jetzt: "Das kann man nicht miteinander vergleichen." Ich sage: Doch das muss man! Denn es ist der gleiche Geist! Nicht jeder homosexuelle Mann ist ein Knabenschänder, aber jeder Knabenschänder ist ein homosexueller Mann, oder?

Verfasst von Gast am 2. Februar 2012 - 14:39.

Und jeder Mädchenschänder ist

Und jeder Mädchenschänder ist ein heterosexueller Mann.

Und jeder Mädchenschänder ist ein heterosexueller Mann.

Verfasst von Gast am 1. Februar 2012 - 11:37.

J.H.S. Richter

J.H.S. Richter schrieb:... Vielleicht sagst Du jetzt: "Das kann man nicht...

J.H.S. Richter schrieb:
...

Vielleicht sagst Du jetzt: "Das kann man nicht miteinander vergleichen." Ich sage: Doch das muss man! Denn es ist der gleiche Geist! Nicht jeder homosexuelle Mann ist ein Knabenschänder, aber jeder Knabenschänder ist ein homosexueller Mann, oder?


Ich kann Ihre letzte Frage nur als Aufforderung zum Nachdenken, wie unsinnig diese ganze Rhetorik seitens der Homophoben ist, interpretieren. Sexuelle Gewalt ist auf beiden Seiten geschlechtsunabhängig und unabhängig von der sexuellen Neigung.

Verfasst von Ingo1971 am 2. Februar 2012 - 0:57.
Kommentar auf: J.H.S. Richter

Gast][quote=J.H.S. Richter

Gast][quote=J.H.S. Richter schrieb:Sexuelle Gewalt ist auf beiden Seiten...

Gast][quote=J.H.S. Richter schrieb:
Sexuelle Gewalt ist auf beiden Seiten geschlechtsunabhängig und unabhängig von der sexuellen Neigung.

Streiche "sexuelle Gewalt" und ersetze es durch "Liebe" und Du darfst für die EKD schreiben.

“Die Ehrfurcht vor der Vergangenheit und die Verantwortung gegenüber der Zukunft geben fürs Leben die richtige Haltung.” - Dietrich Bonhoeffer

Verfasst von Gast am 31. Januar 2012 - 13:17.

Rechts haben Sie. Danke das

Rechts haben Sie. Danke das Sie den Mut dazu hatten.

Rechts haben Sie.

Danke das Sie den Mut dazu hatten.

Verfasst von masaniello am 31. Januar 2012 - 9:34.

Wespennest !

Nicht jeder homosexuelle Mann ist ein Knabenschänder, aber jeder Knabensch...

Nicht jeder homosexuelle Mann ist ein Knabenschänder, aber jeder Knabenschänder ist ein homosexueller Mann, oder?
Auweh ! Da haben Sie aber in ein Wespennest gestochen. Einen Nexus zwischen Pädophilie und Homosexualität auch nur zu erwähnen ! Da wird der Schwarm der  politisch-korrekten Denkwarte auf diesem Forum aber über Sie herfallen.
Aber machen Sie sich nichts daraus.
"Es sind die schlechtesten Früchte nicht, an denen die Wespen nagen" (M.Claudius)

Verfasst von Gast am 1. Februar 2012 - 11:39.
Kommentar auf: Wespennest !

masaniello schrieb:...Da wird

masaniello schrieb:...Da wird der Schwarm der  politisch-korrekten...

masaniello schrieb:
...Da wird der Schwarm der  politisch-korrekten Denkwarte auf diesem Forum aber über Sie herfallen.
...

Es gab schon immer Homosexuelle in deutschen Pfarrhäusern jeglicher Konfession. Auch wenn Menschen wie Sie das nicht glauben wollen. Und Ihre Verbrähmung des politisch korrekten Sprachgebrauchs: Ich unterstelle Ihnen ja auch nichts.

Verfasst von A. Clarenbach am 1. Februar 2012 - 1:24.
Kommentar auf: Wespennest !

Wespennest

Und Pädophile sind im Allgemeinen hetero-, homo- oder bisexuell, oder etwa...

Und Pädophile sind im Allgemeinen hetero-, homo- oder bisexuell, oder etwa nicht?  Und manchmal sind auch Frauen Täterinnen ...

Verfasst von hallertauer am 27. Januar 2012 - 11:28.

einiges Durcheinander

Was eigentlich soll die ganze Aufregung? Das Thema ist: die sächsische...

Was eigentlich soll die ganze Aufregung? Das Thema ist: die sächsische Kirchenleitung gibt die Möglichkeit frei, dass homosexuelle Pfarrerinnen und Pfarrer in bestimmten Fällen ins Pfarrhaus einziehen dürfen (in anderen Landeskirchen ist das schon so). 

Was passiert? Das übliche Aufzählen der Bibelstellen der Gegner der Homosexualität und der hier wie anderswo erfolglose Versuch, menschliche Argumente dagegen zu stellen bzw. die Bibelstellen anders zu deuten. Für diese beiden Sichtweisen gibt der sächsische Landesbischof den Wunsch, man möge das in gegenseitiger Achtung tun. Davon ist wenig zu spüren,wenn jemand sogar keine sächsische Kirche mehr betreten will (was haben die Kirchen daran schuld?).

Die Wirklichkeit sieht anders aus und man sollte sich die Rechtslage einmal anschauen. Die Kirchenleitung gibt grünes Licht. Das macht noch gar nichts. Entscheiden muß die Synode und das sind Menschen wie du und ich und dazu noch vertreten sie das ganze Spektrum der Landeskirche. Wie wenig die Gegner der Homosexualität sich selber vertrauen, zeigt sich daran, dass sie im Vorfeld dem Bischof -zig Unterschriften vorlegen. Und sollte die Synode dem Vorschlag der Kirchenleitung folgen, bleiben immer noch die Kirchenvorstände, die in diesem Fall sogar einmütig stimmen müssen. Und das ist nun wahrlich nichts neues und die ganze Aufregung nicht wert. Der Kirchenvorstand entscheidet seit eh und je, ob er eine Pfarrerin/einen Pfarrer einstellt oder nicht. Und wo keine einstimmige Zustimmung erfolgt, hat es sich doch erledigt. So einfach ist es. Und wenn dann woanders eine Anstellung erfolgt, dann kann man über die Gemeinde den Kopf schütteln und sich trotzdem achten und dann wieder auf sich selbst schauen, wie weit man in allen Dingen mit der Bibel überein stimmt. Wieder ganz einfach. Und das nicht nur bei diesem Thema, es ist immer die Verantwortung des Kirchenvorstandes, wen er einstellt oder ablehnt. Oder wem er irgendwann die Hand zum Abschied reicht. Warum nicht einfach gelassen und angstfrei abwarten, ob und wen und wie viele homosexuelle Menschen die Kirchenleitung den Gemeinden präsentieren wird.

Übrigens, ich würde mich auch nur in eine Gemeinde begeben, wenn die Zustimmung reichlich ist. Es kann ein harter Weg sein, wenn es Differenzen im Bibelverständnis in diesem Ausmaß grundsätzlich gibt. Da kann ich auch als heterosexueller Pfarrer nur den Staub von den Sandalen schütteln und weiter ziehen. Man sollte auch den Homosexuellen zubilligen, dass sie sich verantwortlich dort bewerben, wo sie hoffen dürfen, im Frieden willkommen geheißen zu werden. 

Also, liebe ängstliche fromme Leute, es passiert euch gar nichts. Dass es Homosexuelle gibt und sie sich in dieser Gesellschaft mehr und mehr erkennbar zeigen, werdet Ihr nicht verhindern. Und es gibt viel Schlimmes, woran das Christentum untergehen könnte! Ob sie ins Pfarrhaus einziehen, liegt an vielen vor Ort. Wie bei jedem hetero-Pfarrer auch. Übrigens, manche Gemeinde wird eines Tages froh sein, wenn jemand (besonders im Osten) in ihr frisch renoviertes Pfarrhaus einzieht und Miete zahlt. Genügend Pfarrwohnungen sind schon fremd besetzt. Da tut sich noch eine ganz neue Diskussion auf.

Verfasst von Ein beherzter P... am 30. Januar 2012 - 12:46.
Kommentar auf: einiges Durcheinander

Hochmut kommt vor dem Fall.

Okay, nun haben wir vielleicht heutzutage solche Zustände wie in Sodom und...

Okay, nun haben wir vielleicht heutzutage solche Zustände wie in Sodom und Gomorra, oder die Ausschweifungen in Griechenland und Rom, aber schon mal überlegt was dann damit geschah?

Zerstört, total zerstört durch den Willen Gottes. Und ob nun die Menschen an Gott glauben oder nicht, spielte damals wie heute absolut keine Rolle. Nichts kann dem Willen Gottes trotzen und wer nicht in der Gnade Gottes ist, das ist Jesus Christus, der bleibt im Zorn. 

Aber gerade an der Selbstüberschätzung von Einigen unserer Tage, erkenne ich wo wir stehen. Hochmut kommt vor dem Fall.

Verfasst von J.B. am 30. Januar 2012 - 17:21.

Der Zorn Gottes

[quote=Ein beherzter Protestant] Und ob nun die Menschen an Gott glauben oder...

[quote=Ein beherzter Protestant] Und ob nun die Menschen an Gott glauben oder nicht, spielte damals wie heute absolut keine Rolle. Nichts kann dem Willen Gottes trotzen und wer nicht in der Gnade Gottes ist, das ist Jesus Christus, der bleibt im Zorn. 

Das klingt nicht gerade nach einem barmherzigen, gütigen, alle Menschen liebenden Gott...

Verfasst von Gast am 4. Februar 2012 - 16:25.
Kommentar auf: Der Zorn Gottes

Die Liebe Gottes gilt allen Menschen

J.B., mich würde einmal interessieren ob Sie hier der Foren- oder...

J.B., mich würde einmal interessieren ob Sie hier der Foren- oder Threadbetreuer sind?

Natürlich liebt Gott alle Menschen - auch die Homosexuellen. Denn es heißt in der Schrift: "Also hat Gott die Welt geliebt..." Joh 3.16. Aber der Vers interessiert Sie sicher gar nicht, oder? Doch ob der biblische Gott die Homosexualität liebt, ist eine andere Sache.

Verfasst von J.B. am 5. Februar 2012 - 10:09.

[quote=Gast]Natürlich liebt

[quote=Gast]Natürlich liebt Gott alle Menschen - auch die Homosexuellen. Denn...

[quote=Gast]Natürlich liebt Gott alle Menschen - auch die Homosexuellen. Denn es heißt in der Schrift: "Also hat Gott die Welt geliebt..." Joh 3.16. Aber der Vers interessiert Sie sicher gar nicht, oder?

Doch. Die Ambivalenz des biblischen Gottes ist durchaus interessant. Sie suchen und finden in der Bibel den liebevollen Gott und andere eher den zornigen, strengen Gott( wie eben der beherzte Protestant: "Wer nicht in der Gnade Gottes ist, das ist Jesus Christus, der bleibt im Zorn."). Man kann den Gott der Bibel als Friedensbotschafter nehmen, man kann ihn aber auch als Drohmittel und zur Diskriminierung Anders-/Nichtgläubiger benutzen. Das halte ich für problematisch.

Verfasst von Ein beherzter P... am 2. Februar 2012 - 1:01.
Kommentar auf: Der Zorn Gottes

Johannes 3:36

'Wer an den Sohn glaubt, der hat das ewige Leben. Wer aber dem Sohn nicht...

'Wer an den Sohn glaubt, der hat das ewige Leben. Wer aber dem Sohn nicht gehorsam ist, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt über ihm.'

Verfasst von Gast am 29. Januar 2012 - 20:03.
Kommentar auf: einiges Durcheinander

Leider

Schon einmal etwas von Gender Mainstreaming gehört? Wir werden auch das...

Schon einmal etwas von Gender Mainstreaming gehört? Wir werden auch das Durcheinander nicht aufhalten.

Verfasst von Ein beherzter P... am 26. Januar 2012 - 21:45.

Das Wort Gottes

Vorweg, kein Homosexueller soll wegen seiner sexuellen Vorliebe, bestraft oder...

Vorweg, kein Homosexueller soll wegen seiner sexuellen Vorliebe, bestraft oder verfolgt werden. Und auch wenn ich der Meinung bin, das Homosexualität jeder selbst zu verantworten hat und es keine Sache des Anderen ist, so hab ich doch auch das Recht, klar nein zur Homsexualität zu sagen, ohne gleich als intoleranter Fundamentalist hingestellt zu werden.

Aber ich glaube an Jesus Christus und sein Wort, und wer mich deshalb als intoleranter Fundamentalist bezeichnet, soll dies ruhig tun, dann bin ich es eben.

Gottes Wort steht im Mittelpunk und nicht unsere Meinungen, ja das Wort Gottes soll unsere Leuchte sein auf unserem Weg.

'Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Frau. Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde' 1.Moses 1:27

Und Jesus Christus sprach: "Habt ihr nicht gelesen: Der im Anfang den Menschen geschaffen hat, schuf sie als Mann und Frau und sprach: »Darum wird ein Mann Vater und Mutter verlassen und an seiner Frau hängen, und die zwei werden ein Fleisch sein«? So sind sie nun nicht mehr zwei, sondern ein Fleisch. Was nun Gott zusammengefügt hat, das soll der Mensch nicht scheiden!" Matthäus 19:4-6

Der Heidenapostel Paulus schrieb: 'Darum hat sie Gott dahingegeben in schändliche Leidenschaften; denn ihre Frauen haben den natürlichen Verkehr vertauscht mit dem widernatürlichen, desgleichen haben auch die Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau verlassen und sind in Begierde zueinander entbrannt und haben Mann mit Mann Schande getrieben und den Lohn ihrer Verirrung, wie es ja sein musste, an sich selbst empfangen.' Römer 1:26-27

 

Wenn ein Mensch sich in homosexueller Begierde hingibt, dann ist dies sein Eigenes, mit Jesus Christus hat dies auf keinem Fall etwas zu tun. 

 

Verfasst von Gast am 27. Januar 2012 - 6:05.
Kommentar auf: Das Wort Gottes

Gottes Wort

[quote=Ein beherzter Protestant] Gottes Wort steht im Mittelpunk und nicht...

[quote=Ein beherzter Protestant]

Gottes Wort steht im Mittelpunk und nicht unsere Meinungen, ja das Wort Gottes soll unsere Leuchte sein auf unserem Weg.

Und woher wissen Sie so genau, was "Gottes Wort" ist und was nur menschliche Meinungen? Die Bibel, aud die Sie sich sicher berufen, ist schließlich nicht vom Himmel gefallen.

Verfasst von Ein beherzter P... am 30. Januar 2012 - 12:55.
Kommentar auf: Gottes Wort

die Ordnung Gottes - der Bund Gottes

Es entbehrt jeglicher Vernunft anzunhemen, dass der allmächtige Gott und...

Es entbehrt jeglicher Vernunft anzunhemen, dass der allmächtige Gott und Schöpfer keine Macht auf unserer Erde hat.

Jesus Christus offenbarte es: Herr, Dein Wille geschehe.

Des Christen Vorbild und Wegweiser. Der Herr will es so und so ist es. Nun liegt es am Menschen, Gottes Angebot anzunhemen oder von sich zu weisen.

Gerade eben die Kirche sollte Acht geben. Das Bündnis ist mit Gott geschlossen. Der Umgang mit Homosexuellen ist in der heiligen Schrift genau festgelegt, ein absichtliches schwerwiegendes Zuwiderhandeln kommt einem Vertragsbruch gleich.

Gott wird den Bund nicht brechen, aber der Mensch bricht wegen seiner eigenen Verwirrungen diesen ewigen Bund. Doch gedenkt, der Leib Christi wurde dafür gegeben und sein Blut wurde dafür vergoßen.

Ich bitte die Evangelische Kirche, bitte sagt nein zur Homosexualität. Seid der Welt eine Licht und kein Moloch für die Sünde. Entweiht nicht das heilige Brautgemach.

Die Homosexuellen treiben ihren Spott, wie in einem Alptraum. Da wo einst Martin Luther und Katharina von Bora mit ihrer Familie lebten, da treiben es nun Männer mit Männer und Frauen mit Frauen. 

Oh allmächtiger Gott im Himmel, im Namen Jesus Christus bitte ich Dich darum, bring den Menschen zu vernunft. Bewahre deine Kirche vor dem Übel und schütze die evangelische Familie, vorallem vor den Spöttern. Amen

 

Verfasst von Max schaut am 26. Januar 2012 - 21:23.

Augenscheins Urteil

Das Problem an den eigenen Augen ist, dass man damit immer nur die anderen...

Das Problem an den eigenen Augen ist, dass man damit immer nur die anderen betrachtet.

Die Menschen sehen und urteilen.

Die Menschen lesen (die Bibel)  und meinen zu verstehen.

Ein Übel kommt gelegen, wenn man es einem anderen anhängen kann.

Wären wir bereit zu erkennen, wie viel Gewalt, Elend und Tod bereits aus der Quelle der "Wort-Gottes-Versteher" sich über die Welt ergoß, ich hoffte zu glauben, dass sich etwas verändern liesse.

Herzlichst

Max schaut

Verfasst von Ein beherzter P... am 26. Januar 2012 - 21:57.
Kommentar auf: Augenscheins Urteil

Keine Gewalt, aber Orientierung

In der Bibel steht nunmal das Homosexualität wider dem natürlichen...

In der Bibel steht nunmal das Homosexualität wider dem natürlichen Verkehr ist. Der Plan Gottes ist eben die Verbindung zwischen Frau und Mann.

Nun ist es aber falsch, sowie Moses es verkündete, alle Homosexuellen zu töten. Mensch muss dabei aber beatchten: Moses war ein jähzorniger Mensch und somit auch ein jähzorniger Prophet.

Aber dennoch ist Homosexualität nicht im Sinne Gottes.

Jesus, der Messias, stellte dies (und noch vieles klar), "Richtet nicht damit ihr nicht gerichtet werdet"

Also ist Homosexualität nicht im Sinne Gottes, aber Homosexuelle zu verfolgen oder gar zu töten, ist auch falsch.

   

Verfasst von Gast am 27. Januar 2012 - 6:13.

Hat Moses gelogen?

[quote=Ein beherzter Protestant] Nun ist es aber falsch, sowie Moses es verk...

[quote=Ein beherzter Protestant]

Nun ist es aber falsch, sowie Moses es verkündete, alle Homosexuellen zu töten. Mensch muss dabei aber beatchten: Moses war ein jähzorniger Mensch und somit auch ein jähzorniger Prophet.

Also hat Moses gelogen, als er verkündete, Gott wolle, dass Homosexuelle getötet werden? Könnte er noch an anderen Stellen gelogen haben - z.B. dass Gotteslästerer laut Gottes Wort gesteinigt werden sollen?
Wenn solche Irrtümer in der Bibel stehen, die weiß Gott genug Leid verursacht haben, sollte die Bibel dann nicht doch endlich von ihrem hohen Sockel als das "Wort Gottes" runtergeholt werden?

Verfasst von Gast am 4. Februar 2012 - 20:38.
Kommentar auf: Hat Moses gelogen?

Mose und Co

"Nun ist es aber falsch, sowie Moses es verkündete, alle Homosexuellen zu töten...

"Nun ist es aber falsch, sowie Moses es verkündete, alle Homosexuellen zu töten."
Für eine Quellenangabe wäre ich Ihnen dankbar.

Verfasst von Ein beherzter P... am 10. Februar 2012 - 14:24.
Kommentar auf: Mose und Co

Quellenangabe

2.Mose 20,13; Matthäus 7,1-5; Johannes 8, 1-11; 1.Johannes 1, 8-10; 

2.Mose 20,13; Matthäus 7,1-5; Johannes 8, 1-11; 1.Johannes 1, 8-10; 

Verfasst von Ein beherzter P... am 30. Januar 2012 - 13:11.
Kommentar auf: Hat Moses gelogen?

Moses hat nicht gelogen, aber es war eben nicht der Messias

Prophet Moses: "Aug um Aug, Zahn um Zahn." Jesus, der Christus:...

Prophet Moses: "Aug um Aug, Zahn um Zahn."

Jesus, der Christus: "Wenn dich jemand auf deine rechte Backe schlägt, dem biete die andere auch da."

Also wusste es der Prophet Moses einfach nicht besser. Ja, erst der Messias brachte die Gewissheit. Und selbst wenn Mensch es mit Gewissheit weiß, so ist es doch oft schwer zu leben. Ist es doch oft wie eine Reflex-Handlung. Und Zorn ist ein bitteres Gift. Jesus Christus bewahre uns vor dem Übel und schenk uns ein reines Herz.

 

Und für die Spötter und die Homosexuellen: 

Jesus Christus sprach: "Wer an mich glaubt, wie die Schrift sagt, von dessen Leib werden Ströme lebendigen Wassers fließen."

Aber IHR wollt oder könnt nicht glauben und weist die Anleitung Gottes von euch. 

 

 

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