Respekt und Bedauern für Käßmanns Schritt

Margot Käßmann

Margot Käßmann ist von ihren Ämtern zurückgetreten. Foto: epd-bild/Norbert Neetz

Reaktionen - Respekt vor ihrer Konsequenz, aber auch Bedauern über ihren Rücktritt - das sind die vorherrschenden Reaktionen aus der Politik auf Margot Käßmanns Schritt.

Der Vizepräses der EKD-Synode, Günther Beckstein, sagte gegenüber dem epd: "Von mir aus hätte sie bleiben können." Nach evangelischem Amtsverständnis sei ein Bischof oder eine Bischöfin auch nur ein fehlbarer Mensch, so der ehemalige bayerische Ministerpräsident und CSU-Politiker. Beckstein erinnerte daran, dass Käßmann im Unterschied zu ihrem Vorgänger Wolfgang Huber, der ein disziplinierter Intellektueller gewesen sei, stets eine "tiefe Menschlichkeit" habe durchblicken lassen.

Der bayerische evangelische Landesbischof Johannes Friedrich wertet den Rücktritt der EKD-Ratsvorsitzenden Margot Käßmann als einen schweren Verlust für den deutschen Protestantismus. Es sei zwar keine Bagatelle, mit 1,54 Promille Blutalkohol Auto zu fahren, erklärte Friedrich am Mittwoch in München. Bischöfin Käßmann habe jedoch ihren Fehler sofort eingestanden. Der evangelische Militärbischof Martin Dutzmann erklärte: "Ich bedauere den Rücktritt der Ratsvorsitzenden außerordentlich, weil ich Frau Käßmann in den letzten Wochen - gerade auch in der Diskussion um den Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr - als äußerst konstruktiv und hilfreich erlebt habe."

Nikolaus Schneider, Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland

Friedrich Weber, Bischof der Braunschweigischen Landeskirche

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Jan Janssen, Bischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Oldenburg

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Jürgen Werth, Vorsitzender der Deutschen Evangelischen Allianz

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Karl-Hinrich Manzke, Bischof der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Schaumburg-Lippe

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"Ich bin tief erschüttert und sehr traurig über die Ereignisse der vergangenen Tage", sagte Hamburgs Bischöfin Maria Jepsen. Die mitteldeutsche Bischöfin Ilse Junkermann äußerte Bedauern über den Rücktritt von Margot Käßmann. Den Menschen in Deutschland werde die Stimme von Käßmann fehlen, sagte die leitende Geistliche der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland am Mittwoch in Magdeburg. Käßmann habe viele Menschen erreicht, weil sie "ehrlich, offen und zugleich behutsam die Brüche und Möglichkeiten des Scheiterns im Leben" angesprochen habe.

Auch der Berliner Bischof Markus Dröge bedauerte den Rückzug von Käßmann als hannoversche Landesbischöfin und Ratsvorsitzende. Mit ihrem Rücktritt von beiden Leitungsämtern setze sie "das hohe Maß an Glaubwürdigkeit fort, das sie selbst lebt und von anderen einfordert", sagte Dröge. Respekt zollte der sächsiche Bischof Jochen Bohl für die Entscheidung Käßmanns. Sie habe Schaden von ihrem Amt fernhalten wollen. Dies entspreche ihrer "klaren und geradlinigen Persönlichkeit".

Mit Bedauern hat Erzbischof Robert Zollitsch den Rücktritt von Margot Käßmann aufgenommen. "Ich kenne Frau Käßmann seit langem als einen Menschen, der bereit ist, Verantwortung zu übernehmen, respektiere gerade deshalb ihre Entscheidung und kann diesen Schritt verstehen", sagte der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz am Mittwoch in Freiburg. "Ich wünsche Ihr in dieser schwierigen Stunde Gottes Segen", fügte der Erzbischof hinzu.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat den Rücktritt der EKD-Ratsvorsitzenden Margot Käßmann mit Respekt und Bedauern aufgenommen. "Ich habe die Zusammenarbeit mit Bischöfin Käßmann sehr geschätzt", erklärte Merkel am Mittwoch in Berlin. Regierungssprecher Ulrich Wilhelm hatte zuvor bereits erklärt, dass die Kanzlerin Käßmann als "Gesprächspartnerin, als Seelsorgerin und als Theologin" geschätzt habe.

Der SPD-Parteivorsitzende Sigmar Gabriel hat mit Bedauern und Respekt auf den Rücktritt reagiert. Er bedauere ihren Rücktritt sehr, da er Käßmann als "verlässliche Anwältin für Solidarität" und starke Persönlichkeit kennengelernt habe. Käßmann habe den Mut gehabt, wichtige Debatten innerhalb der evangelischen Kirche und für Deutschland anzustoßen. "Ich hoffe, dass sie sich auch weiterhin zu Wort melden wird", sagte Gabriel.

Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck (SPD) hat die am Mittwoch zurückgetretene Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Margot Käßmann, aufgefordert, sich auch künftig in gesellschaftspolitische Debatten einzumischen. "Sie ist eine Persönlichkeit, die für Positionen gestritten hat und damit unsere Gesellschaft bereichert hat", sagte Beck. Für ihre Entscheidung zurückzutreten, verdiene Käßmann "großen Respekt". "Sie hat in ihrer eigenen Sache genauso konsequent gehandelt, wie man das aus ihrer beruflichen Tätigkeit kennt", sagte der Ministerpräsident und frühere SPD-Bundesvorsitzende.

Grünen-Chefin Claudia Roth hat den Rücktritt von Käßmann bedauert. "Die Entscheidung von Bischöfin Käßmann verdient Respekt", sagte Roth am Mittwoch in Berlin. "Sie beweist ihre große persönliche Integrität." Gleichwohl bedauere sie den Schritt aus tiefstem Herzen. Die Gesellschaft brauche mehr streitbare Menschen wie Käßmann. "Ich wünsche mir sehr, dass ihre Stimme auch in Zukunft weithin hörbar ist."

Die Diakonie hat die Margot Käßmann als engagierte Kämpferin für soziale Nöte gewürdigt. "Sie hat die sozialpolitischen Themen und die Anliegen der Menschen, die Hilfe brauchen, engagiert ins öffentliche Bewusstsein gerückt", erklärten der Präsident und das Vorstandsmitglied des Diakonischen Werkes, Klaus-Dieter Kottnik und Kerstin Griese, am Mittwoch in Berlin. Griese und Kottnik bedauerten den Rücktritt Käßmanns, drückten aber zugleich ihren Respekt für die Entscheidung und den Mut dazu aus. In der kurzen Zeit ihres Ratsvorsitzes habe die Diakonie außerordentlich gut und konstruktiv mit Käßmann zusammengearbeitet.

Mit Betroffenheit hat der Deutsche Evangelische Kirchentag den Rücktritt von Margot Käßmann von ihren kirchlichen Spitzenämtern aufgenommen. "Trotzdem ist unser Bedauern und unsere Traurigkeit sehr groß, dass wir Sie als kirchenleitende Persönlichkeit verlieren", schreiben Eckhard Nagel für den Vorstand und Ellen Ueberschär als Generalsekretärin des Kirchentages in einem offenen Brief. Darin heißt es, Käßmann sei eine "großartige Impulsgeberin für den Protestantismus in Deutschland" und eine "große Freundin" des Kirchentages. "Es ist unsere tiefe christliche Überzeugung, dass Fehler vergeben werden können, gerade dort, wo Verantwortung übernommen wird", schreiben Nagel und Ueberschär. Vor ihrer Wahl zur hannoverschen Landesbischöfin 1999 war Käßmann Generalsekretärin des Kirchentages.

Die Präsidentin den Zentralrates der Juden, Charlotte Knobloch, hat Verständnis für den Rücktritt von Margot Käßmann vom Ratsvorsitz der evangelischen Kirche geäußert. Mit diesem Schritt habe Käßmann Mut bewiesen, erklärte Knobloch am Mittwoch in München. Die Zentralratspräsidentin fügte hinzu: "Ich schätze Frau Käßmann insbesondere wegen ihres aufrichtigen Charakters und ihres hartnäckigen Engagements gegen den Rechtsextremismus."

Audios 2-4: © www.aer-media/Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen

epd/dpa
 

Kommentare

Verfasst von Gast am 25. Februar 2010 - 10:19.

Rücktritt von Dr. Margot Käßmann ist ein herber Verlust

Rücktritt von Dr. Margot Käßmann ist ein herber Verlust Evangelische Frauen in...

Rücktritt von Dr. Margot Käßmann ist ein herber Verlust
Evangelische Frauen in Deutschland e.V. würdigen beeindruckende Haltung

Bestürzt hat der Vorstand der Evangelischen Frauen in Deutschland e.V. (EFiD) den Rücktritt der Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Bischöfin Dr. Margot Käßmann, von allen kirchlichen Leitungsämtern zur Kenntnis genommen.

Der Rücktritt von Bischöfin Dr. Margot Käßmann ist ein katastrophaler Verlust für die EKD wie für die evangelischen Frauen in Deutschland und darüber hinaus für viele Frauen in anderen Kirchen, die in der Wahl einer Frau an die Spitze der EKD ein ermutigendes Zeichen auch für die Entwicklung in ihren eigenen Kirchen gesehen haben.

„Eine Gesellschaft wäre reifer, wenn sie keine makellosen Helden an ihrer Spitze bräuchte“, kommentiert ZEIT online. „Wenn es genügte, dass das Führungspersonal einfach nur den Job gut macht. Der Ruf nach lupenreinen Vorbildern ist allzu sehr Ausdruck einer infantilen Sehnsucht. Kinder brauchen das Vorbild, Erwachsene können es nicht perfekt sein.“ Auch in der Kirche wären Bischöfinnen und Bischöfe wünschenswert, die mit ihren menschlichen Schwächen und Fehlern – und seien es so schwer wiegende wie eine Autofahrt unter Alkoholeinfluss – tadellos umgehen, indem sie zu ihnen stehen und die Konsequenzen tragen. Das hat Bischöfin Dr. Margot Käßmann mit ihrem sofortigen Schuldeingeständnis getan.

Die veröffentlichte Aufregung über das Fehlverhalten der Bischöfin übersteigt nach aller Erfahrung der vergangenen Jahre bei Weitem den in vergleichbaren Situationen auf männliche Funktionsträger ausgeübten Druck. EFiD würdigt ausdrücklich die Haltung des Rates der EKD, seiner Vorsitzenden das uneingeschränkte Vertrauen auszusprechen und ihr „die Entscheidung über den Weg, der dann gemeinsam eingeschlagen werden soll“, zu überlassen.

EFiD würdigt darüber hinaus die Haltung von Dr. Margot Käßmann, auch wenn der Rücktritt zutiefst bedauerlich ist. Diese Entscheidung ist zugleich ein eindrückliches Zeichen von Geradlinigkeit und Aufrichtigkeit angesichts weit verbreiteter Praxis in unserer Gesellschaft, durch persönliches Fehlverhalten verursachte Probleme auszusitzen.

Unabhängig von allen kirchen- und gesellschaftspolitischen Erwägungen aber dankt EFiD Dr. Margot Käßmann für ihre über Jahrzehnte durchgehaltene, Kräfte zehrende Rolle als Vorreiterin für die kirchliche Frauenbewegung. Wir wünschen ihr zutiefst, dass die Entscheidung, alle kirchlichen Leitungsämter aufzugeben, sich als die für sie persönlich richtige erweisen wird. Dr. Margot Käßmann bleibt für EFiD als Theologin und als Mensch prägend und wichtig.

Brunhilde Raiser
Vorsitzende der Evangelischen Frauen in Deutschland e.V.

Kerstin Möller
Stv. Vorsitzende der Evangelischen Frauen in Deutschland e.V.

Dr. Beate Blatz
Leiterin des Verbandes

Evangelische Frauen in Deutschland e. V.
Berliner Allee 9-11
30175 Hannover
Telefon: (0511) 89768-120
Telefax: (0511) 89768-399
E-Mail: josuweit@evangelischefrauen-deutschland.de
www.evangelischefrauen-deutschland.de

Der Verband Evangelische Frauen in Deutschland e.V. (EFiD) mit Sitz in Hannover
st als Dachverband die Stimme evangelischer Frauen in Kirche und Gesellschaft.
Die EFiD fördert und unterstützt die Arbeit von und mit Frauen in kirchlichen Bezügen
und ermutigt Frauen, in der heutigen Welt als Christinnen zu leben.
Mit frauenspezifischer Kompetenz und Sicht setzt der Verband theologische, spirituelle,
sozialdiakonische und politische Impulse.
Zur EFiD gehören 41 Mitgliedsorganisationen mit insgesamt rund 3 Millionen Mitgliedern.

Verfasst von Gast am 25. Februar 2010 - 3:39.

Tschüß

Schön, dass sich Käßmann nicht in die Doppelmoral vieler LeserInnen hier...

Schön, dass sich Käßmann nicht in die Doppelmoral vieler LeserInnen hier einfügt. Es ist richtig und gut, dass sie diesen Schritt vollzogen hat.

Verfasst von Gast am 24. Februar 2010 - 18:20.

Mir wird eine wichtige Stimme fehlen!!!

Liebe Frau Käßmann! Als Privatperson genießen Sie meinen allergrößten Respekt...

Liebe Frau Käßmann!

Als Privatperson genießen Sie meinen allergrößten Respekt und meine uneingeschränkte Hochachtung. Diese Wertschätzung ist nach dem heutigen Tage noch gestiegen. Die Art und Weise, wie Sie aus Ihrem Fehlverhalten die Konsequenzen gezogen haben, kann ich nur als vorbildhaft darstellen. Ich werde als katholischer Christ eine Führungspersönlichkeit in meiner Schwesterkirche vermissen, die sich nie gescheut hat, sich vor dem Hintergrund und mit den Maßstäben der jesuanischen Botschaft in die Tagespolitik einzumischen. Diese Vorgehensweise habe ich sehr geschätzt.

Kirchen müssen ihre Botschaft in das Hier und Heute tragen, um das Grundgerüst für den Zusammenhalt der Gesellschaft immer wieder zu stabilisieren. Der Primat des Sozialen darf nie verloren gehen. Dem Pfad der Ökonomisierung unserer Gesellschaft muss der christliche Pfad der Epikie entgegengestellt – und immer wieder konsequent und streitbar eingefordert werden.

Dass Kirche nicht dazu da ist, das Vorgehen der Herrschenden abzusegnen – das haben Sie, liebe Frau Käßmann, in der Vergangenheit eindrucksvoll bewiesen; dafür möchte ich Ihnen auf diesem Wege nochmals meinen besonderen Dank aussprechen. Unsere Gesellschaft gebraucht auch christliche Querdenker, die sich die Botschaft des Wandercharismatikers und bedeutsamsten Querdenkers der Weltgeschichte aus Nazareth zu eigen machen und Menschen in verantwortungsbewussten Positionen wachrütteln, wenn es darum geht, in dieser unserer Gesellschaft für Frieden und Gerechtigkeit einzustehen. Ich habe Sie immer so verstanden, dass gerade dieser Aspekt in all Ihren Jahren, in denen Sie qua Amt die Evangelische Kirche nach außen vertreten haben, im Mittelpunkt Ihrer Arbeit gestanden hat. Dafür möchte ich Ihnen ausdrücklich danken.

Für mich wird in Zukunft eine wichtige Stimme fehlen, die mit Hilfe der Medien für christliche Grundsätze und moralische Werte kämpft. In den letzten Tagen habe ich zwar immer wieder gehofft, dass Sie nicht von Ihren Ämtern zurücktreten würden; doch der Respekt vor den von Ihnen wahrgenommenen Ämtern ließ Ihnen wohl keine andere Wahl. Sie sind mit Ihrem Schritt der Würde Ihres Amtes in jeder Weise gerecht geworden. Dass Sie Ihren medialen, gesellschaftspolitischen, aber auch kircheninternen Kritikern, die Sie gewiss immer wieder unter „Beschuss“ genommen hätten, diese Chance mit Ihrem Rücktritt verwehren, ist nach meiner Meinung zwar ein für Sie schmerzhafter, aber wohl unvermeidlicher Schritt gewesen. Dass Sie sich mit diesem Schritt Ihre Ehre nicht haben nehmen lassen, zeichnet Sie als eine absolut menschliche und integere Persönlichkeit aus, die sich nach meiner Einschätzung nie verstanden hat als eine Heilige, sondern als eine Jüngerin Christi, die sich engagiert und kämpferisch für Frieden, Gerechtigkeit und den Erhalt der Schöpfung eingesetzt hat.

Meine guten Wünsche, liebe Frau Käßmann, begleiten Sie auf Ihrem weiteren Lebensweg. Möge Gott Sie segnen!

Liebe Grüße aus Lingen

von

Paul Haverkamp

Verfasst von kirchenmaus am 25. Februar 2010 - 12:29.

Wo ist mein Vorbild?

Wo ist mein Vorbild? Wie ich mich gefreut habe, im Oktober, ich habe es sogar...

Wo ist mein Vorbild? Wie ich mich gefreut habe, im Oktober, ich habe es sogar aus der Zeitung ausgeschnitten: Heute ist der Tag der evangelischen Frauen! Das hat sie gesagt. Und ihr Buch will ich noch lesen. In der Talkshow habe ich verfolgt, was sie zu sagen hat. Und welcher Tag ist heute? Wieder übernimmt ein Mann das Amt. Wo sind die starken Frauen in unserer Gesellschaft? Menschen sind unvollkomen, wir sind keine Engel. Jeder macht Fehler, sonst könnten wir nichts daraus lernen. Jesus schenkt uns Versöhnung mit Gott, Vergebung und ist barmherzig. ER ist gnädig. Wo ist die Gnade, wo die Vergebung, wenn wir selbst uns verurteilen? Warum fragen wir nicht erst Gott, was er meint. Warum beten wir nicht erst und handeln überstürzt. Nüchtern betrachtet erscheint es in einem anderen Licht. Es hätte so bleiben können. Gott, warum? Warum wieder keine Frau mehr an dieser Position? Wo denn sonst? In einer Kirche ohne Mitglieder? In einer Welt voller Sensationsgier, die Jesus nicht kennen. In der Bibil gibt es eine Erzählung aus dem Neuen Testament: Wer ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein. Und dann gehen sie nacheinander und Jesus sagt zu der Frau: Deine Schuld ist Dir vergeben! Geh hin und sündige forthin nicht mehr. Und wirf nicht alles hin. Du bist mein Ebenbild, ich habe Dich geschaffen, weil ich Dich liebe. Dein Gott!

Life is what you make it!

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