Blog - Margot Käßmann ist in den USA angekommen. Von dort wird die ehemalige Ratsvorsitzende der EKD regelmäßig berichten. Von ihren Eindrücken, ihren ersten Schritte in einem anderen Land, in einer anderen Welt.
Woche 1 läuft. Eigentlich wollte ich diese Reise nach aller Hektik von Umzug und ZDF-Aufnahmen GANZ ruhig beginnen. Aber Schock am Samstagmorgen: Mein Zubringeflug von Hannover nach Frankfurt fiel aus – unwetterbedingt. Seufz! Also wurde ich über München und Charlotte umgeleitet. Das ging schnell und effizient - tolles freundliches Lufthansateam, ein Dank nach Hannover! Etwas ermattet kam ich früh morgens an. Aber vor Bezug des Apartments musste erstmal die Küche aufgefüllt werden mit allem, was der Mensch so braucht. Und US Supermärkte haben rund um die Uhr geöffnet... Im Studentenwohnheim bin ich die ältere Dame, interessantes Gefühl.
Alle sind ziemlich aufgeregt zu Beginn des Semesters. Die Undergraduates müssen auf dem Campus wohnen, hier im Wohnheim sind also nur Graduates und damit 20-Jährige und älter. Auffällig ist aus europäischer Sicht, wie vielfältig die Kulturen sind. Jedes Gesicht zeigt andere Züge, aus Afrika, Asien, Europa, Lateinamerika. Was wäre da ein typischer Amerikaner. Die Mädchen gehen zum Teil extreme leicht bekleidet, Shorts und Top, das würde bei uns an der Uni wohl kaum jemand tun. Andere sind extrem elegant, wieder andere tragen Kopftuch. Was ist da eine typische Amerikanerin? Ich werde nach der Sarrazindebatte gefragt und lerne, dass dieser Name aus dem muslimischem Kontext stammt – interessant...
Das Universitätsgelände ist riesig, eine Stadt in sich. Also laufe ich mit Plan in der Gegend herum. Da der öffentliche Busverkehr so schlecht ist, hat die Universität drei Buslinien eingerichtet, die zentrale Wohngebäude und Universität abfahren. Das macht das Leben einfach. Einen Fahrradfahrer habe ich noch nicht gesehen, und eher Stirnrunzeln erzeugt, als ich gefragt habe, wo eines auszuleihen wäre. Heute Abend bekomme ich nun das von der Universitätspastorin. Aber nicht ohne Helm, sagt sie.
Religiöses auf allen TV-Sendern
Am Sonntag war ich zu müde, um in den Gottesdienst zu gehen und habe stattdessen einen Fernsehgottesdienst gesucht. Meine Güte, alles ist voll davon, fast jeder Sender bringt etwas in irgendeiner Weise Religiöses. Am meisten irritiert mich Joel Osteen. Er wirkt smart, gegeelte Haare und sieht extrem erfolgreich aus. Und er erzählt von einem Farmer, der eine gigantische Ernte einfährt, anders als seine Nachbarn, weil er gesegnet ist wie Abraham. Der war ja auch reich und erfolgreich, weil er geglaubt hat. "Mit Gott kannst du eine Wüste zum Blühen bringen!" Du kannst reich werden trotz widriger Umstände. Eine Frau hat in diesen ökonomisch schweren Zeiten mehr Kunden als alle anderen in der Firma – weil sie Gottes Geboten folgt. Deshalb sollten Firmen froh sein, wenn sie Christen als Angestellte haben "Wenn du glaubst, ist Wachstum möglich, auch wenn die Wirtschaft am Boden liegt." Gott will nicht, dass wir nur überleben, Gott will, dass wir Erfolg haben. Zwischendurch werden Bücher eingeblendet, die man kaufen kann. Und dann erzählt er, wie er seiner Tochter ein neues Handy kaufen will. Am Ende verlässt er den Laden mit drei neuen Handys für Tochter, Sohn und Frau und hat nur eins bezahlt – ein Zeichen von Gottes Segen. Eine Erfolgsmentalität sollen Christen entwickeln. Lepra in der Bibel sei ja auch immer eher eine innere Krankheit gewesen. Wir sollen uns innerlich wandeln, dann werden wir äußerlich erfolgreich….
Oje, davon habe ich gehört, aber ich kann es kaum fassen. Das ist eine Theologie, die ich überhaupt nicht nachvollziehen kann! Und das Fernsehen ist voll von religiösen Sendungen, unvorstellbar bei uns in Deutschland. Da ist ein Comic Programm für Kinder. Du kannst "Gods Design for Marriage" gucken (winningwalk.org) mit biblischen Weisungen für gelingende Ehen. Dazwischen gibt es Werbung für silberne Kreuze und Reisen nach Israel. Ein Bischof, dessen Name nur ganz kurz eingeblendet wird, sagt, wie Wunder geschehen (30 years of miracles). Und in WHSG–TV wird erklärt, dass du dieses Programm nicht verpassen darfst, denn es wird dein Leben verändern. In einem anderen Programm wird für dich gebetet, wenn du anrufst ("A miracle for you"). Geld verdienen, mehr haben, das alles ist Teil der Botschaft, die angeblich biblisch ist. Eine Frau hat eine Sendung mit ihrem Trainer (www.EmpoweringYourLife.org) – sie erklärt, wie der Körper fit bleibt, wenn du an Gott glaubst, und so kannst du abnehmen. Überhaupt ist Übergewicht bei US-Amerikanern ein großes Thema. Ich habe Mühe, dass mit dem gekreuzigten Christus zusammen zu denken. Aber ich will nicht zu schnell urteilen. Das ist nur der zweite Tag...
1.000 Originalschriften von Luther
Am dritten Tag gibt es einen wunderbaren Semestereröffnungsgottesdienst. Zwei Sachen fallen mir auf. Ein Lehrstuhl, the Hankeychair, wird eingerichtet. Ein Mann hat 2,5 Millionen Dollar gespendet, und jetzt kann ein Professor Weltmission lehren. Interessant, oder? Vielleicht können wir davon wirklich lernen. Die Dekanin der Fakultät sagt mir, sie braucht 29 Millionen Dollar für ein neues Gebäude und hat einen Millionär gerade überzeugt, zehn Prozent davon zu geben. Die Lehrstühle heißen oft nach Menschen, die sie finanzieren oder finanziert haben. Merkwürdig.
Und bei der Führung durch die Bibliothek erfahre ich, dass es ab diesem Jahr 1.000 (!) Originalschriften Luthers im Archiv gibt, finanziert vor allem durch Herrn Kessler. Der besitzt eine Hotelkette, hat aber hier studiert und tut so und auf andere Weise viel Gutes. Noch zur Bibliothek: Pat Graham, der Direktor, zeigt mir eine wunderbare Bibliothek. Jede Woche bekommt er Angebote, neue Bücher zu kaufen. Ca. 60 davon sind aus Deutschland und er kauft ca. 10. Das sind bei 52 Wochen ungefähr 520 Bücher allein aus Deutschland! Und die Bibliothek ist sehr offensichtlich sehr gut bestückt. Ihr Schatz aber ist die Reformation in Deutschland. Ich freu mich drauf, das alles genauer anzuschauen.
Die Predigt im Eröffnungsgottesdienst hält E. Brooks Holifield, "Charles Howard Candler" Professor of American Church History. Eigentlich ist es keine Predigt und er sagt das auf humorvolle Weise auch. Er fragt, warum die Amerikaner (angeblich) religiöser seien als die Europäer. Interessante Thesen. Eine nach der anderen setzt er auf (weil Nation und Religion eins sind, weil ….) und setzt er ab (gab es alles in Europa auch) und erklärt, dass er genau darüber in seinem letzten Dienstjahr forschen wird. Wer immer Antworten hat, er sei interessiert. Das ist sehr anregend, die Studierenden und die Professoren hängen an seinen Lippen. Die sind alle in imposanten Roben gekommen – bei 32 Grad! Jede Robe steht in ihrer Farbenfröhlichkeit für die Universität an der sie ihren Abschluss gemacht haben.
Zeichen der Solidarität
Heute Abend war ein Treffen muslimischer Studenten zum Fastenbrechen. Spannend. In den Zeitungen wird heftig debattiert, wie Muslime sich integrieren in der US-Gesellschaft. Hier sind junge Leute, die ihren Glauben praktizieren, aber ganz gewiss Teil des Ganzen sein wollen. Der Universitätspräsident ist gekommen, ganz offensichtlich ein Zeichen von Solidarität. Es wird von der letzten Umfrage (census) berichtet und wie schwer es für manche inzwischen ist, sich einer der acht Kategorien zuzuordnen. "Kaukasian" ist übrigens "weiß" – der Kaukasus also als europäischer Standard. Dann gibt es noch Kategorien von 2-3 Mix. Sehr, sehr merkwürdig. Wer will denn Menschen so einteilen? Und warum?
Am Tisch sitze ich mit zwei jungen Leuten aus Colorado. Der junge Mann aus einem 800-Seelen-Ort ist konvertiert. Seine Frau ist libyscher Herkunft. Sie erzählen, wie schwer es anfangs war, aber heute würden es alle akzeptieren. Und dann frage ich, was es bedeutet, dass im Universitätsprospekt von 30 Prozent Griechischer Gemeinschaft die Rede ist. Und ernte Gelächter. Offenbar gibt es eine Art von "Verbindung". Du gehörst zu delta-delta-delta oder eine andere griechische Buchstabenkombination und damit zu einer Gemeinschaft, die es an allen großen Unis gibt. Verstanden habe ich das noch nicht ganz. Aber es ist ja erst der Anfang...
Diese erste Folge des Blogs wie auch alle anderen Beiträge finden Sie ab sofort im Blog von Margot Käßmann bei evangelisch.de!







Kommentare
Käßmann
"Gast" (wie mutig mit Pseudonym) fragt zum Käßmannblog 'wen interessiert's?"
Kann ich verraten: mich z.B. Schon der erste Bericht war so interessant, dass ich ihn bis zum Ende gelesen habe. Wenn 'Gast' auch so interessant zu schreiben weiß, werd ich's auch lesen.
Also fangen Sie an, ich nehme doch an, dass Sie auch etwas zu sagen wissen.
Sarazzin/Führer-Gen
Der Sarazzin hat nun alle Phasen durch: Vom "ugly german" über den Oberlehrer zum "begossenen Pudel". Alle vernunftbegabten Menschen dieser Welt werden nun erkennen: Deutsche sind doof.
Irgendwie fehlt dem ne Fraek-Frau, die ihn zum Kino etc. einläd. (Siehe:"Die dunkele Seite des Mondes").
Richtig ist aber: Deutsche haben ein Führer-Gen:
Ich habe neulich einen Banker mit einem Panamera (2,29m breit) in eine Tiefgarage fahren sehen. Anstatt in Schweiß auszubrechen, freute der sich richtig.
Und nochmal: Das ist eine Chauffeurs-Limosine.
Auch das Bewegen eines Pheatons kostet pro km mehr, als ein Taxi.
Deutsche Leid-Kultur. (Wie "bauleidender" Architekt).
Auf dem Weg zum medialen Overkill...
Es ist schon interessant, welchen Hype Margot Käßmann auch nach ihrem respektablen wie bewundernswert konsequenten Rücktritt vom Bischofsamt immer noch entfacht. Allein, es verstärkt sich mehr und mehr der Eindruck, dass dieser Hype nicht allein ein von den Medien, sondern bewusst von Fr. Käßmann selbst gelenkter Prozess ist.
Im Anschluss an ihren Rücktritt hätte man erwartet, dass sie sich auch in ihrer derzeitigen "Funktionslosigkeit" mit Kommentaren zurückhält und bei Anfragen eher an ihren derzeitigen Nachfolger in der EKD, Nikolaus Schneider, verweist. Stattdessen ist z.B. auf ekd.de zu lesen, dass Käßmann Sarrazins Äußerungen für menschenverachtend hält. - Die einzige Reaktion die mir darauf einfällt ist: Na und? Frau Käßmann ist bar jeder Funktion innerhalb der Ev. Kirche in Deutschland wie der Hannoverschen Kirche, wieso also wird sie als Privatperson auf der offziellen Homepage der EKD noch zitiert.
Ebenso seltsam ist es, dass evangelisch. de nun Reiseberichte einer Privatperson auf der offiziellen Seite der EKD veröffentlicht. Auch hier kann ich nur mit einem "Na und? Wen interessiert`s?" reagieren.
Es drängt sich der Eindruck auf, dass die EKD wie evangelisch.de dem Verlust ihrer "medialen Gallionsfigur" immer noch hinterhertrauert und nicht weiß, wie sie mit dem fälscherlicherweise (!) angenommenen Bedeutungsverlust der Ev. Kirche umgehen soll. Doch: Margot Käßmann ist nicht die Ev. Kirche und - sorry - wird sie auch nicht retten. Dass sie nun als Privatperson nach USA reist, ist ja schön und allein ihre Sache, dafür hier auf evangelisch.de solch einen Wirbel zu veranstalten halte ich schlichtweg für überflüssig.
Sinnvoll wäre es eher, sich mit der neuen Situation zurechtzufinden und sich nach vorne zu wenden. Wieso nicht Berichte über Präses Nikolaus Schneider und seine derzeitige Arbeit? Aber - natürlich - er ist ja medial nicht so gehypt wie unser aller Margot Käßmann. Nachvollziehen kann ich dieses mediale "Brimborium" je länger je weniger und der Eindruck schleicht sich ein, dass Fr. Käßmann diesen medialen Overkill nicht allein toleriert, sondern forciert. Denn: man darf auch nein sagen, wenn man gefragt wird, ob man ein Statement geben will oder Reiseberichte verfasst und darf auch frisch und munter Privatperson sein bzw. wieder werden - aber vielleicht ist dieses Aufgabe (noch) zu groß für jemanden, der so häufig im Rampenlicht stand.
Blog von Frau Käßmann
Warum soll Herr Wieck nicht seinen Unmut über die permanente Zurschaustellung von Frau Käßmann äußern dürfen, ohne gleich einen "Gegenkommentar" von der Redaktion sich einzufangen?
Mir geht's auch langsam auf die Nerven. Will nicht mit ihren ständigen Befindlichkeiten behelligt werden, und auch nicht lesen, daß die Ex-Bischöfin zu müde war, am Sonntag einen Gottesdienst aufzusuchen - und statt dessen lieber nach Religiösem zappte ...
Mäzen
Ich denke wir Deutschen können uns eine Scheibe der großzügigen amerikanischen Mentalität abschneiden.
"Die Lehrstühle heißen oft nach Menschen, die sie finanzieren oder finanziert haben. Merkwürdig." Dies sollte nicht merkwürdig sein, höchstens bedenkenswürdig, ob dies nicht auch in Europa bzw. Deutschland Nachahmer findet. Studenten des "Fritz-Maier-Stipendiums" wären äusserst dankbar für ihr Stipendium, auch wenn sie keine emotionale Beziehung zu dem genannten Mäzen ihres Stipendiums hätten.
Spontanantwort auf den Käßmann Reisebericht
Ich würde mich freuen, wenn Frau Käßmann sich mit Ihrer Art die Öffentlichkeit zu suchen langsam mal etwas zurückhielte.
Nun geben Amt und Status nichts mehr her, also schreibt sie Reiseberichte.
Das kann doch nicht wahr sein. Diese Art der Schaustellung interessiert MICH jedenfalls nicht die Bohne !!!!
Niemand zwingt Sie
Lieber Herr Wieck,
niemand zwingt Sie, die Berichte von Frau Käßmann zu lesen. Zumal es Sie ja gar nicht interessiert. Die "Art der Schaustellung" lassen Sie dann aber bitte auch die Sache von Frau Käßmann sein.
Mit freundlichen Grüßen
Bernd Buchner - evangelisch.de
Plattform evangelisch.de
Lieber Herr Buchner,
nein, niemand zwingt uns, die Berichte von Frau Käßmann zu lesen. Dennoch muss die kritische Frage nach der Plattform, die evangelisch.de ihr bietet, erlaubt sein. Bei weitem nicht alle Leser und / oder Kirchensteuerzahler teilen die unkritische Haltung Ihrer Redaktion gegenüber MK. Und reagieren empfindlichst auf jeden Kritik in diesem Punkt.
Sie machen sich zum Werkzeug für MKs Sendungsbewusstsein (und ihre Geschäftstüchtigkeit, schließlich wird aus den Berichten wieder ein neues Buch). Sie nehmen billigend in Kauf, dass MK mehr und mehr zum unlegitimierten Sprachrohr der EKD wird und tragen so dazu bei, der Kirche schaden zuzufügen. Die evangelische Kirche hat weit bessere Identifikationsfiguren und Stimmen mit deutlich mehr Tiefe in Glaubensfragen als MK.
Frau Käßmann hatte als Ratsvorsitzende die Gelegenheit, gestaltend und zum Wohle der Kirche zu wirken. Und hat versagt. Der Rücktritt (der erst erfolgte, als ihre Verfehlung öffentlich wurde, nach vier Tagen) wird ihr heute als Heldentat angerechnet und hat sie zur Identifikationsfigur der Mühseligen, Beladenen und Gescheiterten in diesem Land gemacht. Nun produziert sie sich ohne Rücksicht auf Verluste für ihre Kirche - mit ihrer Unterstützung!
Maria Magdalena
Sehr, sehr schlicht
ist die Logik Ihrer Argumentation, Herr Buchner!
Als ich Ihren Beitrag las, habe ich meine Mitgliedschaft bei "evangelisch.de" wieder gelöscht.
Haben Sie schon einmal von der "Freiheit eines Christenmenschen" gehört?
Na also!
RSS
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RSS
Liebe AnnikaBl,
und natürlich auch an alle anderen Leserinnen und Leser: Der Feed zum Blog von Margot Käßmann lässt sich hier abonnieren:
http://www.evangelisch.de/themen/blogs/notizen-aus...
Viele Grüße,
Frauke Weber
Margot, lerne einmal, nur still zu sein
Sehr geehrter Herr Buchner,
was Sie da zurückgewiesen haben, war eine durchaus nachvollziehbare Kritik, die Sie natürlich schon wieder nicht respektieren können, weil Sie ja mit Ihrem Job zusammenhängt. Statt dessen sollten Sie genauer hinhören und überlegen, was dran sein könnte daran, daß jemand der M. Käßmann bescheinigt, sie könne es nicht lassen, ständig die Öffentlichkeit zu suchen statt endlich einmal einfach still zu sein. Ich muß sagen, der Mann hat Recht und Sie haben Unrecht.
Reisebericht
Wir haben freie Meinungsäußerung in unserem Land! M.E. kann Frau Käßmann selbstverständlich Ihren Bericht schreiben und Menschen ihren Unmut darüber
äußern.
Ich persönlich lese ihn gern,um Informationen über die Situation vor Ort zu bekommen.Frau Käßmanns Befindlichkeit ist für mich dabei zweitrangig-aber nicht uninteressant.Redigieren der Texte bezw. Kritik von Herrn Buchner empfinde ich als unangemessen.Wenn sich Frau Käßmann der Kritik stellt durch ihren Blog,weiß sie am besten,daß sie sich damit Kritik aussetzt und wird diese locker ertragen.
Mir freundlichen Grüßen an alle Kritiker
Renate Westphal