Bischöfin mahnt mehr Hilfe für verfolgte Christen an

Maria Jepsen

Die Hamburger Bischöfin Maria Jepsen, hier bei einem Besuch der Centrum-Moschee in der Hansestadt, verlangt mehr Unterstützung für verfolgte Christen in der Welt. Foto: dpa / Maurizio Gambarini

Gewalt gegen Gläubig - Die Hamburger Bischöfin Maria Jepsen hat mehr weltweite Hilfe für verfolgte Christen gefordert. Sie wies zugleich auf einen entsprechenden evangelischen Aktionstag Ende Februar hin.

Es sei nicht zu übersehen, dass in einigen Ländern wie dem Irak gerade in den vergangenen Jahren Christen "in schlimmster Weise bedroht, verfolgt und ermordet wurden", heißt es im traditionellen Hirtenbrief der Bischöfin an die Gemeinden, der am Montag in Hamburg veröffentlicht wurde. Für diese Verfolgten sollte mehr gebetet werden. Jepsen verwies auf den "Tag der verfolgten Christen" am 28. Februar, der erstmals in diesem Jahr von der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) begangen wird.

Weltweit seien fundamentalistische religiöse und politische Entwicklungen zu beobachten, die sich gegen den westlichen Lebensstil auflehnen und christliche Gemeinden bekämpfen und zerstören, schreibt die Bischöfin weiter. Bereits in der vergangenen Woche hatte Jepsen in einem Brief an den Generalbischof der Koptisch-orthodoxen Kirche in Deutschland, Anba Damian, ihre Bestürzung über das Attentat auf eine koptische Kirche in Ägypten zum Ausdruck gebracht. Dabei waren in der Nacht zum 7. Januar neun Menschen erschossen worden.

epd

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