Fernsehen - Die Hilfsorganisation Weißer Ring kritisiert die Doku-Soap „Die Mädchengang“ von RTL II als gewaltverherrlichend, RTL II findet sich pädagogisch – und authentisch. Die Grenzen sind fließend, auch rechtlich.
Mitten in der Eifel, zwischen Kirchtürmen und Hunde führenden Senioren treffen sich zwei Jugendliche aus der Großstadt. "Ich kenn dich", sagt die 17-Jährige. "Du warst doch auch in Wetter im Knast." Die so angesprochene 16-Jährige antwortet angenehm überrascht: "Ja." Und dann tauschen sich die beiden über ihre Frisuren aus, die sich in der Zwischenzeit verändert haben.
Das ist der Anfang der "Mädchengang", seit dem 22. Februar montags abends auf RTL2. Sechs junge Frauen sollen in einem Haus im Eifelörtchen Malberg "auf den Weg in ein normales Leben" gebracht werden, wie es RTL2-Sprecherin Lisa Christeleit formuliert. Der Ist-Zustand der 16- bis 20-Jährigen wird eingängig im Trailer beschrieben: "Drogen, Sex, Gewalt und Alkohol bestimmen ihren Alltag. Ihre Strafregister sind lang und sie verbringen mehr Zeit auf der Polizeiwache als in der Schule." Dazu strecken auf Hip-Hop-Gangstabraut gestylte Teenager den Mittelfinger in die Kamera.
Permanenter Gebrauch von Schimpfwörtern
Inzwischen haben sie mit einem Benimmtrainer ihren permanenten Gebrauch von Schimpfwörtern thematisiert, sind vom vorher instruierten Discotürsteher vor einem Tanzlokal abgewiesen worden und haben sich nachher dafür geschämt, wie sie daraufhin die anderen Gäste angepöbelt haben. Vor allem haben sie dem Millionen-Publikum ihre Gewalttaten berichtet und gezeigt wie extrem ihr Leben bislang verlaufen ist. Dreimal hat Kiki einem Opfer den Kiefer gebrochen. "Wow. Das hab ich nur bei ´ner Nase geschafft", sagte eine andere. Eine Anklage wegen versuchtem Totschlag bringt ein anerkennendes Nicken der Gruppe.
Aus 150 Mädchen hat RTL2 die Mädchen gecastet – "alle sind auf der Straße angesprochen worden", sagt die Sprecherin. Bewerbungskriterium war augenscheinlich das Gewaltpotential. Und weil es nicht reicht, die "Ladies" – wie der am ganzen Körper tätowierte Anti-Gewaltcoach der Sendung sie nennt – Sätze wie "Ich mag es einfach, Leute zu erniedrigen" sagen zu lassen, wird die schlagende Vergangenheit kurz bebildert und immer wieder zur Charakterisierung eingespielt. "Carina-Cam" steht unter den etwas verwackelten Aufnahmen. Und man sieht die 19-jährige Carina mit ihren Freunden am Stuttgarter Hauptbahnhof. "Ein schiefer Blick und schon lassen sie ihren Frust an Passanten ab", sagt der Sprecher aus dem Off. Die nächste Szene ist mit Hardrockmusik unterlegt, zu der Carinas Freunde einen unkenntlich gemachten Mann anrempeln und zu Boden schubsen.
Gewalt als Unterhaltungseffekt
"Die ganze Sendung setzt auf Gewalt als Unterhaltungseffekt", sagt Veit Schiemann vom Weißen Ring, der sich für die Opfer von Straftaten einsetzt. "Opfer tauchen dabei nur als Trophäen der Täterinnen auf." Für jemanden, der mal Opfer war, unerträglich. Denn: "Die Botschaft dieser Sendung ist, dass Gewalt sich durchsetzt – auch wenn die Erwachsenen im Film immer wieder sagen, dass der Weg falsch ist", findet Schiemann. "Das Mobbing der Mädchen untereinander und das aufpeitschende Vergleichen und Prahlen mit der Schwere ihrer Verbrechen suggeriert den Zuschauern, besonders den jungen, dass Gewalt irgendwie doch cool ist und in der Gruppe Macht verleiht."
Ihn stört vor allem, dass die Opfer unsichtbar bleiben, während die Täter sich in Szene setzen. "Auch wenn es das vorgebliche Ziel der Sendung ist, die Täterinnen zu ändern – RTL2 will aus dem Voyeurismus an den Taten Profit ziehen. Das merkt man daran, wie viel Raum den Gewaltausbrüchen und Prahlereien der Mädchen gegeben wird."
Etwa 200.000 Menschen werden pro Jahr in Deutschland Opfer von Gewaltverbrechen, hat die Schiemanns Organisiation dokumentiert. Die gezeigte Bahnhofssituation ist klassisch. Die Folgen sind nicht nur körperlich, sondern auch psychisch spürbar. "Viele haben damit jahrelang zu tun, können bestimmte Wege nicht mehr gehen, leiden an Panikattacken", sagt Schiemann. "Und RTL2 hält einfach aus der Täterperspektive die Kamera darauf."
Keine echte Gewalt?
Aber was hat RTL2 dort gefilmt? Ist Carina mit einer RTL2-Handkamera zum Bahnhof losgezogen und hat im Auftrag einen Passanten angegriffen? Oder hat sie ein Team dabei begleitet und die Szene gefilmt – ohne dem Mann zu helfen? "Nein, nein. Echte Gewalt zeigen wir nicht", sagt die RTL2-Sprecherin schnell – obwohl es ihr vorher sehr wichtig war, hervorzuheben, "dass die Sendung echt ist, auch wenn in einigen Berichten etwas anderes behauptet wird." Der Mann sei Schauspieler oder Laienschauspieler gewesen. Außerdem sei es da nur um die Vorstellung der Mädchen gegangen, dem "Projekt" an sich ginge es schließlich um die Veränderung dieses Verhalten.
"Doku-Soaps sind schon aus rechtlichen Gründen nicht echt", sagt Stephan Dreyer, Medienrechtler des Hans-Bredow-Institut der Universität Hamburg. "Eine Szene wie diese hätte ja sonst strafrechtliche Konsequenzen." Für die Zuschauer ist das aber nicht immer zu erkennen, vor allem nicht für die jüngeren. "Vermeintlich echte Gewalt berührt die Zuschauer in jedem Fall emotional stärker", sagt der Medienforscher. "Sie können sich ja nicht sagen, ist ja nur ein Film, sondern sie müssen sich innerlich stärker damit auseinandersetzen. Daraus können positive Lerneffekte entstehen aber auch gefährliche Identifikationen – da kommt es dann auf den Rest der Sendung an."
Die Sicht des Jugendschutzes
Ob sie aus Sicht des Jugendschutzes einwandfrei ist, steht noch nicht endgültig fest. Die Kommission von Jugendmedienschutz, eine gemeinsame Einrichtung der Landesmedienanstalten, beobachtet die Sendung und wird sich "bald darüber beraten", teilt eine Sprecherin mit. Der Freiwilligen Selbstkontrolle Fernsehen, der RTL2 angehört, hat der Sender das Format nicht im Voraus vorgelegt. "Wir werden trotzdem ein Gutachten erstellen", sagt Gutachterin Claudia Mikat. "Gerade weil junge Zuschauer nicht unterscheiden können, was jetzt Realität und was gestellt ist, muss man die Gewaltwirkung der Sendung genau prüfen."
Die Opferorganisation Weißer Ring hat sich gegen öffentliche Kampagnen zur Sendung entschieden. "Das verschafft der Sendung noch mehr Aufmerksamkeit und das wollen wir nicht", sagt Veit Schiemann. "Eine Sendung wie die Mädchengang fördert Gewalt, weil sie Täter und Mitläufer anspricht. Aber eine Fernsehsendung hat zum Glück nicht so viel Einfluss auf die Gesellschaft, dass wir schlimme Konsequenzen fürchten müssen."
Und wenn dann sind sie laut RTL2 gut – "sie wissen genau, die Mädchengang ist ihr letzte Ausweg", proklamiert die Trailerstimme. "Jetzt bietet ihnen RTL2 die letzte Chance." Drei Wochen haben Psychologin Susann Szyszka und Anti-Gewaltcoach Ralf Seeger dazu Zeit. Seegers Konzept: "Man muss auch Eier haben und dann auch zeigen können, wo die Eier hängen." Entsprechend brüllt er, wenn eine "Lady" ihr Handy nach mehrmaliger Aufforderung nicht rausrückt: "Bin ich dein Lude oder was?" Er spricht die Sprache der Mädchen – und die ist die Sprache der Sendung. Szyszka macht es sanfter. Als ein Mädchen vom ersten Abend an gemobbt und provoziert wird, analysiert sie am Frühstückstisch: "Sie hätte ihre Dominanz zeigen müssen."
Betreuung auch nach der Sendung
In einem Sendeumfeld aus mit Gewalt prahlenden Teenagern eine durchaus problematische Kritik an einer Gemobbten. Auch wenn die Selbsterkenntnis der Mädchen im Laufe der Sendung zunimmt, zumal sie in jeder Folge drastisch mit ihrem Verhalten konfrontiert werden. Und die Aussagen, dass die Mädchen Regeln brauchen und jemanden, der sie konsequent durchsetzt, sicherlich wahr sind. Nach den in Februar abgedrehten drei Wochen gehe die Betreuung weiter, sagt die RTL2-Sprecherin. "Die Mädchen können immer anrufen und sind an Beratungsstellen weitervermittelt worden." Der Ansatz des "Projekts" sei es eben, den Täterinnen pädagogische Hilfe zu geben, daher stünden diese auch im Mittelpunkt.
Kann eine Sendung das? "In drei Wochen lassen sich die Probleme, die hier dargestellt sind nicht lösen", sagt Medienpsychologin Astrid Carolus. "Dafür sind die Probleme zu manifest: Da sind Mädchen mit unsicherer Sexualität, Drogensucht, eine ist schon dreifache Mutter, alle haben diverse Gewaltverbrechen begangen – dafür ist eine jahrelange therapeutische Arbeit erforderlich." In der Sendung würden die Mädchen mit ihrem Verhalten konfrontiert. Sehr provokant und stark inszeniert, wie Carolus findet.
Keine "gefährliche Identifikation"
"Das Drehbuch setzt sie gezielt drastischen Konfrontationen aus wie die inszenierte Abweisung an der Discotür." Das breche psychisch einiges auf – was dann aber längerfristig bearbeitet werden muss, um erfolgreich zu wirken. Dass die Sendung Zuschauer zu einer gefährlichen Identifikation mit den Täterinnen anregt, hält die Psychologin für unwahrscheinlich. "Dafür sind diese Mädchen zu krass dargestellt. Ihre Sprache und ihr Auftreten erschrecken die meisten Zuschauer und erzeugen beim Schauen eher ein "Mir geht es viel besser als denen"-Wohlgefühl. Darum geht es auch bei den Drehbüchern zu diesen Formaten."
Für die Mädchengang ein Erfolgskonzept: Die Sendung läuft gut für RTL2 – besser als vieles in der letzten Zeit. 7,5 Prozent Marktanteil in der werberelevanten Zielgruppe der 14 bis 49jährigen, 4,1 Prozent beim Gesamtpublikum – 1,41 Millionen Zuschauer guckten den Auftakt. Auch RTL ist mit "Teenager außer Kontrolle" erfolgreich in die vierte Staffel gegangen. Geworben wird zwischen den unzensierten Schimpfwörtern für Pudding, Advocard und Antifaltencreme – Gewalt kann eben jeden interessieren.
Miriam Bunjes ist freie Journalistin und lebt und arbeitet in Dortmund




Kommentare
Ist manchmal schon komisch
Ist manchmal schon komisch was in der heutigen Jugend vorgeht.
vg Peter
RTL II strahlt eine Sendung
RTL II strahlt eine Sendung über kriminelle Mädchen aus, die vor der Kamera alles geben, um so asozial wie möglich zu wirken. Ihre Kritik an diesem Format teile ich uneingeschrenkt, jedoch muss ich gestehen, dass ich mir diese Sendung gerne anschaue. Der Benimmcoach hat mich z.b. sehr beeindruckt. Mit seiner stets freundlichen Art und Geduld, hat er es geschafft, dass es den Mädchen peinlich war, dass sie ihn zuvor vielfach beleidigt haben und keinerlei Respekt ihm gegenüber gezeigt haben. Ob diese Situation nun nachgestellt oder echt ist, spielt für mich überhaupt keine Rolle. Sie ist für meine Begriffe glaubwürdig. Allerdings wird die Sendung durch ein oder zwei gute Szenen nicht gleich gut. Dies sei hier nochmal ausdrücklich erwähnt. Ich denke, dass diese Sendung in erster Linie schockieren will. Die Grenzen zwischen schockierend und lächerlich liegen hierbei jedoch oft dicht beieinander. Die Zuschauer der Sendung in eine bestimmte Schublade zu stecken, finde ich dennoch nicht richtig. Ich bin Akademiker, habe eine gute Erziehung genossen und immer hart gearbeitet. Vielleicht zieht mich gerade deshalb dieser "Trash" so an. Den ganzen Tag Arte oder 3Sat zu schauen ist einfach zu trocken. Ein bisschen Schund darf man sich erlauben und der Unterhaltungswert ist enorm. Es bleibt zu hoffen, dass die Mädchen trotzallem etwas mitnehmen können. Problematisch finde ich die Sendung jedenfalls nicht, dann schon eher trashig.
Antwort
Frau Miriam Bunjes schreibt einen erstklassigen Kommentar: ausgewogen, beide Seiten sauber und fair betrachtend. Nur eines Frau Bunjes sollte jedem Angst machen: Diese Mädchen sind das, was unsere Gesellschaft, also wir, hervorbringen. WIR sind verantwortlich.
In dieser Sendung muss kein Mädchen für irgendetwas irgendwas leisten. Und genau das ist das Bild welches vermittelt wird-der Krawall drum herum: geschenkt, ist halt rtl II. Und genau das ist es, was diese Mädchen zu Vorbildern macht.
Wenn die Mädchen im Rahmen des Projektes in eine sibirische Kleinstadt geflogen würden, wo sie Haus und Hof selber in Schuß halten müssten vor und nach der Schule, dann wäre das genauso "unterhaltsam", den Krawall gebe es ja noch, aber es würde der zentrale Schlüssel, der einem das Tor zum Leben aufsperrt gezeigt: Ich leiste was, also bin ich, also kann ich mir was leisten.
Darüber hinaus zeigt diese Serie eines: Der TV Bildschirm wird mit solchen jungen Frauen, Schmarotzern usw. nur so vollgepflastert-unerträglich. Und darin liegt das zweite Problem inne: Wie soll man sich mit solchen Menschen dahingehend identifizieren, dass man mit ihnen Solidarität, Empathie für die Situation empfindet?
Vor der Kritik an meinen Kommentar möge sich bitte jeder die Frage EHRLICH vor Augen führen und beantworten, auf politisch korekte Replikationen kann ich verzichten-so eitel muss ich das dann schon einmal hier hinschreiben.
noch nicht einverstanden
"Wenn die Mädchen im Rahmen des Projektes in eine sibirische Kleinstadt geflogen würden, wo sie Haus und Hof selber in Schuß halten müssten vor und nach der Schule, ...es würde der zentrale Schlüssel, der einem das Tor zum Leben aufsperrt gezeigt: Ich leiste was, also bin ich, also kann ich mir was leisten."
Hallo Herr Gast,
da hätte ich an Sie mal zwei Verständnisfragen:
1.) Sind Sie wirklich der Meinung, dass es in Sibirien möglich ist, zu lernen, wie es hierzulande geht, sich Geld zu verdienen, um damit sein Leben zu bestreiten? Sie wollen sich doch nur die Probleme im eigenen Land vom Hals schaffen.
2.) Ist Ihr letzter Satz so gemeint, dass man, wenn, dann nur mit Polemik antworten soll, weil Sie selbst polemisch ins Feld ziehen?
Antwort
Hallo Herr/ Frau gislis,
zu Frage 1: Es war ein Gleichnis-Sibirien steht als Metapher für ein hartes Lebensumfeld, in dem es gilt essentielle Dinge zum Überleben selbst erbringen zu müssen. In Kurzform: Wenn man morgens den Ofen nicht anheizt, dann bleibt es kalt. Wenn man nicht fleißig arbeitet, dann gibt es nichts zu essen.
Nochmal: Es sind Metaphern. Natürlich gibt es auch in Sibirien Zentralheizung und Unterstützungsleistungen. Worum es mir geht ist, dass diese jungen Menschen wieder lernen, was hinter den Transfer- und Sozialleistungen steckt, die diese erhalten, nämlich harte Arbeit anderer. Und was es heißt ein selbstbestimmtes Leben zu leben, fern ab von Markenhype und "Luxus".
Ich will mir nicht die Probleme vom Hals schaffen, in dem ich die Jugendlichen nach Sibirien schicke, sondern im Rahmen von Projekten lehren, was es heißt ein selbstbestimmter und selbstbewusster Mensch zu werden, ohne dabei auf affektierte Gewalthandlungen zurückgreifen zu müssen.
Im übrigen sind die Projekte in Sibirien keine Erfindung von mir, die gibt es, mit durchaus gutem Erfolg, vor allem aber: pädagogischer Begleitung. Eine Buchempfehlung: http://www.amazon.de/Aus-macht-keinen-Menschen-mehr/dp/3455094678
Also wenn Sie darauf hofften, dass ich für "boot-camps" oder solch einen Unsinn nach us-amerikanischen Vorbild plädiere, dann muss ich Sie enttäuschen, aber auch enttäuschen muss ich Sie, wenn Sie meinen, ich könnte der Post 68er Kuschelpädagogik etwas abgewinnen.
zu Frage 2: Nun ja, Sie werfen mir Polemik vor. Das ist nett, wird amüsant dadurch, dass Sie in Frage 1 mutmaßen, ohne mich zu kennen, ja mehr noch unterstellen, dass ich diesen Jugendlichen schlechtes will, mich mit ihnen entsolidarisierte. Das tue ich allerdings nicht, im Gegenteil bin ich bereit meine Steuern dafür zu zahlen, dass diesen Jugendlichen geholfen wird -über die Art und Methode könnte man gern streiten, aber das wollen Sie offensichtlich leider nicht-, mehr noch habe ich ein Projekt mit solchen Jugendlichen im Rahmen der Freiwilligen Feuerwehr. Sie hingegen sparen mit Vorschlägen, mit der Darstellung Ihrer Ansichten, wollen mich stattdessen abkanzeln und werfen mir um so mehr vor, fühlen sich in Ihrer Position moralisch mir gegenüber erhöht. Das ist zu bedauern.
Dennoch grüße ich Sie und bedanke mich für die Antwort,
Frau Gästin.
Sie scheinen Sibirien doch etwas mehr abzugewinnen als ich.
Naja, Sie strotzen ja nicht gerade vor lauter Sympathie, Ratlosigkeit zugeben, scheint nicht ihre Sache zu sein. Darum: Anerkennung für Ihr Tun, aber nicht, wie Sie es im ersten Beitrag rüber brachten, von Höhe keine Spur, leider aber auch nicht von Augenhöhe, schönen Tag noch,
freundliche Grüße von gislis
Antwort
Hallo Herr/ Frau gislis!
Es ist mir eigentlich gleichgültig, ob Sie mich sympathisch finden oder nicht. Sie schreiben mich hier von der Seite an, machen mir eine Unterstellung nach der anderen und verlieren sich laufend in irgendwelchen, noch dazu wagen, Andeutungen.
Mit Ihrem "schönen Tag noch" suggerieren Sie auch noch ein kindisches Beleidigtsein, welches ich einer 15jährigen als Unreife auslegen würde.
Sie behaupten, aber erklären selbstverständlich nicht, wie Sie bei mir Ratlosigkeit feststellen wollen. Noch dazu äußern Sie nicht einen adäquaten Gegenvorschlag zu meinen Worten.
Und wie ich es "im ersten Beitrag rüberbrachte": Hermeneutik scheint nicht Ihre Stärke bzw. Sie wenden Sie beim Lesen meiner Beiträge nicht an, was Sie freilich nicht davon abhält bzw. abhielt Wertungen und "Analysen" vorzunehmen.
"von Höhe keine Spur, leider aber auch nicht auf Augenhöhe"-Sie haben Recht, soviel Eitelkeit sollte ich mir herausnehmen, dass Ihre Beiträge mit den meinen nicht auf Augenhöhe korrespondieren. Es sei an dieser Stelle die Frage erlaubt, was Sie mir eigentlich mitteilen wollen; außer mich belasten zu wollen, bleibt da nichts. Ich könnte jetzt fragen, wer Sie eigentlich sind, sich derartige Wertungen herauszunehmen; könnte, Konjunktiv also, müsste doch vorher die Voraussetzung erfüllt sein, dass ich mich für Sie interessierte. Ich stelle fest, dass das nicht der Fall ist.
Dass Sie die verlinkte Literatur nicht kennen: geschenkt. Dass Sie die "Sibirienprojekte" mit sogenannten Problemkindern nicht zu kommentieren bereit waren, ist zu bedauern. Wenn Sie bei Ahnungslosigkeit nur etwas ideologischen Ballast loswerden wollten, dann schreiben Sie das doch in Ihrer neuerlichen Replik einfach mit rein. Ich verstehe das, kann damit umgehen und Sie dürfte es erleichtern.
Mir ist es ebenfalls egal, ob Sie das von mir geschrieben mögen oder nicht, aber wenn Sie es kritisieren, dann doch bitte substantieller als rein mit den Begriffen "Sympathie" und "Ratlosigkeit". Wenn Sie aber an einer inhaltsvollen Diskussion nicht interessiert sind, stattdessen nur Plattitüden Ihrer Empfindung mir gegenüber zum Besten geben wollen, dann stellen Sie sich bitte vor einen Spiegel-da haben wir beide definitiv mehr davon.
Sie können Sibirien weniger abgewinnen als ich, so schreiben Sie. Ich vermute, dass Sie weder die Sibirienprojekte, noch Land und Leute Sibiriens kennen, ferner im Gegensatz zu mir noch nie dort waren. Von einer Kommentierung und Wertung hat Sie das natürlich alles nicht abgehalten. Ich meine, Sie sollten Ihr Verhalten diesbezüglich bitte überdenken.
Ansonsten, Danke für die Blumen,
Frau Gästin
Mädchengang
Ja leider ziehen solche Formate doch einige Zuschauer in den Bann - da bevorzuge ich sogar die Koch-Shows in diversen Formaten wie: Rach - der Restaurant Tester, die Kochprofis, etc. -Seit ein paar Jahren ist es doch stets das gleiche... Ging mit Big Brother los und wo soll es enden - je krasser und brutaler desto besser. Schade das Formate wie Magnum oder andere Serien aus den 80ern nich anstelledessen ausgestrahlt werden - Ist vielleicht auch nicht jedermanns Geschmack, aber meiner meinung nach noch Unterhaltung...
Meine Seiten: Neuseeland Reise | Japanische Kochmesser
Mädchengang
Ja sehe ich genauso, das ist echt unterste Schublade was momentan im TV abgeht. Zum glück spiegelt das nur einen Bruchteil unserer Jugend wieder, sonst würde es schlecht aussehen für uns ;)
(kommerzielle Werbung gelöscht, d. Red.)