"Hundepräsident Wuff" erlebt Skandal in Entenhausen

Der Entenkurier 94 in der Micky Maus 7/2012

So sieht es aus, wenn Hundepräsident Wuff dem Enten-Kurier-Chefredakteur Kai Quiekmann seine Nachricht auf die Mailbox wulfft. Foto: Duckpress/Ehapha Verlag

Comic - Über die Kreditaffäre von Bundespräsident Christian Wulff wird nicht nur im Internet gespottet, auch in der Comic-Welt finden die Vorgänge ihren satirischen Niederschlag: In der fiktiven Comic-Metropole Entenhausen, Heimat von Donald Duck, gibt es zum Jahresbeginn Ärger um den dortigen "Hundepräsidenten Wuff", wie der Berliner Egmont-Ehapa Verlag am Freitag erklärte.

Laut dem "Enten-Kurier", der Zeitung aus Entenhausen, habe "Wuff" versucht, Berichte über seine Person zu verhindern, heißt es in Anspielung auf den Anruf des Bundespräsidenten bei der "Bild"-Zeitung. In der am 10. Februar erscheinenden Ausgabe Nummer sieben des "Micky-Maus"-Magazins des Egmont-Ehapa Verlags wird den Angaben nach geschildert, wie der Entenhausener Präsident versucht, Berichte über die Finanzierung seiner Privathütte zu verhindern. Dabei gehe es um persönliche Anrufe bei bei "Kai Quiekmann", dem fiktiven Chefredakteur des "Enten-Kuriers", und bei Führungspersonen der Zeitschrift "Micky Maus".

Eine längere Nachricht habe "Wuff" dabei auf den Anrufbeantworter der Zeitschrift gebellt und sich empört über die Recherchen gezeigt, wie der Verlag den weiteren Verlauf der Comic-Geschichte schildert. "Wuff" steht demnach seit Wochen wegen der Finanzierung seiner Hütte im fiktiven Ort Wedel mit einem 500.000-Taler-Kredit eines Pudelpaares in der Kritik. Außerdem soll der "Hundepräsident" gratis Urlaub in luxuriösen Tierpensionen befreundeter Terrier gemacht haben.

Doch Entenhausens Präsident zeige nicht Zerknirschung, sondern Zähne: "Wenn man nicht mehr bei Freunden übernachten darf, ohne am Morgen einen Knochen auf den Tisch zu legen, dann ist das schlecht", zitiert das Blatt den "Hundepräsidenten". Mehrere Mitglieder der "Hunderegierung" forderten den Rücktritt ihres Präsidenten.

epd

Kommentare

Verfasst von Alani Prinz am 7. Januar 2012 - 17:38.

Danke!

Flach, aber witzig. Ich habe mich köstlich amüsiert!

Flach, aber witzig. Ich habe mich köstlich amüsiert!

Verfasst von Gast Gerhard Niemeyer am 6. Januar 2012 - 21:07.

Wulff

Man zum derzeitigen Bundespräsidenten stehen wie man will. Von evangelisch.de...

Man zum derzeitigen Bundespräsidenten stehen wie man will. Von evangelisch.de erwarte ich als evangelischer Christ eine sachliche Berichterstattung und nicht solch einen Unsinn. Sie sollen den Artikel umgehend löschen

Verfasst von HannoTerbuyken am 7. Januar 2012 - 10:42.
Kommentar auf: Wulff

Lieber Herr Niemeyer, ich

Lieber Herr Niemeyer, ich verweise dazu auf die gesammelte Berichterstattung...

Lieber Herr Niemeyer,

ich verweise dazu auf die gesammelte Berichterstattung zum Thema: http://www.evangelisch.de/themen/politik/wulff. Da finden Sie auch die restliche Berichterstattung. Das leichtere Thema zwischendurch kommt bei der Gesamtzahl unserer Leser jedenfalls gut an.

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Hanno Terbuyken
evangelisch.de

Verfasst von Gast Gerhard Niemeyer am 7. Januar 2012 - 11:59.
Kommentar auf: Lieber Herr Niemeyer, ich

Hundepräsident

Lieber Herr Terbuyken, vielen Dank für Ihre Antwort. Die Tatsache, dass zu...

Lieber Herr Terbuyken, vielen Dank für Ihre Antwort. Die Tatsache, dass zu diesem Bericht keine weiteren Kommentare abgegeben wurden, scheint Ihnen recht zu geben. Trotzdem: Vielleicht überlegen Sie, überlegt die Redaktion von evangelisch.de einmal, ob die Überschrift "Hundepräsident Wulff" angemessen ist. Nicht zuletzt im Hinblick auf die zurecht geforderte Achtung vor dem Amt des Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland. Auch die Person Christian Wulff so herabzuwürdigen, ist schon grenzwertig. Hier wird wieder einmal die Verrohung unserer Sprache und des gesellschaftlichen Miteinanders deutlich.
Und Herrn Pfarrer Helwig Wegner-Nord gebe ich ausdrücklich recht: Entschuldigen muss immer der andere! Und wenn man mich als den "Anderen" fragen würde: Ich entschuldige die Person Christian Wulff nicht.
Mit freundlichen Grüßen Gerhard Niemeyer

Verfasst von Gast am 9. Januar 2012 - 20:29.
Kommentar auf: Hundepräsident

falls ich falsch liege können

falls ich falsch liege können sie mich gerne korrigieren. da steht...

falls ich falsch liege können sie mich gerne korrigieren. da steht hundepräsdigent " wuFF " ohne l;)

Verfasst von HannoTerbuyken am 10. Januar 2012 - 10:08.

So ist es, direkt aus der

So ist es, direkt aus der Micky Maus übernommen, die ihren Charakter...

So ist es, direkt aus der Micky Maus übernommen, die ihren Charakter "Hundepräsident Wuff" getauft hat (ohne "l vor dem "ff"). Die Ähnlichkeit ist natürlich beabsichtigt, aber wir würden Herrn Wulff (den echten) niemals als "Hundepräsident" bezeichnen, das wäre eine nicht angemessene Herabwürdigung.

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Hanno Terbuyken
evangelisch.de

Verfasst von Gast Gerhard Niemeyer am 10. Januar 2012 - 11:37.
Kommentar auf: So ist es, direkt aus der

Hundepräsident "wu(l)ff"

Lieber Herr Terbuyken, vielen Dank für die Richtigkstellung. Ich habe erreicht...

Lieber Herr Terbuyken, vielen Dank für die Richtigkstellung. Ich habe erreicht, was ich wollte: Ein Nachdenken über das menschliche und gesellschaftliche Miteinander. Vielen Dank für die (wenn auch von den Diskussionsteilnehmern her sehr übersichtliche) Diskussion. Ihr Gerhard Niemeyer

Verfasst von Ernst Behält am 8. Januar 2012 - 17:52.
Kommentar auf: Hundepräsident

Lieber Herr Niemeyer, so wird

Lieber Herr Niemeyer, so wird das nichts mit dem Wunsch, den Artikel zu löschen...

Lieber Herr Niemeyer, so wird das nichts mit dem Wunsch, den Artikel zu löschen. Sie müssen schon drohen, den Verfasser zu verklagen, andeuten, dass es widrigenfalls Krieg geben werde, und darauf hinweisen, der Rubikon sei überschritten. Optional ist eine zwei Stunden später erfolgende Entschuldigung und gut ist. Mit besten Grüßen, Ihr Ernst Behält.

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