Wenigstens einer kämpft für Stuttgart 21

Johannes Bräuchle

Der evangelische Pfarrer Johannes Bräuchle vor der Baustelle am Nordflügel des Stuttgarter Hauptbahnhofs: Der Befürworter des umstrittenen Bauprojekts besucht in Stuttgart regelmäßig die Montagsdemonstrationen der Gegner, um für das milliardenschwere Bauprojekt zu werben. Foto: dpa/Bernd Weißbrod

Protest - Ständig neue Hiobsbotschaften für das angefeindete Milliardenprojekt - doch ein einsamer Kämpfer widersetzt sich dem Zeitgeist: ein Stuttgarter Pfarrer, der sich "Stuttgart 21" auf besondere Weise verbunden fühlt. Er ist mitverantwortlich dafür.

Von Thomas Östreicher

Für Johannes Bräuchle fing mit der Loveparade alles an, genauer: mit den Rücktrittsforderungen an die Adresse von Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland. Statt zunächst die Schuldfrage für die Katastrophe mit 21 Toten zu klären, forsche man "nach einem Schuldigen, den man auf ein Schafott schleppen kann, um ihn mit Eventcharakter zu enthaupten".

Als dann auch Stuttgarts Stadtoberhaupt von den Stuttgart-21-Gegnern "als Lügner, Verräter und Betrüger" beschimpft worden sei, "da hab ich gsagt: So geht des net. Das hat dem Fass den Spunden nausgehaue." Er beklagte sich Anfang August in der Lokalpresse über "die Beschädigung der Meinungsfreiheit" und staunte: "Das hat eingeschlagen wie eine Bombe."

Davon ermutigt wollte der 62 Jahre alte Schwabe nach eigenem Bekunden "schauen, ob man mit den Gegnern diskutieren kann". Anfang August nahm er Infomaterial und ein Transparent in die Hand und wagte sich unter die vielen Tausend Gegner, die sich regelmäßig vor dem Stuttgarter Bahnhof sammeln, "um in einen konstruktiven Meinungsaustausch zu treten". Zum Meinungsaustausch kam es, aber wenig konstruktiv: Man zerriss seine Flyer und steckte ihm die Schnipsel in die Hemdtasche. Kein schlimmer Angriff, es sei auch niemand verletzt worden, aber, "aja, es isch halt saublöd".

Glaubensstreit um den Bahnhof

Saublöd finden auch viele der Protestanten Bräuchles Tun; seine Pro-Plakate hängen nicht lange am Bauzaun. Dabei gehe es ihm, sagt er, um die Diskussionskultur und die Meinungsfreiheit. Das gelte für beide Seiten: "Solche Projekte können nicht nur von Befürwortern betrieben werden, sondern da muss auch der kritische Dialog mit an den Tisch." Der Streit um S 21 werde jedoch "glaubenskriegsartig hochstilisiert", findet er, und das dürfe einfach nicht sein. "Wir müssen uns auch noch in die Augen schauen können, wenn in einer großen Frage der eine ein Ja hat und der andere ein Nein. Wenn ich da einen Beitrag leisten kann, isch's gut."

Angesichts eines endlosen Expertenstreits zu Sinn, Umsetzbarkeit und Kosten des Tiefbahnhofs und der dazugehörenden Schnellstrecke und ständig neuer Gutachten gewinnt die Auseinandersetzung aber längst Züge eines Glaubensstreits, auch weil sich gleich mehrere Kirchenvertreter auf die Seite der Projektgegner stellen. Dass eine Kollegin im Talar gegen Stuttgart 21 protestiere, "lehne ich schärfstens ab", sagt Bräuchle.

"Ich spreche als Bürger Stuttgarts"

Doch instrumentalisiert er nicht selbst seine Position? "Das weise ich zurück", widerspricht der Landespfarrer energisch. "Ich melde mich seit 30 Jahren am Telefon mit 'Pfarrer Bräuchle', weil ich jederzeit ansprechbar sein muss und will, auch in seelsorgerlichen Fragen." Einst, als Seelsorger in der Trabantenstadt Stuttgart-Freiberg, habe ihm erst die Vorstellung als Pfarrer manche Tür geöffnet. "Das hat sehr viel bei mir geprägt." Den Pfarrer als Namenszusatz habe er seitdem beibehalten, mache allerdings immer deutlich, nicht als Funktionär der Kirche, sondern als Bürger Stuttgarts zu sprechen.

Ganz uneigennützig tut Bräuchle das freilich nicht. Der Pfarrer saß 1999 bis 2004 für die CDU im Stuttgarter Parlament, mit seinem Auftreten verteidigt er jetzt auch seinen eigenen Beschluss zum Bahnprojekt. "Das kann man mir vorwerfen, das ist mir aber wurscht. Denn ich bin Überzeugungstäter." Was nichts daran ändert, dass zwischen Planung und Umsetzung von Großprojekten wie Stuttgart 21 viele Jahre liegen, in diesem Fall sogar Jahrzehnte. Ändert sich in dieser Zeit die subjektive Stimmung in der Bevölkerung und die objektive Finanzlage, haben die Projektbefürworter ein Problem - zumindest ein Vermittlungsproblem.

"Des isch durchaus richtig", räumt Bräuchle auf Schwäbisch ein und setzt hochdeutsch hinzu: "Das ist wirklich ein Dilemma." Und was ist mit den als völlig überzogen kritisierten Milliardenkosten, die neuesten Gutachten zufolge sogar erheblich höher ausfallen werden als vorgesehen? Für die wirtschaftliche Standortsicherung müsse man eben viel Geld in die Hand nehmen. "Billig ist das nicht zu haben."

Einige Dutzend gegen Zehntausende

Johannes Bräuchle produziert mit spürbarem Vergnügen zitierfähige Sätze. Zu den Aufgaben des erfahrenen Öffentlichkeitsarbeiters gehört etwa die kirchliche Präsenz auf Messen und anderen Großveranstaltungen, die kirchliche Themen berühren. "Insofern ist das kein Feld, in das ich mit Ängsten hineingehe", sagt er mit geübtem Understatement.

Mehr noch als Furchtlosigkeit braucht der wackere Anti-anti-Demonstrant allerdings Ausdauer. Bislang zählt er die Projektunterstützer in Stuttgart nach Dutzenden - verglichen mit den nicht nachlassenden Massenprotesten gegen Stuttgart 21 sind das Peanuts, das weiß auch Bräuchle.

Er ist schon zufrieden, wenn zwischen den Protesten wenigstens punktuell eine andere - seine - Stimme zu vernehmen ist. Für dieses Ziel hat er jetzt sogar ein paar Tage Urlaub genommen. Und sein Tipp zur Landtagswahl im März? Da stöhnt Pfarrer Bräuchle: "Wissen Sie, wir haben gelernt, dass ein Dreivierteljahr in der Politik ja schon an die Ewigkeitsdimension heranreicht." Er lacht wieder, räuspert sich und fügt leise hinzu: "Ich gebe da keinen Tipp ab." Schwarz-Grün auf Landesebene "hätte sicherlich was in solch einer Situation". Im Hintergrund kichert die Enkeltochter. 


Thomas Östreicher ist freier Mitarbeiter bei evangelisch.de.

Kommentare

Verfasst von sandhase1944 am 18. November 2011 - 20:44.

Darf Pfarrer Bräuchle keine eigene Meinung haben?

Zur Zeit wird in den angeblich neutralen Medien massiv  gegen Stuttgart 21...

Zur Zeit wird in den angeblich neutralen Medien massiv  gegen Stuttgart 21 zu Felde gezogen schon dadurch, daß jeder, der meint ein besserer Architekt zu sein Platz in den Medien findet.

Die Menschen lassen sich durch angeblich falsch gerechneten Kosten manipulieren, der Nutzen eines Durchgangsbahnhofes wird nicht dargestellt. Wir sind in Baden-Württemberg auf eine gute Anbindung an das europäische Bahnnetz angewiesen. Oder möchten die  Gegner lieber eine zweite Startbahn am Flughafen?

Langfristig bedeutet eine Aufgabe des Projektes den Abbau von Arbeitsplätzen, aber das müssen die heutigen Gegner ja auch nicht verantworten.

Die Besetzer der Baustelle könnten ihr Demokratieverständnis dadurch zeigen, daß sie auch Andersdenkenden Meinungsfreiheit zubilligen, selbst wenn sie Pfarrer sind.

 

Verfasst von Richard Hagenauer am 15. November 2011 - 12:15.

Johannes Bräuchle verletzt seine Amtspflicht

Ein Johannes Bräuchle kann ja sagen, was er will, nicht jedoch ein Pfarrer...

Ein Johannes Bräuchle kann ja sagen, was er will, nicht jedoch ein Pfarrer Bräuchle. Ein Pfarrer ist für alle seine "Schäflein" da, demnach ist es seine Pflicht, sich in allen Fragen außerhalb der Kirche neutral zu verhalten.
Pfarrer Bräuchle ist durch seine aggressives Verhalten spätestens bei den Schlichtungsgesprächen negativ aufgefallen, wo er sich nicht besser benahm als Herr Roggenbauch. In einer Kirche, die von Menschen wie Pfarrer Bräuchle vertreten wird, will ich nicht mehr Mitglied sein! Sein Auftritt in Sachsenhausen für S21 ist von kirchlicher Seite gesehen skandalös. Er sollte deshalb seinen Beruf schnellstens aufgeben!

Verfasst von Gast am 16. November 2011 - 21:59.

Im Grund interessiert mich

Im Grund interessiert mich der Stuttgarter Bahnhof wie der berühmte Sack Reis,...

Im Grund interessiert mich der Stuttgarter Bahnhof wie der berühmte Sack Reis, der in China Bekanntschaft mit der Schwerkraft gemacht hat. Ich stehe aber mit großen Erstaunen mit welchem fanatisierten Eifer um dieses simple Bauprojekt anscheinend immer noch gestritten wird.

Ein Pfarrer hat wie jeder andere Mensch auch das Recht auf eine eigene Meinung. Und bei der Ordination gibt er auch nicht das Recht auf freie Meinungsäußerung auf. Und damit hat er auch das Recht sich für oder gegen ein Bauprojekt zu äußern.

Aber warten wir einfach noch ein paar Tage, dann ist das Geld sowieso in diversen Rettungsschirmen versickert und die Stuttgarter wären froh, wenn sie dafür wenigstens einen neuen Bahnhof bekommen hätten.

Verfasst von Deichgraf63 am 5. April 2011 - 9:38.

Das müssen wir ertragen

Kirche, gerade unsere evangelische  Volkskirche, ist keine homogene Gruppe...

Kirche, gerade unsere evangelische  Volkskirche, ist keine homogene Gruppe von Menschen. Deswegen müssen wir auch andere Meinungen "in unseren Reihen" ertragen und im Grunde auch befürworten. Ich kenne Herrn Bräuchle nicht, mittlerweile sind mit "C"DU-Mitglieder aber durchaus wegen ihrer zu großen Nähe zu mulitnationalen Konzernen und Wirtschaftsverbänden nicht unbedingt sympathischer geworden. Herr Bräuchle vertritt hier seine persönliche Meinung, tritt nicht als Vetreter der evangelischen Kirche auf, um seine Meinung als als mit der Meinung der evangelischen Kirche gleich zu setzen. Das ist sein gutes Recht, das muß man emotionslos hinnehmen.

Stuttgart 21, ja oder nein?. Nun, wenn man es mal auf die eigentliche Funktion der Maßnahme reduziert, dann ist sie nicht unsinnig. Was nützen Schnellfahrstrecken bei der Bahn, wenn man dann bereits einige Kilometer vor großen Bahnhöfen minutenlang mit 60km/h dahintrödelt? Leistungsfähige Bahnknoten verringern Verspätungen, soweit zu gut. Die Kritik gilt eher den Umständen; es werden riesige Summen der Öffentlichen Hand investiert, riesige Baukonzerne wittern Profit, vorher haben sich bereits Armeen von Gutachtern und Anwälten die Taschen voll gemacht, allesamt "Kunden" der "C"DU und der Fast Drei Prozent - Partei. Solche Bauvorhaben sind bei Politikern beliebt, da kann man Einweihungen feiern und sich ein Denkmal setzen, während woanders das Streckennetz vergammelt. So warten wir hier oben im Norden immer  noch auf die Fortführung der Elektrifizierung der Bahnstrecke Hamburg - Westerland nördlich von Itzehoe und den Ausbau des teilweise eingleisigen Engpasses Niebüll - Westerland. Bis Itzehoe hat der damalige Bundestagsabgeordnete und spätere Landesverkehrsminister Dietrich Austermann ("C"DU), die Elektrifizierung erreicht. Dazu muss man wissen, daß dort vorher keine Fernzüge halten, der Ort ist eher eine Schlafstadt für Hamburg-Pendler und hat kaum Fernverkehrsaufkommen. Nun werden dort die E-Loks abgehängt und zwei im Schnitt 35 Jahre alte, technisch völlig veraltete Dieselloks vorgespannt, die dann die Züge bis Westerland fahren. Das kostet dann allein durch den Umspannvorgang jedesmal 16 Minuten, weitere Zeit geht durch die leistungschwachen Loks verloren. Der ICE kann natürlich überhaupt nicht bis Westerland fahren, weitere bedeutende Tourismusorte, die durch Stichstrecken nach Büsum und Bad Sankt Peter angebunden sind, werden so auch schlechter angebunden.

Diese Maßnahme würde rund 200 Millionen kosten, Peanuts im Vergleich zu solchen Prestigeprojekten wie Stuttgart 21 oder nun hier im Norden die Fehmarn-Belt-Querung. Auch könnte die elektrische Bahn den hier im Überfluss vorhandenen Windstrom nutzen (eine Speicherung ist in norwegischen Pumpspeichern ohnehin angedacht. Aber so eine "Wascheleine" über der Bahn kann man nicht so toll feiern, wie einen neuen Bahnhof, wobei neue Bahnhöfe nur mehr Einkaufszentren mit Bahnanschluß gleichen, wenn man sich mal den schrecklichen Berliner Hauptbahnhof mit seinen langen Wegen für Unsteigereisende ansieht.

Bei Stuttgart 21 geht es offenbar vornehmlich darum, multinationalen Konzernen Aufträge zuzuschanzen, aus dem Bahnhof ein Einkaufszentrum zu machen und die neu entstehenden Flächen dann Immobilienheuschrecken zuzuschanzen, die dann damit ihren Profit machen werden. Die Kosten trägt direkt oder indirekt der Steuerzahler. Das ist Klientelpolitik dieser Partei, der man verbieten sollte, das "C" in ihrem Namen zu tragen, da sie sich nur noch für die Reichen und Gierigen einsetzt, aber die Sorgen und Nöte der Armen und Schwachen ignoriert.

Verfasst von Gast am 28. Juni 2011 - 20:33.
Kommentar auf: Das müssen wir ertragen

Wie kommen Sie auf die Idee

Wie kommen Sie auf die Idee das die Stuttgart 21 Befürworter die Vertreter der...

Wie kommen Sie auf die Idee das die Stuttgart 21 Befürworter die Vertreter der "anderen Meinung" und damit wohl der Mindermeinung sind. Haben Sie eine Umfrage, oder eine Statistik überhaupt irgend etwas greifbares außer Ihrer eigenen Meinung?

Ich bin "C"-Wähler und Stuttgart 21 und das schwäbsche Eisenbähnle interessiert mich eigentlich wie der berühmte Sack Reis der in China umgefallen sein soll.

Die Aggressivität mit der dort um einen Bahnhof (!), kein neues Kernkraftwerk, Truppenübungsplatz oder gar Kriegseinsatz in Stuttgart gestritten wird ist allerdings nur noch als grotesk und demokratiegefährdent zu bezeichnen.

Verfasst von Gast am 4. April 2011 - 19:12.

ENDLICH! Abreibung für Pfarrer Bräuchle von der eigenen Kirche

Quelle: http://www.politblogger.eu/abreibung-fur-pfarrer-brauchle-von-der-...

Quelle: http://www.politblogger.eu/abreibung-fur-pfarrer-brauchle-von-der-eigene...

" Die Synode des Kirchenkreises Stuttgart vertritt alle 72 evangelischen Gemeiden in Stuttgart mit ihren 164000 Mitgliedern. Am vergangenen Wochenende tagte die Synode – und übte dabei auch scharfe Kritik an Johannes Bräuchle, der nach seinen zahlreichen unsäglichen öffentlichen Auftritte selbst in der eigenen Kirche über keinerlei Rückhalt mehr zu verfügen scheint:

Stadtdekan Hans-Peter Ehrlich wies darauf hin, dass ihm in vielen Briefen und E-Mails Unverständnis und Wut über das Agieren von Pfarrer Johannes Bräuchle entgegenschlagen, der sich öffentlichkeitswirksam als Stuttgart-21-Befürworter positioniert. ‘Er schießt weit über das Ziel hinaus, wenn er beispielsweise auf einer Demonstration ruft, man solle Gegner von Stuttgart 21 aus der Stadt hinausschicken’, kritisierte der Stadtdekan. Allerdings habe er keine Handhabe: ‘Pfarrer Bräuchle ist kein Stuttgarter Pfarrer. Wir können die Beschwerden nur an die Verantwortlichen weitergeben. Auch der Landesbischof hat den Kollegen bereits öffentlich gerügt.’ Ehrlich wies darauf hin, dass ihn auch Beschwerden über die Pfarrerinnen und Pfarrer erreichen, die sich auf der S-21-Gegnerseite allzu weit aus dem Fenster lehnen. Es gebe allerdings einen gewichtigen Unterschied: ‘Guntrun Müller-Enßlin beispielsweise und die vielen anderen, die auf der S21-Gegnerseite aktiv sind, sind lange nicht so präsent in Zeitungen und auf den Fernsehkanälen.’

Es gibt – bei aller Parteilichkeit in der Sache – allerdings noch einen weitaus wesentlicheren Grund, warum man Frau Müller-Enßlin und Bräuchle nicht vergleichen kann: Scheinheiligkeit ist ihr im Gegensatz zu ihrem bigotten Pfarrerskollegen völlig fremd. Sie steht selbstbewusst zu ihrem Glauben, aber sie missbraucht ihn nicht zur Diffamierung Andersdenkender. Schon deshalb sollte sich die Kirche selbst einen großen Gefallen tun und Bräuchle, der keine eigene Gemeinde mehr hat und derzeit im Amt für Missionarische Dienste im Evangelischen Bildungszentrum in Birkach tätig ist, umgehend aus dem Verkehr ziehen. Je schneller das geschieht, desto besser."

Verfasst von Michael Bauer am 25. März 2011 - 15:40.

Die andere Seite des Pfarrer Bräuchle.

Die andere Seite des Pfarrer Bräuchle ist auch das öffentliche Denunzieren und...

Die andere Seite des Pfarrer Bräuchle ist auch das öffentliche Denunzieren und Diffamieren von Stuttgart S21 Gegner_innen und, wie gestern erst, das öffentliche Aufrufen zu Sachbeschädigungen in Form von Überkleben der Wahlplakate der Grünen Partei.

Das ist übrigens nicht frei erfunden, sondern belegbar.

Der Aufruf zur Sachbeschädigung
http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.pro-s21-lauf-zu-fuss-und-mi...

Andersdenkende aus der Stadt jagen
http://www.youtube.com/watch?v=UYmXVl-_AB0

Die evangelische Kirche scheint hier nichts zu unternehmen, daher stelle ich meine jährlichen Spenden an die evangelische Gemeinde Freiberg am Neckar ebenso ein.

Die Kirche muss sich in solchen Konflikten neutral, wenn nicht sogar beschwichtigend verhalten, die Streitkontrahenten an einen Tisch bringen zu einer sachlichen Diskussion. Die Pressestelle der Ev. Kirche BaWü meint dazu leider nur das Herr Bräuchle ja hier nicht als Pfarrer auftritt, sondern als Gemeinderat. Wenn dem so ist, frage ich mich was für Menschen Pfarrer in der evangelischen Kirche sein dürfen.

Mit freundlichem Gruß
Michael Surma

Verfasst von Gast am 4. Dezember 2010 - 9:04.

Was für ein Mist.

Ich muss ehrlich sagen, dass ich froh bin aus dieser Kirche ausgetreten zu sein...

Ich muss ehrlich sagen, dass ich froh bin aus dieser Kirche ausgetreten zu sein. Ich bin zwar aus NRW aber verfolge shon lange die Situation um Stuttgart 21. AUch die dieversen Aktionen des Herrn Bräuchle sind mir nicht ganz Unbekannt. Da wäre zum Beispiel andersdenkende aus der Stadt zu vertreiben, oder auf einer "Pro S21 Demo" sich dadrüber beschweren, dass Gegner von S21 angeblich Plakate der befürworter abgerissen hätten, aber wochen vorher er selbst Plakate der Gegner abgerissen hat, wozu sogar ein Video exestiert. Eine Kirche die so einen Menschen unterstützt bekommt von mir keine Unterstützung mehr.

Verfasst von Gast am 30. November 2010 - 15:01.

Stuttgart 21 Pfarrer Bräuchle

Was soll man noch von einer Kirche erwarten, die solche Pfarre hat. Da hilft...

Was soll man noch von einer Kirche erwarten, die solche Pfarre hat. Da hilft nur noch austreten.
Die Kirche, ganz besonders die evangelische Kirche lag immer schon mit den Mächtigen im Bett.

Verfasst von Harry Hebel am 19. November 2010 - 18:44.

Bräuchle

Was der im Fernsehen verbal absondert erzeugt nur noch Mitleid. Besorgt diesem...

Was der im Fernsehen verbal absondert erzeugt nur noch Mitleid.
Besorgt diesem armen Irren einen Exorzisten von der Konkurrenz!!!
Mitleid auch mit der evangelischen Gemeinde die sowas zulässt.

Verfasst von Christiane Edelmann am 18. November 2010 - 16:37.

S 21 und die PfarrerInnen der evang. kirche

Wie überall gibt es bei diesem Konflikt auch unter PfarrerInnen Gegner und...

Wie überall gibt es bei diesem Konflikt auch unter PfarrerInnen Gegner und Befürworter, ebenso wie die evangelische Christenheit in Stuttgart und Umgebung in dieser Frage genauso gespalten ist, wie der Rest der Gesellschaft.
Pfr. Bräuchle ist auf der Pro Seite deshalb präsent, weil er einer der ersten war, die sich öffentlich klar für S 21 positioniert haben. Er hat nie als Pfarrer gesprochen, es waren immer die anderen, die Mitstreiter, auch Medien etc, die ihn als Pfarrer vorstellten und so den falschen Eindruck erweckten, er wäre in seiner Berufsfunktion als Pfarrer für S 21 unterwegs.
Eine Pfarrerin, Frau Müller-Ensslin, eine erklärte S21 Gegnerin ist da ein Beispiel für die Gegenseite. Sie hält wöchentlich in ihrer Funktion als Pfarrerin Andachten mit S21 Gegnern im Schloßgarten ab, vielleicht um den göttlichen Beistand gegen das Bahnhofsprojekt zu erflehen. In meinen Augen ein klarer Fall von Amtsmißbrauch. Landesbischof July hat dies öffentlich gerügt. (Im Übrigen auch manche Äußerungen von Herrn Bräuchle.) Und das völlig zu recht.

Verfasst von H. Jeschke am 18. November 2010 - 11:45.

S21, Herr Bräuchle und die Meinungsfreiheit

Die mir zugänglichen Aussagen von Herrn Bräuchle habe ich, auch unter dem...

Die mir zugänglichen Aussagen von Herrn Bräuchle habe ich, auch unter dem Eindruck der Proteste gegen ihn, z.T. mehrfach - gelesen bzw. gehört. Ich kann die daraus abgeleitete Empörung nicht nachvollziehen. Sind seine Aussagen in der Sache selbst unwahr? Ist der Versuch, ein unerlaubt angebrachtes Plakat im Schlossgarten zu entfernen Sachbeschädigung? Ist der Protest gegen S21 tatsächlich "Berufsprotestierer"-frei? Werden diese für eine demokratische, möglichst objektive Meinungsfindung gebraucht? Sicher, es demonstrieren auch viele andere, friedfertigere - mit denen wollte und will sich offenbar Herr Bräuchle doch wohl argumentativ auseinandersetzen (wenn man dies denn zulässt).

Aus meiner Sicht wird er sehr vordergründig und bewusst verunglimpft, weil er vorderster Front für S21 eintritt. Und der Zusatz Pfarrer: Immer wieder verweist er bei seinem Auftreten darauf, als Privatperson zu sprechen. Für mich als Christ stellen nicht andere Meinungen das Problem dar. Ich schäme mich jedoch, wenn Diffamierungen veröffentlicht werden und durch ständige Wiederholungen, Übertreibungen und wachsende Entrüstungen ein Meinungsdiktat aufgebaut wird.

Mit welchem Recht wird Pfarrer Bräuchle von seinen Kritikern symbolisch die Gelbe Karte im Schlossgarten gezeigt? Wer und was legitimiert dazu? Werden Infrastrukturmaßnahmen künftig weiter reduziert, um das Geld für vermeintlich wichtigere Dinge auszugeben? Wird durch ein Absage an S21 Geld frei für Arme und Bedürftige? Hilft gute Infrastruktur nicht der Wirtschaft und diese durch Steuern auch den Bedürftigen? Wer befindet, was wichtig ist? Sind dies nicht die dafür gewählten politischen Vertreter? Woher die von mir empfundene Dauerunterstellung, Politikern nicht trauen zu können? Sind wir (die guten Nichtpolitiker) besser? Hier möge sich jeder selbst fragen - still, im Innern, unbeeindruckt des einmünütigen Schwabenstreich-Lärms. Heißt Protestant zu sein auch, Widerständler gegen alles zu sein?

Ich möchte Herrn Bräuche in seinem Eintreten für S21 bestärken und wünsche uns allen, der Stadt und dem Land einen neuen, funktionsgerechten Bahnhof! Dazu müssen die Arbeiten sobald als möglich - endlich - fortgeführt werden!

Verfasst von Horst Jung am 17. November 2010 - 11:14.

Bräuchle-Gschwätz ond Gschlabber

Diesen Pfarrer soll der Teufel holen. Für mich ist er der dümmste im Flecken.

Diesen Pfarrer soll der Teufel holen. Für mich ist er der dümmste im Flecken.

Verfasst von Gast am 23. November 2010 - 16:29.

solche Sätze sollte man lieber nicht aussprechen!

ich kenne Pfr. Bräuchle persönlich und er ist menschlich ein lieber Kerl. Er...

ich kenne Pfr. Bräuchle persönlich und er ist menschlich ein lieber Kerl.
Er hat schon viel Gutes für mich getan.
Es ist unfair solche Urteile, wie Sie es tun zu fällen.

Verfasst von Christiane Edelmann am 18. November 2010 - 16:08.

Sehr geehrter Herr Jung

Auf Ihren Kommentar hätten wir alle gut verzichten können.

Auf Ihren Kommentar hätten wir alle gut verzichten können.

Verfasst von Gast am 14. November 2010 - 11:02.

Der Saubermann Herr Bräuchle

... sollte sich endlich wieder um SEINE eigentliche Arbeit kümmern. Das aber...

... sollte sich endlich wieder um SEINE eigentliche Arbeit kümmern. Das aber hoffentlich besser. Was er sich seither mit seinen Aussagen geleistet hat, ist diffamierend. So langsam ist es mir peinlich, der evangelischen Konfession anzugehören. Welches Recht nimmt sich denn dieser Mensch heraus, andere zu beurteilen. Wird diese Person eigentlich für seine Funktion als Pfarrer bezahlt? Das scheint man zu bezweifeln. Er gehört in die Kirche und nicht aktiv auf den Marktplatz als selbsternannter Vertreter für Stuttgart 21. Nur mal so ein Gedanke: Den Evangelismus gibt es seit Martin Luther. Hätte Herr Bräuchle diesen Mann ebenfalls aus der Stadt jagen lassen? Es wird ZEIT, dass die ev. Landeskirche diesen Mann wieder seinen Aufgaben zuführt oder endgültig entbindet.

Verfasst von Gast am 26. Oktober 2010 - 17:54.

Pro Facebook Seite

@Christiane Edelmann Sie meinen "die" Facebookseite der Befürworter? Schon mal...

@Christiane Edelmann
Sie meinen "die" Facebookseite der Befürworter?
Schon mal näher durchgelesen?
Hat schon sehr viel Befürworter da(50 mal soviel wie man auf der Strasse sieht.
Schade nur das immer die gleichen 30 Leute Posten.
Und auch schade das es eine reine Hetzseite gegen die Gegner von S21 ist.
Ich bete zu Gott das diese Leute niemals auf die Strasse gehn da es soviel Polizei nicht gibt um uns vor diesen Hetzern zu schützen.
Zum Glück gibt es diese Anzahl der "Befürworter" bei Facebook nicht wirklich.

Verfasst von Dirk Teschner am 24. Oktober 2010 - 21:16.

Andersdenkende in unserer Gesellschaft

Herr Pfarrer Bräuchle sollte sich dringend einmal überlegen, wo wir heute wären...

Herr Pfarrer Bräuchle sollte sich dringend einmal überlegen, wo wir heute wären, hätte es andersdenkende in unserer Gesellschaft nicht gegeben. Es gäbe heute keine evangelische Glaubensrichtung, ja es gäbe nicht mal das Christentum! Die Kirche darf sich nicht instrumentieren lassen von einer Politik, die nach wirtschaftlichen Großprojekten und Maximierung der Gewinne strebt, sondern die sich um ökologische Belange kümmert, um die Umwelt, für einen sozialen Staat, in dem jeder sich als vollwertiges Mitglied der Gesellschaft (wohl-)fühlen kann. Ich schäme mich für als Mitglied der evangelischen Kirche für seine Aussagen über die, "die als Aktivisten und Agitatoren und Demagogen im Ganztagsjob eingekauft worden sind". Diese angesprochenen Menschen machen sich Gedanken über die Zukunft unserer Erde, das Zusammenleben aller und nicht zuletzt über die Zukunft der Menschheit.

Verfasst von Gast am 20. Februar 2011 - 20:54.

@Ingo 1971: nein, es ist

@Ingo 1971: nein, es ist niemals richtig, in einer Demokratie Andersdenkende...

@Ingo 1971: nein, es ist niemals richtig, in einer Demokratie Andersdenkende des Platzes verweisen zu wollen. WIR sind nämlich auch Stuttgarter und Württemberger und WIR haben das Recht, anders zu denken und anders zu sprechen als der Herr Pfarrer. Und wenn wir von unseren Politikern (die wir wie im Fall des Herrn Mappus auch nie gewählt haben) belogen und betrogen werden, dann benennen wir das auch so!

Der spricht von Meinungsfreiheit und sagt im gleichen Satz, wer eine andere Meinung hat als er, wird rausgeschmissen!

Manch einer sollte mal sein Hirn einschalten.

Verfasst von Ingo1971 am 20. Oktober 2010 - 17:49.

  Hier gibt es den Text der

  Hier gibt es den Text der Ansprache von Johannes Bräuchle auf der...

 

Hier gibt es den Text der Ansprache von Johannes Bräuchle auf der Donnerstagskundgebung auf dem Marktplatz vor dem Stuttgarter Rathaus am Donnerstag, 14.10.2010.

Der umstrittene Teil mal im Kontext:

Es ist für mich unerträglich, wie unsere gewählten Politiker und Wirtschaftsleute, die uns nach vorne bringen und unseren Wohlstand sichern, als die Dummen dargestellt werden, sich vor der Liederhalle am letzten Montag beschimpfen lassen mussten mit „Lügenpack“, „Kinderschinder“, „Drecksau“, „Kinderschläger“. Und auch habe ich gehört „Die RAF muss wieder her“ – das hat mich nicht erschreckt, sondern in mir eine Sauwut entfacht. Denn das ist zerstörerisch und destruktiv!

Liebe Mitbürger – lasst uns zusammenhelfen, dass wir uns von denen trennen, die uns in ein Chaos hineinführen wollen. Wir wollen uns trennen von Parkschützern, die unseren Park zertrampeln und zum Hippie-Camp verunstalten.

Wir wollen uns trennen von den Baumschläfern und Ankettungstrainern und den Bauzaunbesetzern. Schützen wir uns vor den vermeintlichen Schützern eines verirrten Demokratieverständnisses und richten wir unsere über 60 Jahre aufgebaute Meinungsfreiheit und Streitkultur auf Augenhöhe wieder auf.

Schicken wir die hinaus aus unserer Stadt und unserem Land, die als Aktivisten und Agitatoren und Demagogen im Ganztagsjob eingekauft worden sind.

Wir sind Stuttgarter Bürger und Baden-Württemberger!

Wir brauchen von denen keine Nachhilfe in Demokratie.

Ja gut...sehr zünftig und politisch, aber mMn an sich richtig. 

 

“Die Ehrfurcht vor der Vergangenheit und die Verantwortung gegenüber der Zukunft geben fürs Leben die richtige Haltung.” - Dietrich Bonhoeffer

Verfasst von Michael Mey am 20. Oktober 2010 - 12:58.

Pfarrer Bräuchle

Pfarrer Bräuchle kämpft für S21. Das ist sein gutes Recht.. Wer sich aber über...

Pfarrer Bräuchle kämpft für S21. Das ist sein gutes Recht..
Wer sich aber über den Ton seiner angeblichen Gegner moniert,
sollte in Wortwahl, Stil und Ton als Beispiel vorangehen. Das aber
kann ich bei Pfarrer Bräuchle, und er will uns doch allen ein
Vorbild sein, nicht erkennen. Wer sein Amt für persönliches mediales
Geschnatter mißbraucht, macht sich für mich unglaubwürdig.

Michael Mey

Verfasst von Christiane Edelmann am 19. Oktober 2010 - 18:58.

Erstaunlich schlecht recherchiert Herr Österreicher

Sie wollen uns weis machen, daß es nur ein paar Verirrte sind, die sich für das...

Sie wollen uns weis machen, daß es nur ein paar Verirrte sind, die sich für das Bahnprojekt aussprechen, während der Rest der Stadt Stuttgart und der Region gegen den Größenwahn etc. sei. Das ist - mit Verlaub- eine grobe Falschmeldung. Es sind Zehntausende dafür, die sich öffentlich äußern, viele via Internet und Facebook, aber auch auf Demonstrationen, in Abstimmungen, in Onlinekommentaren oder Leserbriefen insbesondere in den Stuttgarter tageszeitungen und in Zeitungen der umliegenden Landkreise.Ich wohne dort und weiß, wovon ich rede und ich lese ziemlich viele Zeitungen, gedruckte Ausgaben und online Ausgaben (hat berufliche Gründe) Und es sind Zehntausende, die einfach nur dafür sind, ohne es permanent raus zu schreien.
Wofür sind die Befürworter eigentlich (ich gehöre dazu): Ich z.B. will daß die bahn zu einer ernsthaften Konkurrenz für die Straße und den Flugverkehr innerhalb Deutschlands wird. Das geht nicht mit einer Infrastruktur, die zu kaiser Wilhelms Zeiten vor ca. 150 Jahren gebaut und seither unverändert blieb. Die Bahn hat den geringsten Flächenverbrauch, die beste Umweltbilanz, die wenigsten Verkehrsopfer.
Die Ingenieurleistung in deutschland ist hervorragend, ein Tunnel unter Stuttgart zu graben ist kein problem. Die Panikmache wird vor allem von Menschen geschürt,deren mathematische, technische, geologische Kenntnisse vermutlich rudimentär sind. Außerdem: Wenn die Züge unter der erde fahren, ist es oben ruhiger. Das Gleisvorfeld in Stuttgart macht einen ziemlichen Lärm und schadet somit der gesundheit vieler menschen. Die (ungeplanten) oberirdischen Alternativen der Gegner (K21) würden z.B. in das Neckar-und Filstal zusätzlichen ungeheuren Lärm bringen und wäre nicht billiger. Was die Kosten angeht. 70 % kommen durch den Länderfinanzausgleich und andere Fördertöpfe, sind also geschenkt. Übrigens das erste mal, daß Baden-Württemberg vom Finanzausgleich etwas zurückbekommt. Dies und vieles andere spricht für S 21. Ich wünschte, es würde in den div. Foren die jeweilige Gegenseite weniger verunglimpft ("Bräuchle soll die Stadt verlassen" und ähnlicher Unsinn) und mehr argumentiert.Da hätten dann alle was davon.

Verfasst von Gast am 1. Dezember 2010 - 9:08.

kurze Frage

Werte Frau Edelmann was sind Sie denn bitte von Beruf ? Und gross sind denn...

Werte Frau Edelmann

was sind Sie denn bitte von Beruf ?
Und gross sind denn Ihre Kenntnisse
in den angeführten Bereichen ?
Sicherlich auf höchstem Stand,
denn wie sonst könnten Sie die Gegner
derart in Ihren Fähigkeiten und Kenntnissen beurteilen.

Verfasst von Thomas Östreicher am 19. Oktober 2010 - 22:51.

Die S21-Befürworter

... waren zum Zeitpunkt der Entstehung des Artikels (9. September) medial l...

... waren zum Zeitpunkt der Entstehung des Artikels (9. September) medial längst noch nicht so präsent wie heute. Den Eindruck, es seien nicht sonderlich viele, teilten bis vor Kurzem viele. Im Übrigen scheint ein Missverständnis vorzuliegen. Ich habe bislang nicht die Forderung vernommen, Herr Bräuchle solle die Stadt verlassen. Umgekehrt sprach sich Pfarrer Bräuchle zur allgemeinen Verblüffung vor wenigen Tagen tatsächlich dafür aus, die S21-Gegner aus der Stadt zu werfen. Den Videomitschnitt seiner Rede hat ein evangelisch.de-Leser unten verlinkt. Ich finde allerdings, es ist gleich, wer wen der Stadt verweisen möchte. Unsinn bleibt es allemal. Darin sind wir uns hoffentlich einig.

Danke für Ihren Diskussionsbeitrag und freundliche Grüße

Thomas Östreicher

Verfasst von Ingo1971 am 20. Oktober 2010 - 17:15.
Kommentar auf: Die S21-Befürworter

>>Umgekehrt sprach sich

>>Umgekehrt sprach sich Pfarrer Bräuchle zur allgemeinen Verblü...

>>Umgekehrt sprach sich Pfarrer Bräuchle zur allgemeinen Verblüffung vor wenigen Tagen tatsächlich dafür aus, die S21-Gegner aus der Stadt zu werfen.<< 

Für mich bezog er sich dabei auf eine spezielle Gruppe von Charakteren(Berufsdemonstranten, Agitatoren.... usw.)

Das ist doch imho ziemlich emotionalisiert und irrational was dort abgeht. 
 

 

“Die Ehrfurcht vor der Vergangenheit und die Verantwortung gegenüber der Zukunft geben fürs Leben die richtige Haltung.” - Dietrich Bonhoeffer

Verfasst von Gast am 28. Juni 2011 - 20:50.
Kommentar auf: >>Umgekehrt sprach sich

Ziemlich schräges Video

Ziemlich schräges Video

Ziemlich schräges Video

Verfasst von Gast am 20. Dezember 2010 - 15:21.
Kommentar auf: >>Umgekehrt sprach sich

ich zitiere

Was wir Gegner schon lange vermuteten, ist also wahr. Politiker und Bahnchef,...

Was wir Gegner schon lange vermuteten, ist also wahr. Politiker und Bahnchef, die so einen Murks produzieren, gehören endlich in die Wüste geschickt. Am besten ohne Wasser! Und nehmt möglichst den Arbeitgeberpräsidenten Hundt gleich mit. Würde der sein eigenes Unternehmen (Allgeier Uhingen) so führen, wäre es längst pleite. Dass er Stuttgart 21 trotzdem unterstützt ist ein Skandal ohnegleichen.

Rainer Seemann
Renningen

 

Verfasst von Andreas Schmidt am 18. Oktober 2010 - 12:37.

Wer im Glashaus sitzt

"Schicken wir die hinaus aus unserer Stadt und unserem Land, die als Aktivisten...

"Schicken wir die hinaus aus unserer Stadt und unserem Land, die als Aktivisten, Agitatoren und Demagogen im Ganztagsjob eingekauft worden sind"

Wenn Herr Bräuchle sich selber ernst nimmt, dann müsste er augenblicklich die Stadt verlassen.

Verfasst von Gast am 15. Oktober 2010 - 20:34.

http://3.ly/BraeuchlesDemokra

http://3.ly/BraeuchlesDemokratie "Schicken wir die hinaus aus unserer Stadt...

http://3.ly/BraeuchlesDemokratie

"Schicken wir die hinaus aus unserer Stadt und unserem Land"

Man ist ja viel gewöhnt von ihm. Dies schlägt dem Faß den Boden aus.

Wie lädt sich das noch mit dem christlichem Weltbild vereinbaren? Da zeigt sich, wessen Geistes Kinde er ist.

Jeder Christ muss sich schãmen.

Verfasst von Christiane Edelmann am 19. Oktober 2010 - 21:14.

Bahnhofsbau ist mit christlichem Weltbild vereinbar!!!

Beschimpfungen Andersdenkender nicht.

Beschimpfungen Andersdenkender nicht.

Verfasst von Gerhard Mayer am 1. Oktober 2010 - 19:40.

Stuttgart 21

Wenn man sieht, wie Menschen, die für die Zukunft des Industriestandortes die...

Wenn man sieht, wie Menschen, die für die Zukunft des Industriestandortes die Anbindung Stuttgarts durch den Tiefbahnhof an das Europäische Bahnnetz für wichtig halten, diffamiert werden, haben die Gegner für mich schon lange ihre Unschuld verloren.
Es soll doch niemand glauben, daß das Geld, das die Bahn in den Ausbau steckt, bei einem Abbruch dann nach Stuttgart überweist um Kindergärten zu bauen.

Wer Demokratie will, muß auch bereit sein, demokratisch getroffene Entscheidungen zu akzeptieren. Die Gegner werden nach meiner Einschätzung von einer Partei stimmuliert, die nur auf Stimmenfang geht. Die Landesbank hat mit allen schlechten Papieren, die sie immer noch hat, mehr Geld in den Sand gesetzt als Stuttgart 21 kosten wird ohne daß sich jemand darüber aufregt. Stuttgart 21 ist aber wichtig wenn man den Industriestandort erhalten möchte. Oder möchten die Gegner jetzt den Flughafen ausbauen?

Den Pfarrer, der sich für Stuttgart 21 einsetzt, kenne ich nicht. Wenn er aber versucht, Wogen zu glätten kann ich nichts schlechtes daran finden.
Oder sind jetzt alle Befürworter automatisch "böse"?

Verfasst von Parkschützer am 12. September 2010 - 8:38.

Selbstverständlich...

... darf ein Pfarrer genauso FÜR S21 Stellung beziehen wie dies andere FÜR K21...

... darf ein Pfarrer genauso FÜR S21 Stellung beziehen wie dies andere FÜR K21 (das Alternativmodell zu S21) tun. Selbstverständlich darf Pfarrer Bräuchle auch CDU-Mitglied sein. Demokratie lebt von Vielfalt und jeder darf denken und sagen, was er für richtig hält - selbstverständlich auch Pfarrer Bräuchle. Was jedoch scheinheilig ist wie sonstwas, das ist die Art und Weise, wie Herr Bräuchle - wie am heutigen Sonntag in der aktuellen Ausgabe des ZDF-Kirchenmagazins "sonntags" geschehen - insbesondere seine Stuttgarter Kollegin Guntrun Müller-Ensslin zu diskreditieren versucht, indem er den Eindruck erweckt, es sei unschicklich, wie sie regelmäßig im Schlossgarten Andachten hält und dies auch und insbesondere in ihrer Funktion als "Parkschützerin".

Man muss vielleicht klarstellen, dass Herr Bräuchle ein unter den Protestanten Stuttgarts bereits seit Jahrzehnten ein höchst umstrittener Kopf ist, der sich früher wie auch heute insbesondere durch Intoleranz denjenigen Protestanten gegenüber auszeichnet, die nicht wie er einem außerordentlich konservativ geprägten schwäbischen Pietismus anhängen. In Zeiten der Nachrüstungsdebatten der 80er Jahre hat er einerseits vehement kritisiert, dass die große Mehrheit seiner Mitchristen sich klar gegen Nachrüstung und Militarismus positioniert haben, hat gefordert, die Tagespolitik aus der Kirche herauszuhalten, um selbst vehement der Stationierung von Pershing II-Rakteten das Wort zu reden; heute versucht er, sich moralisch über die S21-Gegner zu überheben und den Eindruck zu erwecken, er müsse Partei für die "verfolgte Unschuld" der S21-Befürworter ergreifen.

Nochmal: selbstverständlich ist es für einen Pfarrer oder eine Pfarrerin erlaubt, sich politisch zu positionieren und dies dann auch öffentlich zu vertreten. Aber es steht Herrn Bräuchle nicht zu, die Menschen, die aus guten und nachvollziehbaren Gründen gegen S21 sind, als "die Bösen" zu diffamieren, wie dies ebenfalls in der heutigen Ausgabe von "sonntags" geschehen ist.

Verfasst von Ingo1971 am 9. September 2010 - 15:21.

Das ist doch alles eine

Das ist doch alles eine politisch motivierte Farce auf der sich die ü...

Das ist doch alles eine politisch motivierte Farce auf der sich die üblichen verdächtigen zusammen gerottet haben um durch gezielte desinformation Meinung zu machen. 

“Die Ehrfurcht vor der Vergangenheit und die Verantwortung gegenüber der Zukunft geben fürs Leben die richtige Haltung.” - Dietrich Bonhoeffer

Verfasst von Gast am 9. September 2010 - 22:00.
Kommentar auf: Das ist doch alles eine

Urlaub hat der Pfarrer

Urlaub hat der Pfarrer genommen, um für Stuttgart21 zu werben? Unfassbar! Es...

Urlaub hat der Pfarrer genommen, um für Stuttgart21 zu werben? Unfassbar! Es gibt in jeder Gemeinde jede Menge wichtige Sozialarbeit, die ein verantwortungsbewusster Pfarrer wahrnehmen sollte, anstelle sich parteipolitisch zu profilieren - wie ich entnahm ist er CDU-Mitglied. Es bestätigt mich in meiner Entscheidung, vor einigen Jahrzehnten, dieser Kirche den Rücken zugewandt zu haben.

Verfasst von Coriander am 17. November 2010 - 23:47.
Kommentar auf: Urlaub hat der Pfarrer

Urlaubsgestaltung

Urlaub hat der Pfarrer genommen, um für Stuttgart21 zu werben? Unfassbar...

Urlaub hat der Pfarrer genommen, um für Stuttgart21 zu werben? Unfassbar!

Ja was denn? Sollte er's während der Arbeitszeit tun? Oder erwartest du, dass er Urlaub nimmt, um Sozialarbeit zu machen? Denk noch mal nach.

Coriander

Edit: Sehe jetzt erst, wie alt der Beitrag hier ist.

- Streite dich nicht mit einem Dummkopf. Er zieht dich auf sein Niveau herunter und schlägt dich dort mit seiner Erfahrung. (Quelle unbekannt)-

Verfasst von Ingo1971 am 10. September 2010 - 21:22.
Kommentar auf: Urlaub hat der Pfarrer

>>Urlaub hat der Pfarrer

>>Urlaub hat der Pfarrer genommen, um für Stuttgart21 zu werben?...

>>Urlaub hat der Pfarrer genommen, um für Stuttgart21 zu werben? Unfassbar!<< 

Jepp. Und dann darf er sich meinetwegen dafür oder dagegen einsetzen. Denn es ist ja sein Urlaub den er nach seinen Maßstäben verbringen sollte.

>>Es gibt in jeder Gemeinde jede Menge wichtige Sozialarbeit, die ein verantwortungsbewusster Pfarrer wahrnehmen sollte, anstelle sich parteipolitisch zu profilieren - wie ich entnahm ist er CDU-Mitglied.<<

CDU-Mitglied  Wieso ist er noch nicht in Beugehaft?   

Jeder sollte seinen Erholungs-Urlaub so verbringen wie er mag. Dazu dient der ja. Ob er nun auf Hawaii Wellen reitet oder sich dort für ein Projekt engagiert was er gut findet.

 

 

“Die Ehrfurcht vor der Vergangenheit und die Verantwortung gegenüber der Zukunft geben fürs Leben die richtige Haltung.” - Dietrich Bonhoeffer

Verfasst von Michael H. am 10. September 2010 - 12:47.
Kommentar auf: Urlaub hat der Pfarrer

???

Das ist ja interessant, dass Sie eine so genaue Vorstellung davon haben, was...

Das ist ja interessant, dass Sie eine so genaue Vorstellung davon haben, was ein Pfarrer zu tun hat oder nicht, wo Sie ja offenbar nicht mehr Kirchenmitglied sind.
Ich glaube, das im Gegenteil die Pfarrerin, die im Talar öffentl. gegen S 21 demonstrierte ihre Amtswürde mißbraucht hat. Und soweit ich weiß waren zigtausend andere Gegner des Projekts ebenfalls vor Ort, warum kümmern die sich denn nicht um soziale Projekte? Und woher nehmen diese Leute sich die Zeit? Ich glaube einfach, dass für Sie Herr Bräuchle nur auf der "falschen" Seite steht... und damit bestätigt sich leider seine These, dass es sich hier um eine Art Glaubenskrieg handelt.

mit besten Grüßen

Verfasst von Gast Friedrich E. am 13. September 2010 - 11:23.
Kommentar auf: ???

Pfarrer Bräuchle

Pfarrer Bräuchle ist in meinen Augen ein mutiger Mann. Es ist schon seltsam,...

Pfarrer Bräuchle ist in meinen Augen ein mutiger Mann. Es ist schon seltsam, dass er wegen seiner öffentlich geäußerten >>anderen<< Meinung so scharf angegriffen wird. Die Gegner von >>Stuttgart 21<<, die ja aus unterschiedlichen Gründen handeln und beileibe keine geschlossene Begründung für ihr Tun vorweisen können, bezeichnen sich doch immer als Demokraten. Aber in der Demokratie muss auch eine Meinung, die vom jeweiligen Trend abweicht, gehört und geachtet werden.
>>Stuttgart 21<< ist ein Projekt, das ganz Süddeutschland betrifft und für die nächsten 100 Jahre von Bedeutung ist. Da sollten Emotionen zurückgefahren werden, um wieder mehr Sachlichkeit in der Auseinandersetzung zu ermöglichen. Und ich sehe, dass dies das absolut legitime Ziel von Pfarre Bräuchle ist.
Noch ein nicht ganz emotionsloser Zusatz: Hätte es diese in der Ablehnung von >>Stuttgart 21<< vereinigten Kräfte schon früher gegeben oder geben können, hätte Herr Bonatz vermutlich den derzeitigen Kopfbahnhof in Stuttgart nie bauen können.

Verfasst von Jemima am 18. Dezember 2010 - 13:02.
Kommentar auf: Pfarrer Bräuchle

Stellungnahme

Gründe, um aus der Kirche auszutreten gibt es genug. Da ist aber nicht Pfr...

Gründe, um aus der Kirche auszutreten gibt es genug. Da ist aber nicht Pfr. Bräuchle dran schuld. Er ist wohl hier für manche nur ein gefundenes Fressen, habe ich so allmählich das Gefühl!!! Auch werden hier Dinge verdreht oder in einem falschen Zusammenhang dargestellt.

Das es zu solchen schlimmen Äußerungen, über einen Menschen kommt, nur, weil er eine andere Meinung hat und das auch noch als Pfarrer ,,oh wie schrecklich", finde ich sehr schade, aber auch sehr bedenklich!!!

Es geht hier nicht mehr um Stuttgart21, sondern hier werden schon kleine oder größere Kriege im zwischenmenschlichen Bereich geführt!

Pfr. Bräuchle war schon immer ein Mensch, der frei das sagte, was er dachte und hinter was er stand. Damit wurde er für einige Menschen oft auch ,,recht ungemütlich".

Ein vollkommener Quatsch ist, dass Pfr. Bräuchle angeblich in seinen Gemeinden nur ,,Trümmerhaufen" hinterlassen haben soll. Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, dass in Stuttgart-Freiberg die Kirche immer nur gefüllt war,wenn bekannt war, dass er er predigte. Da mussten dann Schiebewände raus gemacht werden, da der Platz, für all die Gottesdienstbesucher nicht ausreichte! Leider gab es aber auch in dieser Gemeinde Menschen, die an seiner offenen und direkten Art Anstoß nahmen und ihm das Leben sehr schwer machten. Es gab aber auch Viele, die hinter ihm standen und ihn sehr schätzten.

Der Grund seiner begehrten Gottesdienste war dieser, dass er einfach wunderbar ,,lebendig" predigte und nicht so ,,eingeschlafen", wie viele andere Pfarrer es tun, ohne dass ich hier irgendjemandem nahe treten möchte und es gibt sicherlich auch andere gute Pfarrer, die es verstehen, die Menschen mit Gottes Worten auch anzusprechen.

Ich habe hier schon einmal Stellung bezogen und möchte es nochmals tun, um damit hervorzuheben, dass Pfr. Bräuchle auch ein Mann der Tat war, wenn es darum ging, sich für schwache und benachteiligte Menschen einzusetzen. Das hat er auch für mich getan und dafür bin ich ihm noch heute dankbar!

B.Deeg

 

Verfasst von Rainer Seemann am 6. Oktober 2010 - 18:04.
Kommentar auf: Pfarrer Bräuchle

Pfarrer Bräuchle

Ich zitiere mal einen Leser brief aus einer Zeitung und aus dem Blog der...

Ich zitiere mal einen Leser brief aus einer Zeitung und aus dem Blog der Parkschützer. Da mag sich jeder seine eigene Merinung bilden.

Zitat Anfang:

Ulrich Scheuffele »

nachfolgender Leserbrief ging heute von mir an diverse Zeitungen:

Johannes Bräuchle ein Pfarrer für Stuttgart 21

Johannes Bräuchle entwickelt sich so langsam zum Medienstar und wird als aufrechter Kämpfer für Stuttgart 21 gefeiert. Aber wer ist dieser Johannes Bräuchle?
Den Menschen im Landkreis Ludwigsburg ist Bräuchle wohlbekannt, war er doch von 1993 bis 1997 Stadtpfarrer in Markgröningen. Vor dieser Stelle war er Pfarrer in Stuttgart-Freiberg.
Bräuchle hat es verstanden in Markgröningen innerhalb kurzer Zeit einen Streit innerhalb der Gemeinde anzuzetteln und die Gemeinde zu spalten, man kann den Zustand fast als offenen Krieg zwischen den Gemeindemitgliedern bezeichnen. Der Riss ging mitten durch den Kirchengemeinderat. Die Zustände waren so schlimm, dass sogar in der überregionalen Presse darüber berichtet wurde. Der Kirchenführung blieb nichts anderes übrig, als Bräuchle von der Gemeinde abzuziehen. Er hat dann keine richtige Gemeinde mehr bekommen. Markgröningen hat Jahre gebraucht, um sich von dieser Katastrophe zu erholen. Bräuchle hatte bis vor Kurzem Hausverbot an der Bartholomäuskirche. Aber auch in Stuttgart-Freiberg hat er Trümmer hinterlassen, so hat mir ein Gemeindemitglied von dort mitgeteilt, dass Bräuchle von der Kanzel mit Beschimpfungen über eine Frau aus der Gemeinde hergefallen ist, die kurz vorher Selbstmord begangen hatte um noch eins darauf zu setzen, hat er dann noch eine Tonbandaufnahme seiner Predigt an die Tochter der Verstorbenen geschickt.
Bräuchle war der Auslöser für mich, dass ich 1994 aus der evangelischen Kirche ausgetreten bin.

Zitat Ende.

Wenn das die Gallionsfigur von Pro S 21 ist, dann ist mir nicht bange....

Verfasst von Christiane Edelmann am 19. Oktober 2010 - 22:09.
Kommentar auf: Pfarrer Bräuchle

Ich habe in keiner Zeitung diesen "Leserbrief" gedruckt gesehen

und ich lese viele Zeitungen in Stuttgart, wo ich wohne und lese auch einige...

und ich lese viele Zeitungen in Stuttgart, wo ich wohne und lese auch einige umliegende Regionalzeitungen. (Berufliche Gründe)Vielleicht druckt es deshalb keine redaktion, weil die Behauptungen falsch sind. Auf allen Internetseiten der Gegner z.B. K 21, Politblogger etc. etc. ist dieser sog. "Leserbrief" eingestellt. Zur sachlichen Auseinandersetzung um das Bauprojekt trägt er nicht viel erhellendes bei, denn ob Pfarrer Bräuchle ein guter oder ein schlechter Pfarrer war, ist für den Bahnhofsbau und die Bahnstrecke nach Ulm irrelevant.
Auf der Internetseite "Politblogger", werden außerdem die Demonstrationen der S 21 Befürworter am Donnerstag als "Reichsparteitag der S- 21- Befürworter" bezeichnet.
Ziemlich niedriges Niveau der S 21 Gegner.

Verfasst von Gast am 21. Oktober 2010 - 7:13.

Der Leserbrief den Sie nicht gefunden haben

ist in der Bietigheimer Zeitung erschienen. Machen wir uns keine Gedanken...

ist in der Bietigheimer Zeitung erschienen. Machen wir uns keine Gedanken darüber ob das Niveau der Einen oder Anderen Seite höher ist. Um die Wahrheit über den Charakter des Pfarrers zu erfahren sprechen Sie mit seiner damaligen Gemeinde, sprechen Sie mit Ihm, machen Sie sich ein persönliches Bild. Da er als Meinungsbildner auftritt und benutzt wird spielt seine Glaubwürdigkeit schon eine Rolle.

Verfasst von Oberschwabe am 14. Oktober 2010 - 17:27.
Kommentar auf: Pfarrer Bräuchle

Pfarrer Bräuchle

Herr Bräuchle behauptet in den Artikel, dass eine Kollegin von ihm im...

Herr Bräuchle behauptet in den Artikel, dass eine Kollegin von ihm im Talar gegen S21 demonstriert. Das ist verlogen. Die genannte Kollegin hält jeden Mittwoch um 18Uhr im Schloßpark einen Gottesdienst (ohne Talar). ab. Diese Gottesdienste sind sehr schön und werden von hunderten  von Menschen besucht.  Kann ich dem Herrn Bräuchle auch empfehlen.

 

Verfasst von Rainer Seemann am 27. Oktober 2010 - 9:29.
Kommentar auf: Pfarrer Bräuchle

Rüge vom Bischoff

Wie man heute in der Stuttgarter Zeitung lesen kann, hat Landesbischof Frank...

Wie man heute in der Stuttgarter Zeitung lesen kann, hat Landesbischof Frank Otfried July gegen Herrn Bräuchle eine Rüge ausgesprochen und ihn zur Mäßigung aufgefordert. Das war in meinen Augen allerhöchste Zeit. Die verbalen Entgleisungen dieses "Pfarrers" wurden immer unerträglicher und ich habe schon lange auf eine Reaktion der Kirchenleitung gewartet. Ein Pfarrer, der Bürger, die sich gegen ein fragwürdiges Projekt aussprechen, aus Stadt und Land hinausjagen will. hat seine Glaubwürdigkeit als Verkünder der christlichen Botschaft in meinen Augen verloren.

Auch die behauptung, die Projektgegener wären "Aktivisten, Agitatoren und Demagogen, die im Ganztagsjob eingekauft worden seien" ist dermaßen beleidigend und an den Haaren herbeigezogen, dass sich die S 21 Befürworter sicher keinen Gefallen tun, diesen Menschen an die Spitze Ihrer Bewegung zu stellen.

Wenn es nach mir ginge, müsste Herr Bräuchle die evangelische Kirche verlassen. Er darf dort keinen Platz haben.

Verfasst von Gast am 31. Oktober 2010 - 14:46.
Kommentar auf: Rüge vom Bischoff

Leserbrief

Auch ich habe den Leserbrief gelesen, der in der Bietigheimer Zeitung v. 21.09....

Auch ich habe den Leserbrief gelesen, der in der Bietigheimer Zeitung v. 21.09.2010 abgedruckt war; es bestärkt die Richtigkeit der Entscheidung meiner Frau und mir, sich aus den nebenberuflich kirchlichen Aktivitäten (Organistendienst, Posaunenchorleitung) zurückzuziehen.

Als Bauphysiker und Gutachter wird man leider ständig mit viel Fehlplanung / -leistung konfrontiert, es entsetzt mich aber zunehmend, wenn man die Schlichtungsgespräche beobachtet, wie hier unglaublich viel Unfähigkeit zutage gefördert wird - man reibt sich verwundert die Augen.

Mich würde besonders interessieren, wieviel das bis 2024 zu betreibende Grundwassermanagement an zusätzlichem Atommüll bwz. CO2-Emission produziert und ob hier die durch den Klimawandel sich verstärkenden Wetter-Extremereignisse mit Starkregen einhergehenden Risiken eingeplant sind, d. h. ob das Grundwassermanagement für diese Fälle überhaupt ausgelegt ist und nicht versagt, ob ggf. die Verankerungen des Tiefbahnhofs im Untergrund den Auftriebskräften standhalten können, ob Kölner Ereignisse (Stadtarchiv) ausgeschlossen werden können.

Andere Punkte wie die ständige betriebene "Bedarfsgenerierung" und damit Bedarfsbefriedigung, wie z. B. Erhöhung der Anzahl von Flugzielen für Fernflüge (für die sich Prof. Fundel einsetzt), die u. a. die Notwendigkeit von S21 begründen sollen, machen doch deutlich: Klimawandel interessiert schlicht nicht!

Welcher Energieaufwand nötig ist, um die ICEs dann mit möglichst viel "Bums" aus dem tieferliegenden Bahnhof hochzukatapultieren zum Flughafen - wen interessiert das wirklich?

...eine paar Denkanstöße...

Gruß

Verfasst von Rainer Seemann am 17. November 2010 - 15:42.
Kommentar auf: Leserbrief

Bräuchle wird zum Problem

Ich denke, Herr Bräuchle (Pfarrer mag ich nicht sagen) wird zum Problem für...

Ich denke, Herr Bräuchle (Pfarrer mag ich nicht sagen) wird zum Problem für seine Kirche. Man kann in der heutigen Stuttgarter Zeitung einen interessanten Artikel dazu lesen. Auch wird dort bestätigt, dass er bereits zwei Gemeinden verlassen musste weil er sie gespalten hat. Für mich passt dieser Mensch ganz gut ins Bild der S 21 Befürworter.

Welche Wohltat dagegen sind die Predigten von Frau Müller Ensslin im Schloßgarten.

Liebe Grüße

Rainer Seemann

Verfasst von Gast am 17. November 2011 - 16:06.

Bräuchle suspendiert

Die Kirche hat einen Strich gezogen: "Der Evangelische Oberkirchenrat...

Die Kirche hat einen Strich gezogen:
"Der Evangelische Oberkirchenrat suspendiert Pfarrer Johannes Bräuchle mit sofortiger Wirkung von allen seinen Amtspflichten, um eine abschließende Klärung der Angelegenheit zu ermöglichen."
http://www.elk-wue.de/aktuell/detailansicht-pressemitteilung/?tx_ttnews[tt_news]=32569&tx_ttnews[backPid]=98&no_cache=1

Verfasst von Gast am 22. November 2011 - 20:54.
Kommentar auf: Bräuchle suspendiert

Pfarrer Bräuchle

Dass nach all den wüsten Beschimpfungen der S21-Gegner durch den früheren...

Dass nach all den wüsten Beschimpfungen der S21-Gegner durch den früheren Pfarrer Bräuchle immer noch der Satz 'Wenigstens einer kämpft gegen S21" als Überschrift steht, ist ein Skandal.
Wenigstens ist er jetzt vom Oberkirchenrat supendiert worden, lang genug hat's gedauert. Wer S21-Gegner verleumdet und Hitlervergleiche bemüht hat seinen Platz in der Landeskirche verloren

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