Du kannst niemals ein guter ANDERER sein II

Als Kind träumten wir, erwachsen zu werden und dann alles anders zu machen als die Erwachsenen, die uns aufzogen, erzogen, als die Gesellschaft, die uns in Klischees presste. Wir wollten groß werden, etwas zu sagen haben und dann die Welt vom Kopf auf die Füße stellen. Würden alle Kinder, die so dachten, nur ein Zehntel ihrer Träume später auch verwirklichen, wäre die Erde fast ein Paradies. Warum tun sie, die gestern oder vorgestern erwachsen geworden sind, aber gerade das nicht? Warum werden wir allen Träumen und Idealen untreu? - Wünsche, Gedanken und Ideen, die zweifellos richtig waren, weil sie aus einem kindlichen Gemüt entstanden.

Was hindert uns daran diesen Garten Eden zu betreten?
Vielleicht haben Sie sich diese Frage auch schon oft gestellt. Für mich steht eines definitiv fest. Jeder Mensch hat nicht nur Sehnsucht danach, sondern jeder Mensch hat auch das Potenzial dazu. Und genau da sind wir bei dem Punkt, was uns hindert, nämlich die Tatsache, dass wir nicht so sind, wie wir gerne sein würden, bzw. wie wir wirklich sind. Das ist nicht neu, schon der englische Mathematiker und Philosoph Bernd Russell bemerkte: Es ist für das Glück eines Menschen wesentlich, dass seine Lebensweise seinen eigenen tiefen Impulsen* angepasst ist und nicht den zufälligen Neigungen und Wünschen seiner Nachbarn** oder auch Verwandten.
(Anm. des Autors : *Werten, Idealen, Träumen, Talenten, Fähigkeiten etc. / **Chefs, Gesellschaft, Politik etc.)

Wir haben uns angepasst, zum Teil darauf eingelassen, was andere uns sagen. Das taten wir im guten Glauben, dass dies so von uns verlangt wird und wir nur so zum Glück kommen. Aber wer bestimmt unser Glück? Wer weiß, was uns glücklich macht? Doch nur wir selbst. Im günstigsten Fall wissen unsere engsten Verwandten und Freunde was uns Freude bereitet oder was uns glücklich macht. Doch Hand aufs Herz, meist wissen sie auch nicht wirklich alles, oder? Haben Sie den Mut, wieder wie ein Kind zu denken, sich Ideale zu betrachten und lassen Sie Ihre Gedanken einmal Purzelbäume schlagen. Trauen Sie sich zu träumen wie in Ihrer Jugend und Sie werden die Welt in anderen Farben sehen. Der Chef ist nicht mehr der liebe Gott, sondern macht in Unterhosen vielleicht eine schlechtere Figur als Sie. Der Stress verliert seine Schrecken, wenn Sie erkennen, dass Perfektionismus eine Illusion ist, die nur Hektik zur Auswirkung hat. Trauen Sie sich in den Garten Eden, der voll war mit Liebe, Harmonie, Überfluss und Freiheit und Werten. Trauen Sie sich zu SEIN wie Sie wirklich SIND! Finden Sie Ihre Lebensspur.

Ihr Oliver Groß

Noch keine Bewertungen vorhanden

© 2009 - 2012 evangelisch.de  |  Tel: 069 58 098 - 189  |  Fax: 069 58 098 - 418  |  Kontakt  |  Impressum  |  Presse  |  Datenschutz  |  AGB