Bezugs- und Beziehungspflege

Ich möchte nur meinen eigenen Ansprüchen gerecht werden und ein Leben führen, mit dem ich zufrieden bin und in welchem ich mich entwickeln kann. Die äußeren Faktoren, welche mein Leben aus der Bahn bringen und für Rückschläge verantwortlich sind, sind glücklicherweise noch selten und auch nicht schwerwiegend.

Manchmal fehlt einfach ein bisschen Kleingeld beim Zahlen an der Kasse oder der Videothek. Ich schiebe es darauf, dass das Leben mit steigendem Alter an Komplexität zunimmt.

Orientierung, Halt und Sicherheit

Seit genau zwei Wochen bin ich nun – nach bestandenem Examen – auf einer für mich neuen Wohngruppe aktiv – Zeit auch wieder den Pflege-Blog in Bewegung zu bringen.
Ich wurde sehr nett aufgenommen – von den BewohnerInnen wie auch von den MitarbeiterInnen.
Die ersten Tage waren davon geprägt, die Menschen in meiner Bezugspflegegruppe kennen zu lernen und abzuklopfen, wie Sie denn auf „den Neuen“ reagieren.

2/3-Examiniert

Man nehme eine abgeschlossene praktische Prüfung, gebe die hoffentlich gut überstandenen schriftlichen Prüfungen hinzu und man erhält nach ordentlich rühren – das Salz nicht vergessen – einen 2/3-Examinierten. Mehr als halb fertig, aber noch nicht ganz – eine kleine Schippe fehlt noch.
Denn übernächste Woche muss noch die Mündliche gut abgeschlossen werden.

Perfektion, eine Frage des Geschmacks!

Wie sollte der perfekte Mensch sein? Eher dünn, dick, groß, klein, dumm, schlau, mit großer oder kleiner Nase? Unwichtig! Sollte er eine caritative Ader haben und sich für andere Menschen stark machen oder sich lieber ganz egozentrisch um sich selbst drehen? Eine Mischung aus beiden, das wäre toll.

Anpassung an andere Gegebenheiten

Maschinen oder Computer kennen null oder eins – an oder aus, funktioniert oder funktioniert nicht. Sie können einem nicht ihre Dankbarkeit für die erbrachte Leistung aussprechen, je nach Tagesform eine andere Stimmungslage an den Tag legen oder gar Fragen beantworten.
Dennoch habe ich den PC schon oft gefragt: „Warum machst du das jetzt?“ oder „Warum brauchst du denn so lange?“ – ich warte bis heute noch auf eine Antwort.

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