Das fängt ja gut an!

Woche 1 läuft. Eigentlich wollte ich diese Reise nach aller Hektik von Umzug und ZDF-Aufnahmen GANZ ruhig beginnen. Aber Schock am Samstagmorgen: Mein Zubringerflug von Hannover nach Frankfurt fiel aus – unwetterbedingt. Seufz! Also wurde ich über München und Charlotte umgeleitet. Das ging schnell und effizient - tolles freundliches Lufthansateam, ein Dank nach Hannover! Etwas ermattet kam ich früh morgens an. Aber vor Bezug des Apartments musste erstmal die Küche aufgefüllt werden mit allem, was der Mensch so braucht. Und US Supermärkte haben rund um die Uhr geöffnet... Im Studentenwohnheim bin ich die ältere Dame, interessantes Gefühl.

Alle sind ziemlich aufgeregt zu Beginn des Semesters. Die Undergraduates müssen auf dem Campus wohnen, hier im Wohnheim sind also nur Graduates und damit 20-Jährige und älter. Auffällig ist aus europäischer Sicht, wie vielfältig die Kulturen sind. Jedes Gesicht zeigt andere Züge, aus Afrika, Asien, Europa, Lateinamerika. Was wäre da ein typischer Amerikaner. Die Mädchen gehen zum Teil extrem leicht bekleidet, Shorts und Top, das würde bei uns an der Uni wohl kaum jemand tun. Andere sind extrem elegant, wieder andere tragen Kopftuch. Was ist da eine typische Amerikanerin? Ich werde nach der Sarrazindebatte gefragt und lerne, dass dieser Name aus dem muslimischem Kontext stammt – interessant...

Das Universitätsgelände ist riesig, eine Stadt in sich. Also laufe ich mit Plan in der Gegend herum. Da der öffentliche Busverkehr so schlecht ist, hat die Universität drei Buslinien eingerichtet, die zentrale Wohngebäude und Universität abfahren. Das macht das Leben einfach. Einen Fahrradfahrer habe ich noch nicht gesehen, und eher Stirnrunzeln erzeugt, als ich gefragt habe, wo eines auszuleihen wäre. Heute Abend bekomme ich nun das von der Universitätspastorin. Aber nicht ohne Helm, sagt sie.

Religiöses auf allen TV-Sendern

Am Sonntag war ich zu müde, um in den Gottesdienst zu gehen und habe stattdessen einen Fernsehgottesdienst gesucht. Meine Güte, alles ist voll davon, fast jeder Sender bringt etwas in irgendeiner Weise Religiöses. Am meisten irritiert mich Joel Osteen. Er wirkt smart, gegeelte Haare und sieht extrem erfolgreich aus. Und er erzählt von einem Farmer, der eine gigantische Ernte einfährt, anders als seine Nachbarn, weil er gesegnet ist wie Abraham. Der war ja auch reich und erfolgreich, weil er geglaubt hat. "Mit Gott kannst du eine Wüste zum Blühen bringen!" Du kannst reich werden trotz widriger Umstände. Eine Frau hat in diesen ökonomisch schweren Zeiten mehr Kunden als alle anderen in der Firma – weil sie Gottes Geboten folgt. Deshalb sollten Firmen froh sein, wenn sie Christen als Angestellte haben "Wenn du glaubst, ist Wachstum möglich, auch wenn die Wirtschaft am Boden liegt." Gott will nicht, dass wir nur überleben, Gott will, dass wir Erfolg haben. Zwischendurch werden Bücher eingeblendet, die man kaufen kann. Und dann erzählt er, wie er seiner Tochter ein neues Handy kaufen will. Am Ende verlässt er den Laden mit drei neuen Handys für Tochter, Sohn und Frau und hat nur eins bezahlt – ein Zeichen von Gottes Segen. Eine Erfolgsmentalität sollen Christen entwickeln. Lepra in der Bibel sei ja auch immer eher eine innere Krankheit gewesen. Wir sollen uns innerlich wandeln, dann werden wir äußerlich erfolgreich….

Oje, davon habe ich gehört, aber ich kann es kaum fassen. Das ist eine Theologie, die ich überhaupt nicht nachvollziehen kann! Und das Fernsehen ist voll von religiösen Sendungen, unvorstellbar bei uns in Deutschland. Da ist ein Comic Programm für Kinder. Du kannst "Gods Design for Marriage" gucken (winningwalk.org) mit biblischen Weisungen für gelingende Ehen. Dazwischen gibt es Werbung für silberne Kreuze und Reisen nach Israel. Ein Bischof, dessen Name nur ganz kurz eingeblendet wird, sagt, wie Wunder geschehen (30 years of miracles). Und in WHSG–TV wird erklärt, dass du dieses Programm nicht verpassen darfst, denn es wird dein Leben verändern. In einem anderen Programm wird für dich gebetet, wenn du anrufst ("A miracle for you"). Geld verdienen, mehr haben, das alles ist Teil der Botschaft, die angeblich biblisch ist. Eine Frau hat eine Sendung mit ihrem Trainer (www.EmpoweringYourLife.org) – sie erklärt, wie der Körper fit bleibt, wenn du an Gott glaubst, und so kannst du abnehmen. Überhaupt ist Übergewicht bei US-Amerikanern ein großes Thema. Ich habe Mühe, dass mit dem gekreuzigten Christus zusammen zu denken. Aber ich will nicht zu schnell urteilen. Das ist nur der zweite Tag...

1.000 Originalschriften von Luther

Am dritten Tag gibt es einen wunderbaren Semestereröffnungsgottesdienst. Zwei Sachen fallen mir auf. Ein Lehrstuhl, the Hankeychair, wird eingerichtet. Ein Mann hat 2,5 Millionen Dollar gespendet, und jetzt kann ein Professor Weltmission lehren. Interessant, oder? Vielleicht können wir davon wirklich lernen. Die Dekanin der Fakultät sagt mir, sie braucht 29 Millionen Dollar für ein neues Gebäude und hat einen Millionär gerade überzeugt, zehn Prozent davon zu geben. Die Lehrstühle heißen oft nach Menschen, die sie finanzieren oder finanziert haben. Merkwürdig.

Und bei der Führung durch die Bibliothek erfahre ich, dass es ab diesem Jahr 1.000 (!) Originalschriften Luthers im Archiv gibt, finanziert vor allem durch Herrn Kessler. Der besitzt eine Hotelkette, hat aber hier studiert und tut so und auf andere Weise viel Gutes. Noch zur Bibliothek: Pat Graham, der Direktor, zeigt mir eine wunderbare Bibliothek. Jede Woche bekommt er Angebote, neue Bücher zu kaufen. Ca. 60 davon sind aus Deutschland und er kauft ca. 10. Das sind bei 52 Wochen ungefähr 520 Bücher allein aus Deutschland! Und die Bibliothek ist sehr offensichtlich sehr gut bestückt. Ihr Schatz aber ist die Reformation in Deutschland. Ich freu mich drauf, das alles genauer anzuschauen.

Die Predigt im Eröffnungsgottesdienst hält E. Brooks Holifield, "Charles Howard Candler" Professor of American Church History. Eigentlich ist es keine Predigt und er sagt das auf humorvolle Weise auch. Er fragt, warum die Amerikaner (angeblich) religiöser seien als die Europäer. Interessante Thesen. Eine nach der anderen setzt er auf (weil Nation und Religion eins sind, weil ….) und setzt er ab (gab es alles in Europa auch) und erklärt, dass er genau darüber in seinem letzten Dienstjahr forschen wird. Wer immer Antworten hat, er sei interessiert. Das ist sehr anregend, die Studierenden und die Professoren hängen an seinen Lippen. Die sind alle in imposanten Roben gekommen – bei 32 Grad! Jede Robe steht in ihrer Farbenfröhlichkeit für die Universität an der sie ihren Abschluss gemacht haben.

Zeichen der Solidarität

Heute Abend war ein Treffen muslimischer Studenten zum Fastenbrechen. Spannend. In den Zeitungen wird heftig debattiert, wie Muslime sich integrieren in der US-Gesellschaft. Hier sind junge Leute, die ihren Glauben praktizieren, aber ganz gewiss Teil des Ganzen sein wollen. Der Universitätspräsident ist gekommen, ganz offensichtlich ein Zeichen von Solidarität. Es wird von der letzten Umfrage (census) berichtet und wie schwer es für manche inzwischen ist, sich einer der acht Kategorien zuzuordnen. "Kaukasian" ist übrigens "weiß" – der Kaukasus also als europäischer Standard. Dann gibt es noch Kategorien von 2-3 Mix. Sehr, sehr merkwürdig. Wer will denn Menschen so einteilen? Und warum?

Am Tisch sitze ich mit zwei jungen Leuten aus Colorado. Der junge Mann aus einem 800-Seelen-Ort ist konvertiert. Seine Frau ist libyscher Herkunft. Sie erzählen, wie schwer es anfangs war, aber heute würden es alle akzeptieren. Und dann frage ich, was es bedeutet, dass im Universitätsprospekt von 30 Prozent Griechischer Gemeinschaft die Rede ist. Und ernte Gelächter. Offenbar gibt es eine Art von "Verbindung". Du gehörst zu delta-delta-delta oder eine andere griechische Buchstabenkombination und damit zu einer Gemeinschaft, die es an allen großen Unis gibt. Verstanden habe ich das noch nicht ganz. Aber es ist ja erst der Anfang...

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Kommentare

Verfasst von Gast am 26. September 2010 - 10:45.
Kommentar auf: Das fängt ja gut an!

Tolles Beispiel von Aufrichtigkeit

Wow ... Sie haben mich mit Ihrem R>ücktritt wirklich sehr beeindruckt!...

Wow ... Sie haben mich mit Ihrem R>ücktritt wirklich sehr beeindruckt! Jemand der aus seinem fehlverhalten so energisch die konsequnzen zieht ist ein tolles beispiel für alle Politiker in Deutschland. ( Ich finde ja der Rücktritt hätte nicht sein müßen ) Nu rschade das damit eine gute Frau gegangen ist und nun das ruder wahrscheinlich jemanden mit wenieger Moral überläßt. Sie sollten vieleicht eine Partei gründen, meine Stimme hötten SIe. Gruß Thomas.G

Tolle Frau !

Verfasst von Pit Vins am 16. September 2010 - 19:41.
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Willkommen in den USA

Liebe Frau Käßmann, zunächst einmal: ganz herzlich willkommen in meiner...

Liebe Frau Käßmann,
zunächst einmal: ganz herzlich willkommen in meiner Wahlheimat, den USA.
Ganz zufälligerweise bin ich vorhin auf Ihr Blog gestoßen, und habe erst ganz flüchtig hineinschauen können, kann aber jetzt schon sagen, dass ich es sehr interessant und informativ finde. Ich werde bestimmt häufiger und intensiver hier hineinschauen [und auch den einen oder anderen Kommentar hinterlassen], ganz besonders, weil mich nach meinem Umzug in die USA, genauer gesagt ins südliche Texas, Erfahrungsberichte von anderen Deutschen hier ganz bnesonders interessieren.
Alles Gute für Ihren Aufenthalt hier und fcreundliche Grüße aus dem südlichen Texas,
Pit Vins

Verfasst von Gast am 5. September 2010 - 11:09.
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"Religion" in den USA

Hochverehrte Frau Käßmann, ich weiß nicht ob die Betschwestern und -brüder hier...

Hochverehrte Frau Käßmann,
ich weiß nicht ob die Betschwestern und -brüder hier meine Antwort durchlassen, aber ich muss Ihnen sagen - ich sage es am besten auf österreichisch: "Sie scheißen sich nichts!!! Und das find ich wunderbar!!"
Als streng religiös erzogener Mensch hätte ich mir immer so einen Bischof gewünscht und keine fromm lispelnden Riesenbabys.

Ihr
Walter Holub

Verfasst von Troll mit Paddan am 4. September 2010 - 11:34.
Kommentar auf: Das fängt ja gut an!

Zensur?

Ich hatte da gestern einen lustigen Blog geschrieben. Könnt Ihr nochmal...

Ich hatte da gestern einen lustigen Blog geschrieben.
Könnt Ihr nochmal nachschauen? Danke

Verfasst von Eule70 am 4. September 2010 - 0:10.
Kommentar auf: Das fängt ja gut an!

P.S. zu meinem Kommentar von eben

Ich meinte natürlich "ich möchte da nicht abgemalt sein", nicht "abgemahlt...

Ich meinte natürlich "ich möchte da nicht abgemalt sein", nicht "abgemahlt" -). Bitte an die Moderatoren, dass zu korrigieren -). Danke.

Verfasst von Eule70 am 4. September 2010 - 0:04.
Kommentar auf: Das fängt ja gut an!

Amerikanische Unis - völlig andere Welt !

Liebe Frau Käßmann, Toll, dass es dieses Blog gibt. Ich habe es auf meine...

Liebe Frau Käßmann,
Toll, dass es dieses Blog gibt. Ich habe es auf meine Blogroll genommen und will recht oft hineinsehen.

Anfang der 90er Jahre war ich mit einer Studienreise an amerikanischen Universitäten, u.a. auch in Atlanta, Georgia, und fand es da besonders erzkonservativ.

Ich bin sehr neugierig auf Ihre weiteren Berichte. Ich kann mir nämlich überhaupt nicht vorstellen, dass Sie mit Ihrer modernen Auffassung von Christentum dort nicht ziemlich anecken.

Im übrigen: wie finden Sie so eine amerikanische Campus-Universität, eine abgeschlossenen Welt, in der nicht nur die Studenten, sondern auch die Professoren auf dem Campus leben, einkaufen etc., mit Schlagbaum an der Einfahrt?? Ich wollte dort auf die Dauer nicht abgemahlt sein...

Die Sache mit den griechischen und anderen "Gemeinschaften" - kann man da eine Parallele zu unseren Burschenschaften erkennen, oder wie ist das zu verstehen?

Fragen über Fragen. Ich freue mich auf weitere Berichte.

Ihre
eule70

Verfasst von Gast am 3. September 2010 - 16:23.
Kommentar auf: Das fängt ja gut an!

Erfahrungsberichte

Lieber Herr Schulz, liebe Redaktion, das erneute Nichtveröffentlichen einer...

Lieber Herr Schulz, liebe Redaktion, das erneute Nichtveröffentlichen einer Replik (die in der Seitenleiste zumindest in der Headline sichtbar war), war deutlich genug. In den kommenden Tagen und Wochen werden zwei Journalisten diesen Blog verfolgen, Frau Käßmanns Beiträge kommentieren, sich ihre Meinung bilden und ihre Beobachtungen veröffentlichen. Sie unterstützten ja die maximale öffentliche Wahrnehmung von MK. Da werden sie sicher nichts dagegen haben, wenn über Ihr Zutun dazu berichtet wird.

Verfasst von HenrikSchmitz am 3. September 2010 - 16:33.
Kommentar auf: Erfahrungsberichte

Wer ist denn der Herr Schulz?

Wer ist denn der Herr Schulz?

Wer ist denn der Herr Schulz?

Verfasst von Gast am 3. September 2010 - 16:22.
Kommentar auf: Das fängt ja gut an!

Danke für die ‚Notizen aus

Danke für die ‚Notizen aus Übersee’. Bitte nicht aufhören zu schreiben! Aus dem...

Danke für die ‚Notizen aus Übersee’. Bitte nicht aufhören zu schreiben!
Aus dem ‚hopeless drifter’ ist ein ‚hopeful dreamer’ geworden.

Alles Liebe- Ihre E.

PS: Denen das nicht gefällt, die sollten es auch doch auch gar nicht erst lesen ...und einfach still sein- es nervt!

Verfasst von Susanne 007 am 3. September 2010 - 15:24.
Kommentar auf: Das fängt ja gut an!

Hallo Frau Käßmann, lassen

Hallo Frau Käßmann, lassen Sie sich nicht von den Kritikern beeinflussen. Die...

Hallo Frau Käßmann,
lassen Sie sich nicht von den Kritikern beeinflussen. Die Pharisäer wissen sowieso alles besser (siehe Gast 3 und Weitere). Typisch Deutsch, die Kritik in den Vordergrund zu stellen. Ich finde es einfach toll, Dinge über andere Kulturen zu erfahren, und wenn Sie schon dort sind, sie zu übermitteln. Gott segne Sie und setze Sie auch dort für andere zum Segen ein.

Verfasst von Gast am 3. September 2010 - 15:20.
Kommentar auf: Das fängt ja gut an!

Zensur offenkundig

... und plötzlich ist der Kommentar, der Frau Käßmann wohl "bigott" nannte und...

... und plötzlich ist der Kommentar, der Frau Käßmann wohl "bigott" nannte und den Lesern vorenthalten wird, nicht mehr unter "Neueste Kommentare" aufgelistet, die Zensur damit offenkundig. Liebe Redakteure, was, wenn sich dieser Zensur mal jemand im Netz oder in den Medien annimmt? Ich werde heute auf Facebook damit anfangen...

Verfasst von Gast am 3. September 2010 - 15:00.
Kommentar auf: Das fängt ja gut an!

Zensur auf evangelisch.de?

Ich würde gerne den Kommentar lesen, der in der Zeitleisten angezeigt wird und...

Ich würde gerne den Kommentar lesen, der in der Zeitleisten angezeigt wird und mit "Bigott ..." beginnt.
Zensiert die Redaktion von evangelisch.de etwa? Ist nur die unkritische Meinung zulässig? So sägt man nicht nur an den Grundlagen der Demokratie, sondern macht sich auch als Redaktion unglaubwürdig!

Verfasst von HenrikSchmitz am 3. September 2010 - 15:19.

Mit dem Begriff Zensur sollte

Mit dem Begriff Zensur sollte man nicht fahrlässig umgehen. Natürlich...

Mit dem Begriff Zensur sollte man nicht fahrlässig umgehen. Natürlich behält es sich die Redaktion vor, bestimmte Kommentare nicht zu veröffentlichen. Das widerspricht nicht der Meinungsfreiheit und hat auch nichts mit Zensur zu tun. Leider wird von vielen Menschen bei Artikel 5 GG nur der erste Absatz gelesen. Es gibt aber auch einen zweiten Absatz, den jeder - auch evangelisch.de - beachten muss:

Artikel 5 GG

(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.

(2) Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre.

Verfasst von Gast am 3. September 2010 - 15:35.

Kritik vs. persönliche Ehre

Lieber Henrik Schmitz, ich habe auf evangelisch.de schon mehrfach Margot...

Lieber Henrik Schmitz,
ich habe auf evangelisch.de schon mehrfach Margot Käßmann kritisiert, ohne dabei ihre persönliche Ehre zu verletzen. Die Kritik richtete sich an von ihr publizierte Inhalte und Aussagen. Nichts davon war je auf evangelisch.de zu lesen. Hier sind nur konforme Meinungen willkommen. Welch ein Armutszeugnis!

Verfasst von HenrikSchmitz am 3. September 2010 - 15:39.

Hach, Sie sind wieder so

Hach, Sie sind wieder so erfrischend lustig!

Hach, Sie sind wieder so erfrischend lustig!

Verfasst von Gast am 3. September 2010 - 8:16.
Kommentar auf: Das fängt ja gut an!

Liebe Frau Käsmann, ich freue

Liebe Frau Käsmann, ich freue mich sehr wenn Sie uns an Ihrem Erleben teilhaben...

Liebe Frau Käsmann, ich freue mich sehr wenn Sie uns an Ihrem Erleben teilhaben lassen und bete für Sie.
LG Magdalena

Verfasst von Gast am 3. September 2010 - 7:17.
Kommentar auf: Das fängt ja gut an!

Eigentlich ist der Blog recht

Eigentlich ist der Blog recht spannend; aber am Ausdruck könnte noch einiges...

Eigentlich ist der Blog recht spannend; aber am Ausdruck könnte noch einiges verbessert werden.

Interessant finde ich, daß eine Bischöfin (!) zu müde (!) für den Gottesdienst ist und sich stattdessen vor den Fernseher (!) legt. Auch wenn die dortige Uni 1.000 Originale von Luther hat - in dessen Sinne wäre das bestimmt nicht!

Verfasst von Katali am 3. September 2010 - 1:30.
Kommentar auf: Das fängt ja gut an!

Fahrrad

Schade, dass es mit dem Fahrradfahren so schwierig ist. Aber das war in Sydney...

Schade, dass es mit dem Fahrradfahren so schwierig ist. Aber das war in Sydney auch schwierig.

Verfasst von Pit Vins am 17. September 2010 - 16:41.
Kommentar auf: Fahrrad

Fahrradfahren in den USA

Hallo Katali, liebe Frau Käßmann, das mit dem Fahrradfahren hier in den USA ist...

Hallo Katali, liebe Frau Käßmann,
das mit dem Fahrradfahren hier in den USA ist wirklich so eine Sache. Zum einen gibt es eine ganze Menge Fahrradclubs und z.B. hier bei uns in Texas auch an jedem Wochenende nicht nur eine, sondern oft gleich zwei oder drei verschiedene Radveranstaltungen, und mittlerweile wird auch das Fahrradfahren von staatlicher und kommunaler Seite her immer mehr gefördert, zum Anderen gibt es aber auch die Gegenbewegung [wenn auch glücklicherweise nur vereinzelt], wenn z.B. einzelne Gemeinden [siehe Pit's Bicycling Blog"] hier sogar ein komplettes Radfahrverbot auf ihren Straßen verhängen, oder ein Bürgermeisterkandidat [in Denver, Colorado] das Projekt öffentlicher Leihfahrräder als ersten Schritt auf dem Weg zur Hölle des Kommunismus verdammt. Auch tauchen hier immer wieder Leserbriefe auf, in denen Radfahrern ganz einfach das Recht abgestritten wird, öffentliche Straßen zu benutzen.
Ein weiterer Aspekt, der eine häufigere Benutzung des Fahrrads sehr erschwert, ist natürlich die Weite des Landes. Die großen Entfernungen, die z.B. Pendler hier zurückzulegen gezwungen sind, machen es sehr schwer bis manchmal unmöglich, das Rad als Alternative zum Auto für die Fahrt zum Arbeitsplatz zu nutzen. Hinzu kommt natürlich die mangelnde Infrastruktur: das Radwegenetz ist mehr als kümmerlich, vielfach überhaupt nicht vorhanden, und Radspuren auf innerstädtischen Straßen sind selten und oft nicht benutzbar, da einerseits voller Schlaglöcher und andererseits zugeparkt [was hier legal ist].
Was mich über Atlanta wundert, ist die Tatsache, dass es als Universitätsstadt nur wenig Räder hat, denn üblicherweise sind es gerade Universitätsstädte [ich denke da hier in Texas z.B. an Austin], die im "grünen Denken" die Vorreiterrolle innehaben und die Nutzung von Fahrrädern aktiv propagieren.
Mit den besten Grüßen aus dem südlichen Texas,
Pit Vins

Verfasst von Thomas Hofer am 2. September 2010 - 23:17.
Kommentar auf: Das fängt ja gut an!

Reise von Frau Kaessmann

Liebe Frau Bischoefin Kaessman, ich hoffe sehr, dass Sie die Gelegenheit haben...

Liebe Frau Bischoefin Kaessman, ich hoffe sehr, dass Sie die Gelegenheit haben, nebst Atlanta auch andere Staedte zu besuchen, so zum Beispiel New Orleans, eine Stadt, die ich heute noch liebe.

Verfasst von Einarsen am 2. September 2010 - 23:10.
Kommentar auf: Das fängt ja gut an!

Und was bringt uns dieser

Und was bringt uns dieser Beitrag jetzt an Erkenntisgewinn? Das Frau Kässmann...

Und was bringt uns dieser Beitrag jetzt an Erkenntisgewinn? Das Frau Kässmann am ersten Tag ihres USA-Aufenthalts hauptsächlich religiöses Fernsehen guckt, nicht radfahren kann und keine Ahnung davon hatte, wie amerikanische Universitäten funktionieren? Diesen Text hätte jeder Erasmus-Student so schreiben können. Von einer Professorin in spe erwarte ich erheblich mehr.

Verfasst von Sigrid Beddig am 2. September 2010 - 20:18.
Kommentar auf: Das fängt ja gut an!

Verehrte Frau

Verehrte Frau Professorin, liebe Frau Dr. Käßmann, freue mich auf die...

Verehrte Frau Professorin,
liebe Frau Dr. Käßmann,

freue mich auf die Fortsetzungen!
von Wolfgang Helbig habe ich Ihr neues Buch geschenkt bekommen! Das wird die Wochenendlektüre!
Tag der Ehrenamtlichen am Sonnabend ohne Sie - schwer vorstellbar!

Liebe Grüße aus einem leeren Hannover
Ihre
Sigrid Beddig

Verfasst von Gast am 2. September 2010 - 14:51.
Kommentar auf: Das fängt ja gut an!

Frau Käßmann in USA

Beruhigend, dass Frau Käßmann die zur Zeit noch bestehenden Unterschiede...

Beruhigend, dass Frau Käßmann die zur Zeit noch bestehenden Unterschiede zwischen der "amerikanischen" und "europäischen Kultur" sofort erkennt.
Der aufmerksame europäische Besucher in USA registriert sicherlich mit großer Verwunderung die kuriosen Blüten der Privatisierung und Kommerzialisierung der menschlichen Existenz auf allen Ebenen.

Aber sicherlich wird es nicht mehr lange dauern, bis hier in Europa diese Art der Amerikanisierung auch in unseren Gotteshäusern und in unseren Köpfen Einzug gehalten hat.

Arme Menschheit!

Verfasst von Ulf am 2. September 2010 - 14:32.
Kommentar auf: Das fängt ja gut an!

Sehr geehrte Frau

Sehr geehrte Frau Käßmann, ein interessanter Bericht. Bitte,...

Sehr geehrte Frau Käßmann,

ein interessanter Bericht. Bitte, schreiben Sie weiter.

 

Verfasst von Binder, Monika am 2. September 2010 - 13:58.
Kommentar auf: Das fängt ja gut an!

Oh Gott

Der Flug fiel aus, was für ein riesengroßer Schock!

Der Flug fiel aus, was für ein riesengroßer Schock!

Verfasst von C. Düchting am 2. September 2010 - 12:51.
Kommentar auf: Das fängt ja gut an!

Bitte weiterberichten !

Wirklich sehr interessant zu lesen. Erinnert mich an die Reiseberichte von...

Wirklich sehr interessant zu lesen. Erinnert mich an die Reiseberichte von Paulus. Jedenfalls freue ich mich auf weitere Eindrück aus den USA. Auch wenn ich selbst Katholik bin, freue ich mich, wie die Bischöfin auch auf krummen Wegen gerade gehen kann :)
Viele Grüße aus Bayern

Verfasst von HenrikSchmitz am 2. September 2010 - 11:01.
Kommentar auf: Das fängt ja gut an!

Jesus He Knows Me

Bei diesen Schilderungen fällt mir immer der Genesis-Hit "Jesus He...

Bei diesen Schilderungen fällt mir immer der Genesis-Hit "Jesus He Knows Me" ein. Popmusik als Gesellschaftskritik!

 

Verfasst von Frauke_Weber am 2. September 2010 - 10:55.
Kommentar auf: Das fängt ja gut an!

Verfasst

Eine Anmerkung zu dem Text: Er ist von Margot Käßmann. Dass dort...

Eine Anmerkung zu dem Text: Er ist von Margot Käßmann. Dass dort oben steht "verfasst von Frauke Weber" liegt am System. Es hängt damit zusammen, wer den Text veröffentlicht hat. Wir arbeiten derzeit daran, dass dort dann auch "verfasst von Margot Käßmann" steht.

Viele Grüße

Frauke Weber

Verfasst von Casey am 2. September 2010 - 10:28.
Kommentar auf: Das fängt ja gut an!

Notizen aus Übersee

das ist  ein zwar ein interessanter Bericht, aber man meint, der wäre...

das ist  ein zwar ein interessanter Bericht, aber man meint, der wäre von Fr.Käßmann persönlich verfaßt, das ist sehr irreführend. Hat sie das so weitergegeben für evangelisch.de ?

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